Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 3. März 2026

Fall Metrobús: Anklage gegen Arnoldo Wiens bleibt bestehen. Wie ABC Color berichtet, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittler bestätigt, um die laufenden Untersuchungen im Metrobús-Fall fortzusetzen. Nach der Zurückweisung der Einwände des ehemaligen Ministers Arnoldo Wiens bleibt die Anklage wegen Vertrauensbruchs und Sachbeschädigung an Bauwerken bestehen. Die Ermittler betonen, dass die vorgelegten Unterlagen alle notwendigen formalen Anforderungen erfüllen, und kritisieren Richter Osmar Legal, da er die Ablehnung nicht ausreichend rechtlich begründet habe.

Wiens wird vorgeworfen, einen finanziellen Schaden von 6.924.624.006 Guaraníes. verursacht zu haben. Dieser Betrag wurde vom Staat für den Bau von Stationen im dritten Abschnitt des Schnellbus-Korridors gezahlt. Diese Strukturen wurden während seiner Amtszeit abgerissen. Ein weiterer Schaden beträgt etwa 8 Milliarden Guaraníes, 8.030.693.029 Guaraníes. Dieser Betrag wurde an die Firma Mota Engil gezahlt für angeblich vereinbarte Arbeiten. Diese wurden fälschlicherweise als Teil der Mittel für Bauarbeiten angerechnet.

Für den 16. März sind Anhörungen angesetzt, bei denen auch andere ehemalige Minister befragt werden sollen. Die Staatsanwaltschaft hat zudem die endgültige Einstellung des Verfahrens gegen Ramón Jiménez Gaona und die ehemalige Vizeministerin Marta Benítez beantragt. Auch dieser Antrag soll am 16. März geprüft werden. Die Verteidigung verweist auf eine frühere Anzeige aus dem Jahr 2018, die sich ebenfalls gegen Wiens und weitere Personen richtete. Die Ermittlungen dauern bereits lange an und waren von mehreren Wechseln bei den zuständigen Staatsanwälten geprägt. Weitere Entwicklungen werden erwartet. (ABC Color; Más Encarnación; ADN Digital)

Tragischer Fund: Deutsche Frau ist mit ihren sechs Hunden tot in Itauguá aufgefunden worden. In Itauguá wurde eine deutsche Frau tot in ihrem Zuhause gefunden, wo sie seit fünf Jahren lebte. Nachbarn hatten sie mehrere Tage nicht gesehen und berichteten von starken Gerüchen aus ihrer Wohnung. Laut El Nacional entdeckten die Behörden bei der Durchsuchung neben ihrem Körper auch die Leichname ihrer sechs Hunde und eine Notiz, in der sie ihren Wunsch äußerte, nicht weiter leben zu wollen.

Obwohl die ersten Ermittlungen auf Selbstmord hindeuten, betonen die Behörden, dass alle nötigen Prozeduren eingehalten werden. Die Leiche wurde zur forensischen Untersuchung gebracht, um die genaue Todesursache festzustellen und mögliche andere Beteiligte auszuschließen.

In der Wohnung arbeiten nationale Polizeieinheiten und Mitarbeiter des Ministeriums für öffentliche Ermittlungen. Sie sammeln Beweise und befragen Nachbarn, um die letzten Stunden der Frau besser zu verstehen. (El Nacional)

Netzwerke, Waffen und Wildtiere sind an den Flüssen Tebicuary und Paraguay beschlagnahmt worden. Das Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, MADES, und die paraguayische Marine führten einen Einsatz in den Flüssen Tebicuary und Paraguay durch, bei dem sie Nylonfischernetze, Waffen und gefangene Wildtiere beschlagnahmten. Darüber berichtet ABC Color.

Techniker kontrollierten die Gewässer und entdeckten Reste gefangener Tiere, darunter Affen und ein Graureiher, sowie Fischereiprodukte, die nicht den gesetzlichen Größenanforderungen entsprachen. Die Betroffenen besaßen keine gültigen Fischereilizenzen.

Zusätzlich wurden mehrere Feuerwaffen sichergestellt, darunter zwei Gewehre und eine Pistole. Insgesamt beschlagnahmten die Behörden 1.200 Meter Netze und zwei Gasflaschen. Der Fall wurde dem Staatsanwalt für Umweltstraftaten übergeben, und die Betroffenen wurden vorgeladen und müssen vor der Staatsanwaltschaft in Pilar erscheinen. Unterdessen fanden auch Kontrollen im Rahmen des internationalen Fischereiturniers statt. (ABC Color)

Drei Mitglieder einer Bande falscher Polizisten ist in Alto Paraná festgenommen worden. In Alto Paraná wurden nach Angaben von Última Hora zwei Männer und eine Frau verhaftet, die mit einer bewaffneten Gruppe in Verbindung stehen. Sie operieren als falsche Polizisten und überfallen ihre Opfer. Die jüngste Tat wurde an einem Geldwechsler, auch bekannt als „Cambista“, verübt. Ihm wurden Schmuck, 800.000 Guaraníes und Dokumente gestohlen. Die Festgenommenen sind Jonathan Daniel Torres Pérez, Adrián Alberto Prieto und seine Schwester Michelle Prieto Ramírez.

Vor zwei Wochen sollen die Männer in den Diebstahl eines Autos verwickelt gewesen sein. Bei einem anschließenden Überfall in Presidente Franco erbeuteten sie 22 Millionen Guaraníes. Das Geld war für ein Flugticket nach Spanien bestimmt. Während des Überfalls wurde ein Verwandter der Opfer zu verletzt, wie es heißt.

Der letzte Überfall fand am frühen Samstagmorgen, dem 28. Februar, statt. Die Polizei sucht weiterhin nach weiteren Mitgliedern der Bande. Die beschlagnahmten Fahrzeuge und Mobiltelefone werden derzeit untersucht. (ÚH)


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