Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 24. Juli 2013

Asunción: Das Industrie- und Handelsministerium schult Eigentümer von kleinen Lebensmittelläden um sie wettbewerbsfähiger zu machen. Wie die Tageszeitung ABC Color informierte, sollen die Eigentümer der kleinen Lebensmittelläden wettbewerbsfähiger werden, um gegenüber der Konkurrenz der Supermärkte bestehen bleiben zu können. Die Befähigung wird vom Vizeministerium organisiert für mikro-, kleine und mittelgroße Unternehmen. Die kleinen Lebensmittelläden sehen sich von der massiven Expansion der Supermärkte betroffen. Mehr als 60 Lebensmittelladen-Eigentümer nehmen an der Schulung teil. Ziel der Schulung ist, dass diese sich gegenseitig kennenlernen und lernen, wie sie mehr verkaufen können. Auch sollen sie angespornt werden die ehemalige Vereinigung von Almaceneros wieder ins Leben zu rufen. In Asunción und Umgebung gibt es laut inoffiziellen Daten rund 4.000 kleine Lebensmittelläden. (abc)

Asunción: Die zukünftige Regierung will die Steuerhinterziehung bekämpfen. Wie das Übergangsteam von Horacio Cartes bestätigte, bereitet es Maßnahmen vor um die Steuerhinterziehung zu vermeiden. Laut Ansicht der Techniker gibt es mehrere Unternehmen und Personen im Land, die nicht ihre entsprechenden Steuern zahlen. Germán Rojas, Mitglied des Übergangsteams, sagte gegenüber ABC Color, dass die niedrigen Steuereinnahmen der letzten Monate auf Steuerhinterziehung zurückzuführen seien. Wie er erklärte, werden nach dem Amtsantritt der neuen Regierung bestimmte Unternehmen und Personen kontrolliert werden um festzustellen, ob sie Steuern hinterzogen haben. (abc)

Asunción: Die Munizipalität von Asunción führt einen Zensus der Schubkarrenarbeiter des Mercado 4 durch. Wie aus der staatlichen Nachrichtenagentur IP-Paraguay verlautete, arbeitet die Munizipalität von Asunción mit der Verwaltung des Marktes zusammen, um den Zensus der sogenannten Carretilleros durchzuführen. Carretilleros sind die Schubkarrenarbeiter, die im und um den Markt auf ihren Schubkarren Waren transportieren. Mit dem Zensus soll die Arbeit der Carretilleros formalisiert werden. Wie der Direktor des Mercado 4, Maximo Ozuna erklärte, sollen alle Carretilleros nach Ende der Datensammlung eine Weste erhalten, womit sie identifiziert werden. Es wird geschätzt dass etwa 100 Personen sich dieser Arbeit auf dem Markt widmen. Das Ziel des Zensus sei, ihnen zu helfen ihre Arbeit zu verbessern. Auch soll eine Vereinigung von Schubkarrenarbeitern gegründet werden. (ipp)

Asunción: Die Preise von mehreren Grundnahrungsmitteln sind in dieser Woche zurückgegangen. Wie die Generaldirektion der Verbraucherverteidigung des Industrie- und Handelsministeriums informierte, fiel in der vergangenen Woche der Preis von 38 Produkten. Unter den Produkten befanden sich mehrere Schnitte von Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, sowie Gemüse, Milchprodukte, Mehl, Zucker und Reis. Die Preise für Rindfleisch verzeichneten einen Rückgang von 3 bis 11 Prozent und Schweinefleisch um 5 Prozent, informierte die staatliche Nachrichtenagentur IP-Paraguay. Für die Studie wurden Preise von 10 Supermärkten im Großraum von Asunción eingeholt. (ipp)

Asunción: Der Import von Landwirtschaftsmaschinen ist im ersten Semester um 143 Prozent angestiegen. Wie aus der Tageszeitung La Nación verlautete, wurden im ersten Semester dieses Jahres 85 Millionen Dollar mehr in den Import von Maschinen investiert, als im selben Zeitraum des Vorjahres. Der Anstieg wird auf eine größere Nachfrage im Landwirtschaftsbereich zurückgeführt, dank der großen Sojaernte und dem guten Fleischexport. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres mehr als 2.500 Maschinen importiert. Darunter befanden sich Traktore, Spritzmaschinen, Erntemaschinen und Sämaschinen. Verkaufsstellen von Landwirtschaftsmaschinen verzeichneten dadurch in diesem Jahr einen wichtigen Anstieg im Umsatz. Für das zweite Halbjahr wird ein noch besserer Verkauf erwartet. (lanac)

Asunción: Die Muttersterblichkeitsrate in Paraguay geht zurück. Das Gesundheitsministerium hat angekündigt, dass die Muttersterblichkeitsrate in den letzten 5 Jahren um 40 Punkte pro 100 tausend Personen zurückgegangen ist. Im Jahr 2007 starben 125 Mütter von 100 tausend. In diesem Jahr ist die Rate auf 82 Frauen von 100 tausend zurückgegangen. Trotz des Rückgangs gebe es noch viel zu tun, sagte Gesundheitsminister Antonio Arbo. Die Muttersterblichkeitsrate müsse mindestens auf 40 zu 100 tausend gesenkt werden. Vor allem die hohe Sterblichkeitsrate auf Grund von Krebs sei in Paraguay besorgniserregend, informierte der Gesundheitsminister.  Brustkrebs ist die Haupt-Todesursache bei Frauen in Paraguay. Um diesem entgegenzuwirken, hat das Gesundheitsministerium begonnen, an Vorbeugungsmaßnahmen zu arbeiten. Zu diesem Zweck wurden in jeder Gesundheitsregion Mammographiegeräte eingerichtet, informierte das Nachrichtenportal Paraguay.com. (py.com)