Paraguay und Argentinien haben ein Luftfahrtabkommen unterzeichnet. Wie die Zeitung La Nación berichtet, trafen sich der Außenminister von Paraguay, Rubén Ramírez Lezcano, und sein argentinischer Kollege, Pablo Quirno, gestern in Buenos Aires. Sie besprachen wichtige Themen ihrer gemeinsamen Agenda und unterzeichneten ein Abkommen über Luftverkehrsdienste.
Das Abkommen folgt der Strategie des „offenen Himmels“. Es wird die Modernisierung des Luftraums zwischen Argentinien und Paraguay fördern. Dadurch können Nutzer von mehr Verbindungen, häufigeren Flügen und besseren Tarifen profitieren.
Die Minister hoben zudem Fortschritte bei Projekten zur physischen Integration hervor. Diese Projekte unterstützen die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region, darunter Arbeiten am Biozeanischen Straßenkorridor und an der Infrastruktur in Puerto Falcón-Clorinda.
Sie bestätigten außerdem die Bedeutung der Flussnavigation über die Wasserstraße Paraguay-Paraná. Sie sei zentral für die regionale Integration und den Außenhandel. Im Bereich der Energieintegration begrüßten die Minister den bevorstehenden Start der Arbeiten gemäß dem Kooperationsmemorandum vom Dezember.
Bezüglich externer Beziehungen bekräftigten sie, die Verhandlungen zwischen dem Mercosur und den Vereinigten Arabischen Emiraten schnell abschließen zu wollen. Minister Quirno dankte zudem Präsident Santiago Peña für die Unterstützung von Rafael Grossi als neuem UN-Generalsekretär. (LN)
Ao Po’i ist zur offiziellen Regierungsbekleidung erklärt worden. Präsident Santiago Peña hat ein Dekret erlassen, das das Gewebe ao po’i zur offiziellen bevorzugten Regierungsbekleidung für die Saison erklärt. Dieses Dekret trägt die Nummer 5.000. Darüber schreibt die Tageszeitung HOY.
Das ao po’i wird während der Frühlings- und Sommermonate 2025-2026 als bevorzugte Bekleidung empfohlen. Die Regierung empfiehlt, dass Beamte und öffentliche Angestellte mindestens einmal pro Woche die traditionelle Kleidung tragen sollen.
Das ao po’i wird als handwerkliches Produkt beschrieben, das die paraguayische Kultur symbolisiert. Es hat tief verwurzelte Traditionen in der nationalen Identität.
Die rechtliche Grundlage für die Erklärung bildet Artikel 81 der Nationalverfassung. Dieser besagt, dass der Staat Maßnahmen ergreifen muss, wertvolle historische Objekte zu bewahren und zu schützen.
Die Regierung hat zudem die Nationale Handwerksrichtlinie genehmigt. Das in Yafaity im Departament Guairá produzierte ao po’i wird als «vom Aussterben bedroht» anerkannt. Der Schutz dieses Handwerks hat für die Regierung eine hohe Priorität. (HOY)
In Fernando de la Mora ist ein junger Mann nach einem Sturz von einem Baugebäude gestorben. Ein 25-jähriger Arbeiter namens Matías Fabián Romero Rojas ist bei einem Sturz von einem Gebäude tödlich verunglückt. Wie Última Hora berichtet, ereignete sich der Vorfall gestern (Donnerstag) während der Schweißarbeiten mit einem Kollegen auf dem Dach des dritten Stockwerkes.
Der Bauleiter Édgar René Sosa erklärte, dass der junge Mann zwar einen Sicherheitsgurt besaß, diesen jedoch nicht mit dem Schutzsystem verbunden hatte. Weshalb er nicht vor dem Sturz bewahrt werden konnte, als er ins Leere trat. Er starb noch am Unfallort. Der Vorfall wurde dem Ministerium für öffentliche Angelegenheiten gemeldet. (ÚH)
Durch die Drogenoperation „Vapor Cué“ konnten zwei Anführer des Mikrohandels festgenommen werden. LautADN Digital wurden in Caraguatay mehr als eintausend Dosen Drogen beschlagnahmt. Zwei mutmaßliche Verteiler im Mikrohandel wurden festgenommen. Das geschah im Rahmen der „Operation Vapor Cué“, die von der Nationalen Antidrogenbehörde, Senad, geleitet wurde.
Drei zeitgleiche Razzien fanden in den Städten Caraguatay und Mbocayaty statt. Dadurch sollten kleine Verteilzentren, die in Schlüsselgebieten operierten, zerschlagen werden.
Im Stadtteil Hugua Po´í in Caraguatay wurde der 29jährige Axel Ezequiel Portillo festgenommen. In seiner Wohnung fanden die Beamten 13 Gramm Kokain und 72 Dosen Crack, alle bereit für den Verkauf.
Ein weiteres Team der Senad durchsuchte gleichzeitig eine Wohnung im Stadtteil Río Negro. Dort wurde der 33jährige Néstor Damián Servín gefasst. In seinem Besitz waren 125 Gramm Crack, was nach Schätzung der Drogenfahnder etwa 875 Dosen entspricht.
Beide Festgenommenen wurden dem Staatsanwalt Gedeón Escobar zur Einleitung der Strafverfahren vorgeführt. Zudem gab es eine dritte Razzia in einer anderen Region von Cordillera, um mögliche Lagerstätten der Drogenorganisation zu überprüfen. (ADN Digital)
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