Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 22. September 2022

Ausweisbehörde erhöht Gebühren für Reisepässe und polizeiliche Führungszeugnisse. Die Nationalpolizei gab am gestrigen Mittwoch bekannt, dass die neuen Gebühren ab Montag, den 26. September, in Kraft treten. Laut Última Hora kostet der Reisepass ab dann 240 Tausend Guaraníes und das Führungszeugnis 24 Tausend 500 Guaraníes. Für die Ausstellung des des Letzteren muss der Antragstellende seinen gültigen Personalausweis vorlegen. Personen, denen die Freiheit entzogen worden ist und die dieses Dokument erhalten möchten, müssen eine schriftliche Genehmigung eines Rechtsanwalts vorlegen, sowie eine Fotokopie des gültigen Personalausweises und eine Fotokopie der Zulassung des Rechtsanwalts. Hat eine Person ihr Vorstrafenregister verloren, kann es nur zurückerstattet werden, wenn eine Erklärung wegen Verlust oder eine Anzeige wegen Diebstahl vorgelegt wird.
Ist die Person behindert, schwer krank oder befindet sie sich im Ausland, muss der Antrag über die Eltern, Geschwister, Kinder, den Ehegatten oder ihren gesetzlich bevollmächtigten Betreuer gestellt werden. Eine Fotokopie des gültigen Personalausweises des Antragstellers muss vorgelegt werden.
Um einen Reisepass zu beantragen, müssen volljährige Personen das gültige Original ihres Personalausweises vorlegen. Außerdem muss entweder eine Bescheinigung über die Einhaltung der Steuervorschriften vorliegen, oder einen von der Steuerbehörde ausgestellten Nachweis, dass sie keine Steuerzahler sind. Diese Dokumente kann man auf der Internetseite der Steuerbehörde, Set, runterladen. Bei Minderjährigen ist eine Kopie des gültigen Personalausweises erforderlich, sowie eine Kopie des Personalausweises der Eltern. Dazu kommt eine vom Friedensrichter ausgestellte Reisegenehmigung. Hat eine Person ihren Pass verloren, muss der Passbesitzer eine Verlustmeldung vorlegen. Die Ausstellzeit für Reisepässe im Hauptsitz der Ausweisbehörde in Asunción beträgt etwa 30 Arbeitstage. (Última Hora)

Festnahmen wegen Drogen- und Waffenbesitzes in Filadelfia. Im Rahmen von landesweiten Kontrollen auf den Straßen, hat die Polizei gestern Abend auf der Hauptstraße von Filadelfia Verkehrsteilnehmer überprüft. Dabei gingen den Beamten drei Personen ins Netz; – Laut Polizeibericht zwei Männer aus Filadelfia und einer aus Tobatí. Zwei von ihnen sind wegen Drogenbesitzes in den Jahren 2017 und 2019 vorbestraft. Einer von ihnen auch wegen Waffenbesitzes und Trunkenheit. Bei der Kontrolle wurden den Verdächtigen verbotene Substanzen, Schuss- und Stichwaffen abgenommen. Außerdem wurden Fahrzeug, Bargeld, Munition und Mobiltelefone in Verwahrung genommen.
Der Einsatz fand in Zusammenarbeit zwischen dem Kommissariat von Filadelfia, der Polizeidirektion vom Departament Boquerón und dem hiesigen Ordnungsamt statt. Außerdem waren die Staatsanwaltschaft und die Antidrogenbehörde, Senad, mitbeteiligt. Die Polizei weist darauf hin, dass sich Verkehrsteilnehmer jederzeit ausweisen können sollten. Daher ist es wichtig, immer den Personalausweis bei sich zu haben. (Memorandum: Dirección de Policía Boquerón)

Kooperative Fernheim übergibt Besitzurkunde für Land an die Siedlung San Loewen. Heute Vormittag wurde in der Enhlet-Siedlung San Loewen beim Dorf Blumenort in Fernheim die Besitzurkunde für Land übergeben. In seiner Ansprache hob der Präsident der Kooperative Fernheim, Wilfried Dück, das gute Zusammenleben zwischen den Enhlet und den Mennoniten hervor, die da auf Nachbarschaft leben. Die Landurkunde wird dem Siedlungsleiter von San Löwen übergeben. Derzeit leben 140 Familien in der Siedlung. Sie sind auf 20 Hektar Land angesiedelt. (Radio ZP-30)

Sportfest in Villa Choferes del Chaco mit Olimpialegende. Zur Pokalvergabe auf dem Sportfest war gestern der ehemalige Fußballspieler Virginio „Viky“ Cáceres gekommen. Das Bürgermeisteramt Boquerón hatte das Fest zum Frühlingsbeginn und Tag der Jugend in der Mehrzweckhalle von Villa Choferes del Chaco organisiert. Beteiligt waren fünf Schulen aus dem Distrikt: Escuela Agrícola La Huerta, Colegio Secundario Neuland, Nuevo Amanecer, Reinaldo Decoud Larrosa und Colegio Nuestra Señora de la Paz.
Die Schulen begegneten sich in Form von jeweils einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft in einem Fußball-Fünf-Turnier. Der Stargast vom Club Olimpia, Cáceres, war anschließend bei der Pokalvergabe dabei. Virginio Cáceres, der von seinen Fans „Vicky“ Cáceres genannt wird, war in der Vergangenheit Mannschaftsführer der Olimpia-Mannschaft. 2002 führte er sein Team in dem Turnier Copa Libertadores zum Sieg. Heute ist er Trainer in der Fußballschule von Olimpia. Bürgermeister César González, beglückwünschte die Jugendlichen gestern zu ihrem Tag, und wünschte sich von dem Fest, ein gesundes Miteinander, in dem Freundschaftenn entstehen können und man voneinander lernen könne. (Fb.: Muni. Boquerón/ZP-30)

Neue Wasserquelle für die Bewohner von La Patria. Ein neuer Tiefbrunnen versorgt neuerdings den Ort im Nordwesten von Mariscal Estigarribia an der Transchaco. In Betrieb genommen wurde er in dieser Woche, wie das Bürgermeisteramt Mariscal Estigarribia bekanntgab. Der Brunnen soll einen alten ersetzen, der nach über 30 Jahren Betrieb nicht mehr ausreichend Wasser für die wachsende Bevölkerung liefert. Der neue Brunnen ist 220 Meter tief. Das Wasser kommt durch einen 16 Meter langen Filter aus Kies und wird dann durch ein sechs-Zoll-Rohr hochgepumpt. – 7 tausend Liter Wasser pro Stunde. Der alte Brunnen lieferte 3 tausend Liter Wasser pro Stunde. In La Patria lebten nach Angaben des Nationalen Statistikinstituts 2012 500 Menschen. Heute schwankt die Bewohnerzahl zwischen 700 und 800 Personen. (Fb.: Muni. Marisc. J. F. Estigarribia, ABC Color)

Der Zusammenschluss „Farm“ fordert weniger Barrieren und die Absicherung des internationalen Handels. Der Zusammenschluss der ländlichen Verbände des Mercosur, Farm, weist darauf hin, dass es dringend notwendig sei, Exportbeschränkungen und Beschränkungen durch Zolltarife zu verringern, um den internationalen Agrarhandel zu gewährleisten. Laut La Nación veröffentlichte die Farm gestern ein Kommuniqué, in dem sie auf die Situation des internationalen Handels verwiesen. Durch weniger Einschränkungen könne die weltweite Ernährungssicherheit gewährleistet werden. Farm wies auch darauf hin, dass ein Arbeitsausschuss eingerichtet wurde, der sich mit Fragen des Umweltschutzes, der Produktionssysteme und der Zollschranken befasst. Sie beschlossen, dass die Gruppe als ständiger Beobachter fungieren soll, damit die Mitgliedsorganisationen die Probleme, mit denen sie konfrontiert sind, zur Sprache bringen und auf dieser Grundlage eine Arbeitsagenda erstellen können. (La Nación)

Der Staat wird für fehlende Lösungen für den massiven Zustrom bolivianischer Lastwagen verantwortlich gemacht. Laut La Nación hat sich der Zusammenschluss der autonomen Transportarbeiter über das Fehlen von Lösungen für die Beschwerde beklagt, die sie über den seltsamen Massenzustrom bolivianischer Lastwagen in unser Land eingereicht hatten. Ein Sprecher wies darauf hin, dass sie als Gewerkschaft mit dieser Situation unzufrieden seien und sich deshalb an alle Behörden gewandt hätten, ohne eine Antwort zu erhalten. Er erklärte, dass die bolivianischen Lastwagenfahrer ihnen die Arbeit wegnehmen würden, in Bezug auf den Transport von Treibstoff. Auch würden die paraguayischen Lastkraftwagenfahrer viel in die Infrastruktur investieren, die momentan aber oft von Bolivianern genutzt wird, so der Sprecher. Er wies darauf hin, dass es äußerst wichtig sei, die Vorgänge um die bolivianischen Lastkraftwagen zu klären, da täglich etwa 2 Tausend LKWs mit Treibstoff nach Paraguay einreisen. (La Nación)

Die Eintrittskarten für die Eröffnung der Odesur-Spiele sind ab sofort erhältlich. Seit diesem Mittwoch ist der Kartenvorverkauf für die Eröffnung der Südamerikanischen Spiele Asunción 2022 gestartet worden, wie IP Paraguay informiert. Die Karten können über das Unternehmen Ticketea erworben werden. Die Eröffnungsfeier findet am Samstag, den 1. Oktober im Stadion Defensores del Chaco statt. Auch mehrere paraguayische Musiker und Tänzer werden auftreten. Die Tickets für die Wettkampftage können auch über das Unternehmen Ticketea erworben werden und kosten 10 Tausend Guaraníes pro Tag für den Zugang zum ausgewählten Veranstaltungsort. Es gibt auch sogenannte Goldene Eintrittskarten. Diese kosten 100 Tausend Guaranies und ermöglichen den Zugang zu 3 Veranstaltungsorten während der Spiele. (IP Paraguay)

Laut einer Studie kaufen die Verbraucher immer seltener mit Bargeld ein. Das Abwicklungsunternehmen Bancard ist laut dem Wirtschaftsmagazin Cinco Días der Ansicht, dass die paraguayischen Verbraucher ihre Einkaufsgewohnheiten geändert haben. Das zeige sich darin, dass weniger Bargeld verwendet wird, heißt es in der Studie. Das ist darauf zurückzuführen, dass sich in den letzten Jahren die Technologie stark weiterentwickelt hat und es immer mehr Online-Dienste gibt, mit denen der Kunde bezahlen kann. Dadurch fühle sich der Verbraucher sicher und nutze den Komfort der Online-Zahlungen aus, so der Generaldirektor von Bancard, Anibal Corina. (5Dias)


More Entradas for Show: Funkjournal