Cartes liegt auf der Intensivstation. Der Vorsitzende der Colorado-Partei und ehemalige Präsident, Horacio Cartes, hatte heute Morgen zu Hause einen Krampfanfall, wie Última Hora berichtet. Deshalb wurde er sofort in das private Krankenhaus Migone in Asunción gebracht. Dort kam er auf die Intensivstation. Er wurde intubiert und erhält Medikamente gegen Krampfanfälle. Das erklärte der Arzt Eugenio Báez bei einer Pressekonferenz. Auch sein Hausarzt, der Antonio Barrios, war dabei. Heute Nachmittag waren mehrere Untersuchungen angesetzt. Die Ursache für die Krampfanfälle war bis Redaktionsschluss noch unklar. (Última Hora, La Nación)
Ein Herzmedikament ist vom Markt genommen worden. Wie El Nacional berichtet, hat die Firma Megalabs Paraguay S.A. den freiwilligen Rückruf des Medikaments Atlansil eingeleitet, nachdem ein Qualitätsmangel festgestellt wurde. Die nationale Gesundheitsüberwachungsbehörde, Dinavisa, warnt sowohl Gesundheitseinrichtungen als auch die Bevölkerung.
Dinavisa informierte über den Rückruf einer bestimmten Herstellungsserie des intravenös verabreichten Medikaments Atlansil, das zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt wird. Die Maßnahme wurde von Megalabs Paraguay S.A. ergriffen, nachdem Kristalle in der Lösung festgestellt wurden. Da das Medikament intravenös verabreicht wird, stellt dieser Mangel ein gesundheitliches Risiko dar. Die Behörden reagierten sofort und zogen das betroffene Produkt aus dem Verkehr.
Um Verwirrungen zu vermeiden, hat Dinavisa die spezifischen Merkmale des betroffenen Produkts veröffentlicht. Es handelt sich um Atlansil Amiodarona Clorhidrato 150 Milligramm in Form einer Injektionslösung. Es kommt verpackt in einer Box mit fünf Ampullen zu je drei Millilitern. Die betroffene Serie trägt die Nummer M11519 und hat ein Verfallsdatum im Juni 2027.
Die Behörde weist ausdrücklich darauf hin, dass das Produkt aus dieser Herstellungsserie unter keinen Umständen verwendet werden darf. Darüber hinaus fordert Dinavisa alle Gesundheitseinrichtungen, Apotheken und Krankenhäuser dazu auf, ihre Bestände gründlich zu überprüfen. Sollten Ampullen der Serie M11519 gefunden werden, sind diese sofort auszusondern und an Megalabs Paraguay S.A. zurückzugeben. (El Nacional)
In Pilar ist es zu fünf Festnahmen und über 4.000 Dosen sichergestellten Kokains gekommen. Im Rahmen des Aktionsplans gegen Drogenmissbrauch, bekannt als Sumar, wurden in Pilar fünf Personen festgenommen. Bei vier zeitgleichen Hausdurchsuchungen beschlagnahmten die Behörden mehr als 2 Kilogramm Kokain, wie das Nachrichtenportal ADN Digital berichtet.
Das Vorgehen wurde vom Verteidigungsministerium und der nationalen Anti-Drogenbehörde Senad initiiert und führte zur Sicherstellung von rund 2.100 Gramm Kokain, was über 4.000 Dosen entspricht. Die Dosen drängten vor allem auf den Markt, um Jugendliche und junge Erwachsene in der Umgebung zu erreichen.
Die Einsätze führten spezielle Agenten der Nationalen Antidrogenbehörde, Senad, in Zusammenarbeit mit dem Staatsanwalt Milciades Ramos und mit Unterstützung des Kommandos für innere Verteidigung, CODI, durch. Die Razzien fanden in den Stadtteilen San Antonio, Loma Clavel und Obrero statt.
Neben der Drogenbeschlagnahme sicherten die Behörden auch Bargeld, Mobiltelefone, Überwachungssysteme und weitere Beweismittel, die für die Ermittlungen wichtig sind. Laut den Behörden stellt dieser Einsatz einen entscheidenden Schlag gegen die Strukturen des Mikrogenschmuggels in Ñeembucú dar. (ADN Digital)
Überfall auf eine Bank in Naranjal: Explosion im Safe, gefärbte Scheine und ein vermisster Sicherheitsmann. In der Stadt Naranjal im Departament Alto Paraná kam es zu einem gewaltsamen Überfall auf eine Bank. Bei dem Überfall stürmte eine Gruppe von vier bis acht bewaffneten Männern das Gebäude. Die Täter verwendeten explosives Material, um den Safe zu sprengen, und verließen das Gebäude unter Abgabe von Schüssen in die Luft. Wie El Nacional informiert, ist ein Sicherheitsmitarbeiter seitdem verschwunden.
Die Staatsanwältin María del Carmen Meza gab vorläufige Informationen zu dem Vorfall bekannt. Laut ihren Angaben erreichten die Kriminellen den Tatort in zwei Fahrzeugen. Nachdem sie ins Gebäude eingedrungen waren, sprengten sie den Safe, um an das Geld zu gelangen.
Ersten Beobachtungen zufolge wurden die Geldscheine durch das Sicherheitssystem eingefärbt; die rote Farbe soll sich bis zur Decke verteilt haben. Dabei handelt es sich um einen Schutzmechanismus, der die Scheine bei einem gewaltsamen Zugriff mit Tinte einfärbt, um sie unbrauchbar zu machen. Auf diese Weise wird verhindert, dass gestohlene Geldscheine in Umlauf gebracht werden können. Der Sicherheitsmann, der sich zum Zeitpunkt des Überfalls im Gebäude befand, gilt weiterhin als vermisst.
Während der Flucht versuchten zwei Polizeibeamte, eines der Fahrzeuge zu stoppen. Die Insassen eröffneten jedoch das Feuer in die Luft, was die Polizisten veranlasste, sich zurückzuziehen, da sie zahlenmäßig unterlegen waren.
Die Behörden haben bereits eine groß angelegte Suchaktion in der Umgebung eingeleitet, um die Täter zu fassen und den vermissten Sicherheitsmann zu finden. Bisher gibt es keine offiziellen Informationen über die Höhe der Summe des gestohlenen Geldes. (El Nacional)
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