Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 6. Februar 2023

Tausende Klassenzimmer müssten renoviert werden. Die stellvertretende Bildungsministerin Alcira Sosa sprach zwei Wochen vor Unterrichtsbeginn über die aktuelle Situation der öffentlichen Bildungseinrichtungen und wies darauf hin, dass mehr als 12.000 Klassenzimmer und Schulen instandgesetzt werden müssen. Darüber schreibt die Tageszeitung La Nación. Rund 200 Einrichtungen sind vom Einsturz bedroht, weshalb deren Schüler in anderen Schulen in der Umgebung untergebracht werden müssen. Weiter erklärte Sosa, dass neben den Gebäuden auch die berufliche Entwicklung der Lehrkräfte und die Versorgung der Schüler verbessert werden müssten, zum Beispiel durch die Bereitstellung von Schulsachen und -Essen. Zum Schluss sagte die stellvertretende Ministerin, dass das Bewertungs- und Verwaltungssystem überarbeitet werden müsse. (La Nación)

Fepasa will Besichtigungstouren zu den 40 Bahnhöfen der alten Eisenbahnlinie anbieten. Obwohl das Projekt noch nicht offiziell ist, teilte die paraguayische Eisenbahngesellschaft, Fepasa mit, dass durch die Zusammenarbeit mit Tourismusagenturen ein exklusiver Ausflug zu den 40 Bahnhöfen der alten Eisenbahn organisiert werden soll. Darüber berichtet die Tageszeitung La Nación. In einem Interview erklärte der Direktor für Kulturerbe bei Fepasa, Albert Campos, dass der Vorschlag eine zweitägige Tour von Asunción nach Encarnación vorsieht. Was die Kosten für die Reise betrifft, so spricht man von einem geschätzten Preis zwischen 200.000 und 300.000 Guaraníes, einschließlich Unterkunft. (La Nación)

Die paraguayische Regierung stellt monatlich rund 180 Milliarden Guaraníes für die Altersversorgung zur Verfügung. Das geht laut La Nación aus dem jüngsten Bericht der Direktion für beitragsfreie Renten, DPNC, hervor, die dem Finanzministerium untersteht. Ein Großteil des Geldes wird in das Programm der Nahrungsmittelrente für ältere Erwachsene eingespeist, die als gefährdet gelten; diese Summe entspricht etwa 98 Prozent der gesamten Zuschüsse, die über beitragsunabhängige Renten gewährt werden. Darin wird auch die Aufnahme von über 5.650 älteren Erwachsenen bis Ende Jaanuar angegeben. Mit den neuen Begünstigten umfasst das Programm nun mindestens 283.000 ältere Menschen, die monatlich fast 637.600 Guaraníes bekommen. Das sind 25 Prozent des derzeitigen Mindestlohns in Paraguay. (La Nación)

Nach Angaben des Ine werden durch den Inlandstourismus jährlich unbedingt 160 Millionen US-Dollar umgesetzt. Das Nationale Statistikinstitut Ine hat eine Umfrage in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Tourismussekretariat, Senatur, durchgeführt. Aus dieser Umfrage, die La Nación vorlag, geht hervor, dass der Inlandstourismus jährlich etwa 160 Millionen US-Dollar bewegt. Der Direktor des Ine, Iván Ojeda sagte, dass die Erhebung aus dem Jahr 2019 stammt, also aus der Zeit vor der Pandemie. Man bereite sich aber auf eine weitere Datenerhebung vor, um die Daten zu aktualisieren und die Abweichungen zu berücksichtigen. Neben den Daten zu den Werten enthalten die Ergebnisse auch die bevorzugten Reiseziele der Paraguayer in Bezug auf den Inlandstourismus. In der Rangliste steht das Departement Cordillera an erster Stelle, Itapúa an zweiter Stelle und Alto Paraná an dritter Stelle. (La Nación)

Hier ein Einblick in den wöchentlichen Polizeireport. Dieser wurde vom Polizeichef aus Filadelfia, Carlos Gavilán an Radio ZP-30 weitergegeben. Im Laufe der Woche wurden laut Gavilan Personen festgenommen, die in der Nähe vom Frigorifíco Chortitzer angeblich ein Motorrad gestohlen hatten. Der Besitzer meldete den Diebstahl und zwei Personen konnten in Gewahrsam genommen werden. In Filadelfia selbst wurde eine Person festgenommen, gegen die ein Haftbefehl wegen Computerkriminalität vorlag. Diese wurde der Staatsanwaltschaft und dem Gericht von Asunción überstellt. Es wurden auch zwei Frauenleichen auf der Nordgrenze gefunden. Der brasilianische Staatsbürger, der sie dort abgeladen hatte meinte, er habe sie vom Tatort mitgenommen. Beide sollen angeblich ertrunken sein, entsprechende Ermittlungen laufen jedoch noch, um den Fall aufzuklären. (ZP-30)

Emiliano Rolón ist heute von seinem Amt als Richter zurückgetreten: Der künftige Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón Fernández ist heute nach 27 Jahren Dienstzeit von seinem Amt als Richter zurückgetreten. Am 9. März wird er die Nachfolge von Sandra Quiñónez trete, wie ABC Color schreibt. Diese wird bis dahin noch das Amt der Leitung der Staatsanwaltschaft innehaben. Der von Fernández Rolón vorgelegte Rücktritt muss auf der nächsten ordentlichen Sitzung des Obersten Gerichtshofs, die in dieser Woche stattfinden wird, behandelt werden, damit er angenommen werden kann. (ABC Color)


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