Mittagsnachrichten von Radio ZP-30 am 1. Dezember 2023

Gegen Brucellose wird im kommenden Jahr nur einmal geimpft. Das kündigte der Regionalleiter des Tiergesundheitsdienstes, SENACSA, Oscar Duarte, gegenüber Radio ZP-30 an. Duarte wies darauf hin, dass SENACSA bereits den Impfplan gegen Maul- und Klauenseuche sowie Brucellose für das Jahr 2024 veröffentlicht hat. Demnach beginnt die erste Impfperiode gegen Maul- und Klauenseuche, auch als Aftosa bekannt, am 19. Februar und geht bis zum 22. März. Die Registrierung der Tiere schließt am 5. April ab. In der ersten Impfperiode werden alle Rinder und Büffeltiere einer Herde geimpft. Während dieser Zeit dürfen die Tiere den Viehzuchtbetrieb nicht verlassen, bis die Impfbescheinigung ausgestellt wurde. In der zweiten Impfperiode gegen Maul- und Klauenseuche werden Kälber und Jungrinder geimpft, sowohl männliche als auch weibliche. Die Impfung geht vom 6. Mai bis zum 7. Juni. Registriert werden können die Tiere bis zum 14. Juni.
Der Leiter des SENACSA-Regionalbüros, Oscar Duarte, erklärte, dass sich im nächsten Jahr die Vorgehensweise für die Brucellose-Impfung ändert. Die war bisher an die Aftosa-Impfung gekoppelt. Für das Jahr 2024 sieht SENACSA nur eine Impfperiode gegen Brucellose vor. Sie wird zeitgleich mit der zweiten Impfperiode gegen Aftosa laufen – vom 6. Mai bis zum 7. Juni. Gegen Brucellose werden nur die weiblichen Kälber und Jungrinder geimpft.
Duarte wies darauf hin, dass im kommenden Jahr ein anderer Impfstoff gegen Brucellose verabreicht wird. Die RB51 ist laut Duarte effektiver. Sie war bereits seit einiger Zeit von den Viehzüchtern beantragt worden. Bisher wurde der Impfstoff Cepa-19verwendet. Duarte erklärte, dass die Tiere nach der Impfung manchmal positiv auf Brucellose diagnostiziert worden waren. Es sei unklar gewesen, ob das Resultat von der Krankheit oder der Impfung stamme, so Duarte. Deshalb wird im nächsten Jahr der Impfstoff RB51 gegen Brucellose verwendet werden. (ZP-30/ senacsa.gov.py/ uv.mx/msd-salud-animal.mx)

Der MINNA-Minister besucht heute Filadelfia. Zusammen mit seinem Untersekretär für die Rechte von Kindern, Teenagern und Jugendlichen kam Walter Gutiérrez heute Vormittag zu einer Veranstaltung in die Gobernación, auf die Bildungseinrichtungen mit Internatsanbindung seit langem warten: Es wurde die Resolution veröffentlicht, die die Umsetzung des Gesetzes über Schülerwohnheime im Chaco einleitet.
Geladen waren die Leiter von Schul-Internaten, die dem Netzwerk von Schülerwohnheimen im Chaco angehören, Lokalpolitiker und wichtige Entscheidungsträger aus den Bildungsinstitutionen. Der Minister für Kinder und Jugendliche kam zusammen in einem Flugzeug mit dem Gouverneur Harold Bergen, der aus Chile zurückkehrte, von einem internationalen Forum des biozeanischen Korridors. (Gacetilla Gobernación Boquerón/Für ZP-30 SE/Archiv)

Auf der Ruta Bioceánica könnten extralange Lastwagen, die sogenannten Bi-trenes, erlaubt werden. Wie die Zeitung „Cinco Días“ erfuhr, wurde das Thema auf dem vierten Forum von Teilhabern des Biozeanischen Korridors in der chilenischen Stadt Iquique angesprochen. Der Governeur von Boquerón, Harold Bergen sagte gegenüber „O Globo“, man wolle erreichen, dass die besonderen Lastwagen mindestens auf der Ruta Bioceánica zugelassen werden.
Bi-trenes bestehen aus einem Sattelschlepper, der einen weiteren Anhänger mit sich führt. In dieser Konfiguration können die Fahrzeuge über 30 Meter lang sein und bis zu 50 Tonnen Fracht laden. In Brasilien, Argentinien und Uruguay sind die Bi-trenes bereits auf gewissen Strecken zugelassen. In Paraguay scheiterte die Zulassung bisher am Widerstand der Lastwagenfahrer.

Kurz vor Jahresende hat die Zentralbank die Wirtschaftsdaten aus dem Jahr 2022 veröffentlicht. Darüber berichtet die Tageszeitung La Nación. Nach einer Auswertung der Daten sei man zu dem Schluss gekommen, dass die Wirtschaft im vergangenen Jahr um 0,2 Prozent gewachsen sei, und nicht um 0,1 Prozent, wie ursprünglich berechnet wurde. Besonders schwer betroffen war der Ackerbau, dessen Gesamtumsätze aufgrund der Dürre um mehr als 12 Prozent zurückgegangen sind. Dagegen gab es eine Zunahme der Umsätze bei den Wasserkraftwerken, da der Paraná im Vergleich zum Jahr 2021 mehr Wasser führte und so die Stauseen der Wasserkraftwerke gut gefüllt waren. Während der Bausektor um 3 Prozent zurückging, verzeichnete die Industrie im Jahr 2022 eine Abnahme der Umsätze um 0,1 Prozent.
Für das laufende Jahr erwartet die Zentralbank ein Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent. Im ersten Halbjahr hatte man sogar eine Zunahme des Bruttoinlandsproduktes um 5,2 Prozent im Vergleich zum selben Vorjahreszeitraum registriert. Eine Unsicherheit stellen der Fleischpreis und die Exportchancen für Rindfleisch dar. Deshalb wurde die Erwartung in diesem Sektor von 1,9 auf 0,9 Prozent Wachstum zurückgeschraubt. (La Nación, ABC Color)


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