Präsident Peña hat vor Herausforderungen durch steigende Energiepreise in Paraguay gewarnt. Darüber berichtet Última Hora.Beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Präsident Santiago Peña betonte, dass die anstehenden Investitionen im Land auch Herausforderungen mit sich bringen werden, insbesondere steigende Energiepreise. In seiner Rede räumte er ein, dass der Ausbau der Industrie zu einem steigenden Energiebedarf führen werde, was insbesondere soziale Sektoren belasten könnte. Er nannte dies als eine der größten Herausforderungen, die Paraguay bewältigen muss.
Im Rahmen seiner Teilnahme an einem Gespräch über saubere Energie in Schwellenländern verdeutlichte Peña die Ambitionen Paraguays, sich von einem reinen Rohstoffexporteur zu einem Hersteller und Technologietreiber zu entwickeln. Er äußerte Bedenken, dass mit den Investitionen Risiken verbunden seien, die besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Peña sprach über die intern vorhandene Drucksituation in Bezug auf die Energiepreise, die sich nicht allein nach der Produktionsmenge richten werden, sondern durch die Nachfrage gesteuert werden. Er machte deutlich, dass es nicht genügend Energiequellen gebe, um den wachsenden Bedarf zu decken, was zu internen politischen Fragen führen könnte.
Er hob hervor, dass Energie als Magnet für Investitionen dient und kündigte an, verschiedene Energiequellen kombinieren zu wollen, um die Risiken zu minimieren. In diesem Zusammenhang erwähnte er auch die Zusammenarbeit mit Brasilien beim Bau einer Gaspipeline sowie das Interesse an der Vaca Muerta-Region in Argentinien.
Abschließend betonte Peña, dass Paraguay eine Vorreiterrolle in der Energiewende einnehme und vollständig auf erneuerbare Energien setze. Zudem äußerte er Optimismus über die zukünftige Rolle der Kernenergie in der nationalen Energiestrategie. Er verwies auf die Notwendigkeit, politische Allianzen der kommenden Jahre für große Projekte zu nutzen, während er gleichzeitig auf die Wichtigkeit verlässlicher finanzieller Mittel hinwies. (ÚH)
Regierung untersucht mögliche Verbindung von Explosionen in Canindeyú zum EPP.
Wie ABC Color schreibt, kam es in den letzten Tagen im Departament Canindeyú zu mehreren explosiven Anschlägen, die in der Region Yasy Kañy für Unruhe sorgten und Fragen über mögliche Verbindungen zum bewaffneten Netzwerk EPP aufwarfen. Der Minister für Nationale Verteidigung, Óscar González, erklärte, dass derzeit keine klare Verbindung zwischen den Explosionen und dem EPP hergestellt werden kann, während diese zunächst mit „landlosen“ Landwirten in Verbindung gebracht wurden.
González berichtete, dass sowohl das interne Verteidigungskommando als auch die Nationalpolizei zusätzliche Kräfte in die Region entsandt haben, um die Sicherheit zu verbessern. Die Strategien dieser Einsatzkräfte bleiben jedoch aus Geheimhaltungsgründen unklar. Ein Staatsanwalt deutete darauf hin, dass die jüngste Explosion möglicherweise den Zweck hatte, Beweismaterial zu vernichten, um einen wichtigen Zeugen zu töten.
Minister González wies darauf hin, dass die Angriffe möglicherweise von Mitgliedern des EPP stammen könnten, ohne dies definitiv zu bestätigen. Innenminister Enrique Riera äußerte, dass die Angriffe von „bewaffneten invasiven Bauern“ in der Nähe von Rubén Villalba ausgeführt wurden, bemerkte aber auch logistische Ähnlichkeiten mit früheren EPP-Aktionen. (ABC Color)
Paraguay ist eines der Gründungsmitglieder der Trump-Friedenskommission. Paraguay hat in Davos, Schweiz, das Gründungsdokument der von Donald Trump initiierten Friedenskommission unterzeichnet. Präsident Santiago Peña führte die paraguayische Delegation an und sprach mit anderen Staatsoberhäuptern, während Trump über globale Konflikte, einschließlich Gaza und Ukraine, diskutierte. Es besteht jedoch Ungewissheit über die tatsächlichen Ziele und Befugnisse dieser neuen internationalen Organisation.
Laut Última Hora teilte Peña in sozialen Medien mit, wie wichtig Trumps Rolle bei der Wiederherstellung des Friedens auf der globalen Agenda ist. Er betonte Paraguays Beitrag als erfahrener Akteur in Friedensprozessen, verwies jedoch darauf, dass das Land aufgrund finanzieller Einschränkungen nicht aktiv zur Junta beitragen kann. Die Mitgliedschaft erfordert eine Zahlung von einer Milliarde US-Dollar.
Da Paraguay keine finanziellen Mittel beisteuern kann, könnte das Land in eine nachteilige Lage geraten und seine Entscheidungsfreiheit verlieren. Analyst Federico Rabino stellte fest, dass dies eine „unantastbare Loyalität“ zu Trump erfordern könnte. Es bleibt ungewiss, wie sich die Junta tatsächlich auf die internationale Friedensförderung auswirken wird. (ÚH)
Illegales injizierbares Produkt zur Gewichtsreduktion ist in Paraguay entdeckt worden. In Paraguay kursiert ein angeblich injizierbares Gewichtsreduzierungsprodukt namens Retratrutida, das angeblich vom britischen Labor Synedica produziert wurde. Dieses Produkt wird ohne jeglichen Gesundheitsregistrierungsnachweis oder Genehmigung vermarktet.
Retratrutida verfügt über keine Autorisierung von anerkannten Gesundheitsbehörden wie der Gesundheitsüberwachungsbehörde, DINAVISA, in Paraguay, der US-amerikanischen, FDA, oder der Europäischen Arzneimittelagentur, EMA. Daher sind ihr Verkauf und ihre Verteilung in Paraguay vollständig illegal. Im Gegensatz dazu stehen autorisierte injizierbare Produkte, die alle erforderlichen technischen und gesundheitlichen Genehmigungen besitzen.
Obwohl bisher keine schwerwiegenden Komplikationen im Zusammenhang mit diesem Produkt gemeldet wurden, birgt die nicht überwachte Nutzung gesundheitliche Risiken. Die DINAVISA hat das Produkt aus Apotheken in Ciudad del Este abgezogen und Verkaufsstellen geschlossen, die gegen die Vorschriften verstoßen haben. In Paraguay sollten Medikamente und Behandlungen nur von DINAVISA genehmigt und immer unter ärztlicher Aufsicht erworben werden, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten, wie es heißt. (ABC Color)
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