Im März werden die Super-Tucano Paraguay erreichen. Die Nationale Streitkraft, FFAA, plant die Ankunft von zwei Super Tucano-Flugzeugen im März. In etwa drei Monaten sollen die von Embraer in Brasilien gefertigten Maschinen bereitstehen, wie Última Hora berichtet. Wie Verteidigungsminister Óscar González mitteilte, sei bestätigt, dass nach der Ankunft von vier Maschinen desselben Modells im vergangenen Juli nun auch die verbleibenden zwei Flugzeuge eintreffen werden.
Am 30. Juni erhielt Paraguay vier von insgesamt sechs Super Tucano. Die Flugzeuge sollen den Luftkampf gegen das organisierte Verbrechen verstärken. Der letzte Kauf vergleichbarer Luftfahrzeuge liegt 38 Jahre zurück. Staatspräsident Santiago Peña betonte, dass Paraguay heute in Verteidigung und Sicherheit investiere und nicht mehr gegen Nachbarn kämpfe. Die aktuellen Herausforderungen gingen vom organisierten Verbrechen und vom Drogenhandel aus, die keine Grenzen kennen.
Die Investition in die Super Tucano gilt als historisch. Die neuen Flugzeuge sind mit moderner Technik ausgestattet, darunter digitale Instrumente und Farbdisplays. Zudem verfügen sie über Täuschkörperwerfer, Laserzielgeräte sowie die Fähigkeit, lasergesteuerte Bomben sowie Nachtsichtgeräte einzusetzen.
Die logistische Unterstützung umfasst regelmäßige Wartungen und eine umfassende Missionsplanung. Die Flugzeuge ermöglichen gesicherte Datenkommunikation, und ihre Cockpits ähneln jenen von Überschallflugzeugen. Ein limitierender Faktor bleibt die Radarinstallation, die Paraguay vor einigen Monaten in den USA erworben hat. Diese Systeme sind derzeit noch nicht einsatzbereit, da sich ihre Installation aufgrund logistischer Anforderungen verzögert.
Die Super Tucano sollen die Überwachungsfähigkeiten der paraguayischen Luftwaffe deutlich stärken und Luftunterstützung bieten. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Überwachung des Luftraums sowie die Unterstützung von Ermittlungen und Patrouillen. Zusätzlich wird Paraguay gemeinsam mit Chile, Argentinien, Brasilien, Kolumbien und den USA an der multinationalen Luftübung Salitre 2026 teilnehmen, die von der chilenischen Luftwaffe organisiert wird. Die Übung zielt auf eine kombinierte Luftreaktion in einer fiktiven Krisensituation ab, mit Luftraumkontrolle, Schutz von Kräften und Zivilbevölkerung, humanitärer Hilfe und Luftüberlegenheit, um die Integration der eingesetzten Kräfte zu verbessern. Salitre findet vom 27. Juni bis 12. Juli in Antofagasta statt. (Última Hora)
Paraguay verhängt Einreisebeschränkungen, um Verbindungen zum Maduro-Regime zu verhindern. Paraguays Migrationsdirektor, Jorge Kronawetter, gab bekannt, dass nach der Festnahme des venezolanischen Staatspräsidenten Nicolás Maduro striktere Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen im Migrationsbereich eingeführt wurden. Seit gestern gelten nun verschärfte Überprüfungen für Personen, die aus Venezuela einreisen. Das informiert das Nachrichtenagentur Megacadena.
Kronawetter erläuterte, dass eine Profilanalyse durchgeführt wurde. Alle relevanten Informationen wurden in die Systeme der Migration eingegeben, um zu prüfen, ob Einreisende Verbindungen zum chavistischen Regime haben. Personen mit solchen Verbindungen wird die Einreise, auch im Rahmen von Asylanträgen, verweigert.
Der Direktor betonte, dass das Ziel darin bestehe, eine Abwanderung aus Venezuela zu verhindern. Es solle vermieden werden, dass Chavisten in Paraguay oder anderen Ländern der Region Zuflucht suchen. Sobald sich diese Personen im Land befinden, seien Ausweisungsprozesse, sei es gerichtlich oder durch Auslieferung, deutlich komplizierter.
Abschließend hob Kronawetter hervor, dass Paraguay internationale Kooperationen mit Sicherheits- und Migrationsagenturen pflegt. Diese Zusammenarbeit ermögliche ein strenges und kontinuierliches Überwachen der Einreiseaktivitäten. (Megacadena)
Es hat einen wirtschaftlichen Aufschwung durch Feiertagsregelung gegeben. Das informiert ADN Digital. Von der Nationalen Tourismusbehörde, Senatur, wurde berichtet, dass der Tourismussektor zwischen dem 23. und 28. Dezember einen wirtschaftlichen Effekt von rund 81 Millionen US-Dollar verzeichnete. An diesem langen Wochenende, das am Donnerstag zu Weihnachten begann und den Feiertag am Freitag, den 26. Dezember, einschloss, reisten rund 142.000 Menschen.
Im Bereich des Inlandstourismus zeigen die Senatur-Daten Ausgaben von etwa 19 Millionen US-Dollar für Verkehr, Unterkunft, Gastronomie, Handel und touristische Dienstleistungen. Der Tourismusbeobachtungsdienst der Senatur verzeichnete zudem, dass innerhalb des Landes fast 320 tausend Fahrzeuge die Mautstellen passierten, was Einnahmen von etwa 42,7 Millionen US-Dollar generierte.
Bezüglich des Empfangstourismus meldete die Nationale Migrationsbehörde, dass zwischen dem 23. und 28. Dezember rund 50 tausend ausländische Touristen nach Paraguay einreisten. Die geschätzten Einnahmen aus dem Empfangstourismus belaufen sich auf 19,5 Millionen US-Dollar, was Paraguays Attraktivität als internationales Reiseziel, insbesondere während der Feiertage, weiter stärkt.
Unter den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten sticht Itaipú Binacional hervor, dass rund 12 tausend Besucher anzog. Darüber hinaus empfing die Entidad Binacional Yacyretá 408 Besucher. Die „Las Misiones de Jesuitas“ verzeichneten zirka 1 tausend 500 Besucher, wobei Santísima Trinidad 971, San Cosme und Damián 312 sowie Jesús de Tavarangué 275 Besucher zählte.
Diese Ergebnisse spiegeln das anhaltende Wachstum des Tourismus in Paraguay wider, der das Jahr 2025 mit einem geschätzten wirtschaftlichen Einfluss von rund 1,2 Milliarden US-Dollar abschloss. (ADN Digital)
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