Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 7. Januar 2026

In Foz de Iguazú sind paraguayische Staatsbürger festgenommen worden. In den frühen Morgenstunden wurden in der Grenzstadt Foz de Iguazú mehrere paraguayische Staatsbürger von der brasilianischen Polizei festgenommen. Wie Última Hora informiert, erfolgten die Festnahmen im Rahmen umfangreicher Einsätze zur Bekämpfung von Schmuggel und Drogenhandel.

Gegen 1 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte ein Boot, das von der paraguayischen Seite kommend nahe der Avenida Beira Rio Waren auf brasilianischem Boden entlud. Die Fracht von 12.500 Zigarettenpackungen und 80 Reifen wurde in Fahrzeuge umgeladen und zu einem als Lager genutzten Haus im Stadtteil Portal de Foz gebracht. Insgesamt nahmen die Beamten drei Erwachsene sowie einen minderjährigen paraguayischen Staatsbürger fest. Zudem wurden drei Fahrzeuge sichergestellt.

Wenig später, gegen 3 Uhr, konnten die Beamten bei einem weiteren Einsatz 70 Reifen in einem bewaldeten Gebiet beschlagnahmen. Die sichergestellten Waren wurden der brasilianischen Bundessteuerbehörde übergeben.

Ein gewaltsamer Vorfall ereignete sich im Stadtzentrum von Foz de Iguazú, als ein Fahrzeug mit paraguayischem Kennzeichen mit überhöhter Geschwindigkeit vor der Polizei flüchtete. Der Fahrer ignorierte die Anweisungen der Polizei und versuchte im sogenannten Puerto Popeye zu entkommen, indem er das Fahrzeug ins Wasser fuhr und versuchte, schwimmend zu fliehen. Bei dieser Aktion wurden sechs Pakete mit rund 313 Kilogramm Marihuana im Fahrzeug gefunden. Während der Verfolgung wurden die Polizisten aus einem Boot beschossen, das aus Paraguay kam und anschließend entkommen konnte.

Die brasilianische Polizei setzt weiterhin verstärkt auf koordinierte Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Aktivitäten an der Grenze, wie es heißt. (Última Hora)

Tragischer Vorfall in Puerta del Lago: Ein Mann stirbt durch Stromschlag. Das berichtet El Nacional. In der Nacht zum Sonntag kam es in der Urbanisierung Puerta del Lago zu einem tragischen Vorfall. Der 62-jährige Venancio Aquino Ramírez starb an einem Elektroschock auf der Geburtstagsfeier seiner Tochter.

Der Vorfall ereignete sich, als Ramírez eine beleuchtete Tanzfläche betrat und in Kontakt mit einer elektrifizierten Struktur kam. Unmittelbar nach dem Stromschlag fiel er zu Boden. Trotz der Hilfeversuche von Anwesenden konnte sein Leben nicht gerettet werden; sein Tod wurde später im Gesundheitszentrum bestätigt.

Die Feier, die mit Freude und Festlichkeiten begonnen hatte, endete in Trauer und Bestürzung für Familie und Freunde. Die Urbanisierung Puerta del Lago, bekannt für ihre attraktiven Veranstaltungsorte am Ufer des Ypacaraí-Sees, ist an Wochenenden und in der Saison ein beliebter Ort für gesellschaftliche Veranstaltungen.

Die örtlichen Behörden haben bisher keine weiteren Informationen zur Ermittlung des Vorfalls veröffentlicht, jedoch ist angekündigt worden, dass technische Untersuchungen durchgeführt werden. Damit soll die genaue Ursache der elektrischen Entladung geklärt und mögliche Mängel bei der Beleuchtungsanlage überprüft werden.

Wie es heißt, hat dieser Vorfall Besorgnis unter Anwohnern und Veranstaltern in der Region ausgelöst. In der Nachricht wird daran erinnert, dass es äußerst wichtig sei, die Sicherheit elektrischer Anlagen bei größeren Feierlichkeiten zu gewährleisten, um ähnliche Tragödien künftig zu vermeiden. (El Nacional)

Ein neues WhatsApp-Angebot ist zur Unterstützung von Frauenopfern in Gewaltsituationen freigegeben worden. Das Ministerium für Frauen berichtet, dass eine neue WhatsApp-Kontaktstelle unter der Nummer 0984 457 398 eingerichtet worden ist, wo Frauen in Gewaltsituationen unterstützt werden sollen. Die Initiative ergänzt den bestehenden SOS-Frauen-Dienst unter der Nummer 137, der sich sowohl an betroffene Frauen als auch an Dritte richtet, die Hilfe oder Beratungen suchen.

Die stellvertretende Ministerin Stela Villamayor erklärte, dass der Service für viele Frauen, die sich bei Textnachrichten sicherer fühlen, eine wichtige Erweiterung darstellte. Der WhatsApp-Kanal ist kostenlos, vertraulich und bietet Unterstützung in rechtlichen und psychologischen Angelegenheiten.

Im Jahr 2025 wurden über die SOS-Frauen-Hotline 137 rund 4.000 Frauen betreut, und es wurden mehr als 10.000 Dienstleistungen zur Koordinierung und Vermittlung bereitgestellt. Das Ministerium bietet somit nicht nur emotionale Unterstützung, sondern erleichtert auch den Zugang zu verschiedenen staatlichen Dienstleistungen.

Ein Team aus Anwältinnen, Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen gewährleistet ein umfassendes Betreuungssystem. Neben der WhatsApp-Kontaktstelle und der SOS-Hotline betreibt das Ministerium zudem die Einrichtung „Ciudad Mujer“ sowie fünf regionale Zentren, um landesweit Hilfe anbieten zu können.

Das Ministerium informiert, dass sowohl die Hotline als auch der neue WhatsApp-Kanal von spezialisierten Fachleuten betreut werden. Dazu werden sämtliche Anfragen streng vertraulich behandelt, um den Opfern bestmögliche Unterstützung zu gewährleisten. (Mujer.gov.py)


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