Illegale Zigaretten aus Paraguay sind in Brasilien entdeckt worden. In Brasilien stießen Polizisten am Montag auf ein kaputtes Auto, das bis unter das Dach mit Zigaretten beladen war, die angeblich aus Paraguay stammten. Darüber berichtet Última Hora. Die Polizei erhielt einen Hinweis zu einem Unfall auf der Arlindo-Béttio-Autobahn,die nach São Paulo führt. Bei ihrem Eintreffen fanden sie einen silbernen Wagen, der umgekippt am Straßenrand lag.
Im Inneren des Fahrzeugs verbargen sich zahlreiche Zigaretten, die illegal aus Paraguay nach Brasilien gebracht worden waren. Jeder Quadratzentimeter des Autos war damit gefüllt.
Das Fahrzeug war verlassen, vom Fahrer fehlte jede Spur. Die Beamten nahmen das Fahrzeug und die Zigaretten mit zur Bundespolizei in Presidente Prudente.
Insgesamt hatten die Beamten 24.337 Packungen Zigaretten sichergestellt. Anschließend suchte die Polizei in örtlichen Krankenhäusern nach dem Fahrer, um ihn wegen Schmuggels zur Verantwortung zu ziehen. Bislang blieb er jedoch unauffindbar. (ÚH)
Zwei Polizeibeamte sind gefasst worden, als sie Geld für die Freilassung von Opfern erwarteten. Wie ABC Color berichtet, sind zwei Unteroffiziere der Nationalpolizei heute Morgen in Ciudad del Este festgenommen worden. Das, als sie vor einem zentralen Hotel auf die Zahlung von 10.000 US-Dollar warteten. Dieses Geld forderten sie, um zwei Brasilianer und eine Paraguayerin freizulassen. Zwei weitere Beamte, die die anderen Opfer in einer Polizeistelle bewachten, sollen ebenfalls der Justiz übergeben werden.
Der Vorfall begann am Montagabend während einer Kontrolle auf der Fernstraße 7, bei der die Opfer angehalten und unter dem Vorwand migrationsrechtlicher Verstöße festgenommen wurden.
Die Festgenommenen mussten die Nacht in der Polizeistation verbringen, während die Beamten später eine Geldforderung für ihre Freilassung verhängten. Am Dienstagmorgen brachten die Suboffiziere einen der Brasilianer in ein Hotel, um das geforderte Geld abzuholen, während die anderen Opfer in der Polizeistation blieben.
Die Polizei erhielt einen Hinweis von einem Hotelangestellten, der die Situation meldete. Der Alarm führte zu einem schnellen Eingreifen, bei dem die zwei Suboffiziere festgenommen wurden, während sie auf das Erpressungsgeld warteten.
Der Polizeidirektor von Alto Paraná bestätigte die Festnahme und erklärte, dass sich die Beamten derzeit in Gewahrsam befinden. Alle Beteiligten werden zur Klärung ihrer Verantwortung der Polizeidirektion übergeben, während eine strafrechtliche Untersuchung durch die Staatsanwältin Vivian Coronel eingeleitet wurde. (ABC Color)
Paraguay erkennt Tiere als fühlende Wesen an. Paraguay hat seine Gesetze zum Tierschutz aktualisiert und den Tieren einen neuen rechtlichen Status verliehen. Das schreibt die Tageszeitung Última Hora. Ab jetzt werden Tiere als fühlende Wesen anerkannt. Diese Änderung markiert einen bedeutenden Fortschritt, da Tiere nicht länger als Objekte oder Dinge gelten.
Am Montag feierte die Nationale Behörde für Tierschutz, Gesundheit und Wohlergehen einen wichtigen rechtlichen Meilenstein mit der Verabschiedung des Gesetzes 7.513/25. Das Gesetz hebt das rechtliche Verständnis von Tieren auf und betont ihre Fähigkeit, Schmerzen, emotionales Leid, Angst und Stress zu empfinden.
Die Gesetzgebung legt fest, dass alle Tiere ein Recht auf ein Leben ohne Angst haben. Praktiken, die Terror oder anhaltende Angst erzeugen, werden daher verboten, selbst wenn sie keinen körperlichen Schaden verursachen. Der Schutz des tierischen Wohlbefindens wird als ein fundamentales Recht anerkannt, nicht als eine Handlung des Mitleids.
Psychologischer Schaden, sichtbar durch Angst, Traurigkeit oder extreme Einsamkeit, kann nun als rechtlicher Beweis für eine Verurteilung dienen. Die Rechtsordnung erkennt den zugefügten Schaden als irreparabel an, was die Höchststrafe auf bis zu sechs Jahren Gefängnis anhebt.
Die strengsten Strafen gelten für Folter oder tödliche Misshandlung von lebenden Tieren, während Vernachlässigung als schwerwiegendes Vergehen angesehen wird, da die damit verbundene Qual des Verlassenwerdens anerkannt wird. (ÚH)
Ein Flüchtiger Verbrecher ist wegen familiärer Gewalt in Paraguay festgenommen worden. Ein Mann brasilianischer Staatsangehörigkeit, der als flüchtig galt und mit falschen Dokumenten in Paraguay unterwegs war, wurde nach einer Anzeige wegen familiärer Gewalt festgenommen. Der Vorfall ereignete sich gestern um 16:20. Laut ABC Color erstattete eine 27-jährige Frau am 21. Januar eine formelle Anzeige. Sie gab an, Opfer von häuslicher Gewalt durch ihren Partner, Aysllan Alves Guimarães, zu sein. Obwohl die Anzeige vorlag, hielt sich der Mann weiterhin in der Nähe auf, was die Frau veranlasste, die Polizei zu alarmieren.
In ihrer Mitteilung gab die Frau an, dass der Verdächtige beabsichtigte, in ihr Zuhause einzudringen und sie anzugreifen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Festgenommene eine gefälschte Fahrerlaubnis und Personalausweise im Namen von Francimar Rufino de Souza präsentierte.
Nach der Festnahme wurden die Beamten des Dreifachkommandos der Nationalpolizei hinzugezogen. Diese bestätigten die wahre Identität des Mannes und stellten fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Diebstahls in São Paulo vorlag. Außerdem gibt es ein laufendes Verfahren wegen Missachtung im Bundesstaat Paraná in Brasilien.
Die Festnahme des Mannes zeigt die Zusammenarbeit der Polizei in Fällen häuslicher Gewalt und die Bedeutung von Identitätsprüfungen. Dies könnte auch helfen, weitere Straftaten zu verhindern und die Sicherheit der Opfer zu gewährleisten. (ABC Color)
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