Er war die Stimme des paraguayischen Zeremoniells. Der bekannte Sprecher Fermín Espínola ist heute verstorben. Das schreiben die Pressemedien. Fermín Espínola Torres war berühmter Zeremonienmeister der Präsidentschaft der Republik und emblematische Stimme unzähliger offizieller Anlässe im Land. Über das Leben des begabten Sprechers berichtet unter anderem das Nachrichtenportal ADN Digital: Espínola, der 1976 seinen Abschluss an der „Escuela Municipal de Locución de Asunción“ machte, begann seine Karriere beim Radio und arbeitete für Radio Asunción, Radio Nacional del Paraguay und andere Medien, wie Radio Chaco Boreal, Radio Guaraní, Radio Nanawa und Cordillera FM. Er traute sich auch an Hörspiele bei Radio Ñandutí und Radio Nuevo Mundo und wurde so als vielseitiger und talentierter Medienschaffender bekannt.
1983 gründete Fermín Radio Arasa Poty AM und Radio Itauguá FM in der Stadt Itauguá. Damit wollte er die Orte im Landesinneren erreichen. Er baute mit der Zeit ein Netzwerk von Radiosendern auf, – Red Activa Paraguay Network, das heute mehr als 800 Medienschaffende vereint.
Mit seiner kraftvollen und eloquenten Stimme hinterließ Espínola seine Spuren in der Welt des Zeremoniells. Er wurde Zeremonienmeister bei immer wichtigeren offiziellen Anlässen, darunter dreimal nacheinander die Amtseinführung von Staats-Präsidenten. Fermín war zudem Gründungsmitglied und Ehrenpräsident der Vereinigung der Zeremonienmeister Paraguays, Asomacepa, und Mitglied der Internationalen Akademie für Zeremoniell und Protokolle.
Fermín Espínola definierte seinen Beruf als „Vertrauensposition”, in der Leidenschaft, Sicherheit und Einsatz von grundlegender Bedeutung sind. Wie es abschließend in der Nachricht heißt, hinterlässt seine mehr als 30-jährige Karriere im Bereich Protokoll und Zeremoniell ein unauslöschliches Vermächtnis in der institutionellen Geschichte des Landes. (ADN Digital)
Sie gaben sich als brasilianische Steuerbeamte aus und wurden mit Kokain erwischt: Über die zwei Paraguayer, die der Polizei in Brasilien ins Netz gingen, berichtet die Tageszeitung Última Hora. Die Paraguayer trugen Uniformen der brasilianischen Bundespolizei „Receita Federal“ und befanden sich an Bord eines gefälschten Streifenwagens der brasilianischen Zollbehörde. In ihrem Besitz fand man über 150 Kilogramm Kokain und geschmuggelte Telefone, die beschlagnahmt wurden.
Die Kriminellen wurden fast 400 Kilometer von der Grenze zu Paraguay entfernt in Guarapuava, im Bundesstaat Paraná von der brasilianischen Verkehrspolizei festgenommen. Die Identität der Paraguayer gaben sie nicht bekannt. Laut Angaben der Polizei war ihnen die Beschriftung des Fahrzeugs aufgrund der Unstimmigkeit in den Angaben aufgefallen. Der angebliche Streifenwagen der Bundespolizei trug das Logo des Wirtschaftsministeriums, obwohl die Institution derzeit dem Finanzministerium untersteht.
Die Verkehrsbeamten näherten sich dem Fahrzeug und stellten fest, dass der Fahrer und sein Beifahrer Uniformen der Zollbehörde trugen und sich als Beamte ausgaben. Außerdem stellten die Beamten fest, dass das Kennzeichen des Fahrzeugs nicht mit den Daten des Wagens übereinstimmte. Deshalb führten sie eine gründliche Inspektion des Fahrzeugs durch. Bei der Durchsuchung fanden sie im Fahrzeuginneren mehrere Kokainpakete und 100 i-Phons.
Nachdem sie entdeckt worden waren, gestanden die Paraguayer, dass ihnen der bereits beladene Pickup in Santa Terezinha de Itaipú übergeben worden war, – einer Stadt, die etwa 25 Kilometer von Ciudad del Este entfernt liegt. Das Endziel war Curitiba.
Die Festgenommenen wurden zusammen mit den Beweismitteln der Bundespolizei von Guarapuava übergeben. Ihnen droht ein Strafverfahren wegen internationalen Drogenhandels. (Última Hora)
Kubanische Sportler brechen ihr Schweigen: Sie wollen Paraguayer werden und für Paraguay antreten. Über den Fall der kubanischen Athleten, die aus Kuba geflüchtet sind, berichtet Más Encarnación. Vier junge kubanische Athleten, die sich nach ihrer Flucht bei den Panamerikanischen Spielen in Asunción entschieden hatten, nicht in ihr Land zurückzukehren, äußerten sich jetzt erstmals öffentlich. Sie bekundeten ihren Wunsch, die paraguayische Staatsbürgerschaft anzunehmen, um ihre sportliche Karriere fortsetzen zu können.
Einer der vier Sportler, der 20-jährige Kugelstoßer Emmanuel Ramírez, erklärte, sein größter Wunsch sei es, sich in Paraguay sportlich weiterzuentwickeln. Er sagte, dass, wenn man ihm die Chance geben würde, er Paraguay bei internationalen Turnieren vertreten werde. Hier könnten sich ihm viele Türen öffnen, meinte er. Die Athleten hoben die Gastfreundschaft und Unterstützung hervor, die ihnen die paraguayische Bevölkerung entgegengebracht hatte, als sie die kubanischen Delegation verlassen und in Paraguay untergetaucht waren. (Más Encarnación)
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