Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 8. Januar 2026

Ein mutmaßlicher Frauen-Rekrutierer für den Frauenhandel ist festgenommen worden. Polizisten der Abteilung für Menschenhandel nahmen einen Mann fest, der angeblich Teil einer kriminellen Organisation war. Wie es in Última Hora heißt, operierte die Organisation zwischen Paraguay und Argentinien.

Magno Cabrera Villalba rekrutierte Frauen in ländlichen Gegenden. Er versprach ihnen Arbeit und brachte sie anschließend ins Nachbarland, wo sie sexuell ausgebeutet und zur Arbeit gezwungen wurden.

Bei einer Wohnungsdurchsuchung in San Pedro del Paraná im Departament Itapúa wurde Cabrera festgenommen. Die Ermittlungen ergaben, dass er vor allem in ländlichen Regionen wie Caazapá und Itapúa aktiv war. Er nutzte die wirtschaftliche Not der Frauen aus, um sie anzuwerben und sie nach Argentinien zu bringen.

Der Fall gewann an Bedeutung, nachdem die Provinzpolizei in Río Negro, Argentinien, eine paraguayische Jugendliche rettete, die sexuell missbraucht und zur Arbeit gezwungen wurde. Während die Betreiber der Einrichtung in Argentinien rechtliche Konsequenzen fürchten, war der Rekrutierer bereits nach Paraguay zurückgekehrt. Durch Beschwerden an das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und die Staatsanwaltschaft erhielten die Ermittlungen neuen Schwung, wodurch auch andere Mitglieder des Netzwerkes identifiziert werden konnten.

Zusätzlich zu der bereits geretteten Minderjährigen bestätigte die Polizei die Existenz weiterer Opfer, darunter auch Erwachsene.

Die Abteilung für Entführungs- und Antiterrorismus hob hervor, dass dieser Einsatz einen wichtigen Schritt zur Zerschlagung der organisierten Bande darstellt. Der Festgenommene wird nun von spezialisierten Einheiten betreut, um das gerichtliche Verfahren fortzuführen. (ÚH)

Ein tragisches Ende der Suche nach einem vermissten Jungen mit Autismus. Die intensive Suche nach dem elfjährigen Alexander Espinoza, der an Autismus litt, hat ein tragisches Ende genommen. ADN Digital informiert, dass heute eine Leiche im Ñeembucú-Bach entdeckt wurde, die als Alexander identifiziert wurde. Die Polizei ermittelte schnell, dass der Junge am 4. Januar verschwunden war, und es wurde vermutet, dass er ertrunken ist.

Seine Mutter, Gladys Ferreira, hatte während der Suche einen emotionalen Appell an die Öffentlichkeit gerichtet. Sie bat darum, Alexander nicht zu erschrecken, da er nicht verbal kommuniziert und sich nur sehr eingeschränkt verständigen kann. In der Vergangenheit war er bereits mehrfach allein nach draußen gegangen, aber bisher immer schnell wieder gefunden worden. Der Verlust hat die Familie und das Umfeld stark betroffen.

Die Suchaktion dauerte fünf Tage und mobilisierte sowohl die Polizei als auch Mitglieder des Umfelds. Ferreira wurde während des gesamten Prozesses von Angehörigen und Unterstützern begleitet, die bei der Suche halfen und gemeinsam um den Jungen bangten. Als der Körper gefunden wurde, war dies für alle Beteiligten ein emotionaler Wendepunkt.

Die Behörden berichteten, dass der Körper etwa 400 Meter von dem Ort entfernt gefunden wurde, an dem Alexander zuletzt gesehen worden war. Der Staatsanwalt, Federico Solano López, bestätigte, dass der Junge das Haus verlassen und möglicherweise am Ufer des Gewässers ertrunken ist. Die offizielle Todesursache steht noch aus, es wird jedoch allgemein von Ertrinken ausgegangen.

Die laufenden Ermittlungen sollen klären, wie es zu diesem tragischen Vorfall kommen konnte und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um weitere ähnliche Fälle in Zukunft zu verhindern. (ADN Digital)

SENABICO startet Auktion von 1.100 Rindern von Lalo Gomes. Die Nationale Behörde für beschlagnahmte und eingezogene Vermögenswerte, SENABICO, beginnt heute mit der Auktion von 1.100 Rindern. Wie Última Hora schreibt, gehörten die Tiere dem verstorbenen ehemaligen Abgeordneten Eulalio «Lalo» Gomes. Die Auktion findet bis Samstag auf dem Gelände der Firma Bangor in Villa Hayes statt. In der kommenden Woche werden weitere 2.300 Rinder versteigert.

Die Ministerin von SENABICO, Teresa Sosa, gab bekannt, dass die Preise in dieser Auktion auf dem Marktwert basieren. Dies betrifft verschiedene Kategorien von Rindern, einschließlich Kühe und Bullen. Es besteht bereits großes Interesse an den hochwertigen Tieren, was die Behörde optimistisch stimmt.

Die Organisation der Auktion erforderte einen aufwändigen Prozess, um alle rechtlichen Vorgaben einzuhalten, nachdem die Rinder beschlagnahmt wurden. Obwohl noch kein endgültiges Urteil im Verfahren vorliegt, ermöglicht eine neue Gesetzgebung die Durchführung der Auktion ohne vorherige richterliche Anordnung.

Das eingezogene Geld aus den Verkäufen wird auf einem speziellen Bankkonto gesichert, bis die Justiz entscheidet, ob es an SENABICO oder an die Erben von Gomes zurückgegeben wird. Sosa betonte zudem, dass nach dem Verkauf auch über die Zukunft der mit dem Verfahren verbundenen Immobilien entschieden werde. (ÚH)


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