Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 21. Januar 2026

In Pedro Juan Cabllero ist es zu einem Fehl-Alarm durch TikTok-Challenge gekommen. Darüber berichtet ABC Color.In Pedro Juan Caballero sorgte ein zehnjähriges Mädchen für große Aufregung, nachdem sie eine TikTok-Challenge nachgeahmt hatte. Diese Herausforderung führte dazu, dass Sicherheitsprotokolle aktiviert wurden, um die Situation zu klären.
Das Ministerium für Öffentliche Verteidigung äußerte in einer Mitteilung seine Besorgnis und appellierte an die Eltern, die Inhalte, die ihre Kinder in sozialen Medien konsumieren, unbedingt im Blick zu behalten. Die Warnung erfolgte nach einem Vorfall, der sich am Montagnachmittag ereignete.
Mitarbeiter der Bank Amambay fanden eine handgeschriebene Notiz mit der Aufschrift „Hilfe“ sowie Telefonnummer. Dieser Fund wurde der Kinderbeauftragten Carolina Medina gemeldet, die umgehend Maßnahmen ergriff und die Nationalpolizei einbezog, um herauszufinden, was passiert war.
Zu ihrer Erleichterung stellte sich heraus, dass das Mädchen wohlauf sei. Sie befand sich zu Hause und spielte munter mit ihrer Mutter und Großmutter. Es gab keine Anzeichen von Gewalt oder Gefahr.
Das Mädchen erklärte daraufhin, dass sie die Notiz im Rahmen eines TikTok-Challenges verfasst hatte, die vorschlägt, in öffentlichen Orten um Hilfe zu bitten. Laut dem Ministerium für Öffentliche Verteidigung führte dieser Scherz zur Mobilisierung von Notfallressourcen, die im Ernstfall echte Notlagen beeinträchtigen können. (ABC Color)

In San Lorenzo ist das Betreuungszentrum Mitã Róga eröffnet worden. Präsident Santiago Peña hat heute (Mittwoch) das Mitã Róga-Betreuungszentrum eingeweiht. Das neue Gebäude gehört zum Abrazo-Programm des Ministeriums für Kinder und Jugend, Minna, und befindet sich zentral im „Mercado de San Lorenzo“. Zudem werden dort die Büros der Nationalen Kommission zur Verteidigung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, CODENI, untergebracht. Darüber schreibt Megacadena.
Das Betreuungszentrum soll Schutz und Unterstützung für Kinder und Jugendliche bieten, die vom Abrazo-Programm profitieren. Die Einrichtung ermöglicht es diesen jungen Menschen, in einer sicheren Umgebung zu bleiben, während ihre Eltern arbeiten oder anderen Verpflichtungen nachgehen. Dadurch wird eine regelmäßige Betreuung sichergestellt.
Präsident Peña betonte die Bedeutung der interinstitutionellen Zusammenarbeit. In seiner Rede erklärte er, dass das Geld dem Volk gehöre und zur Verbesserung der sozialen Lebensbedingungen beitragen müsste. Diese Projekte seien mehr als nur Infrastruktur; sie stärken auch die staatliche Präsenz in der Gesellschaft.
Das strategisch platzierte Zentrum, das präventiv gegen Kindeswohlgefährdung arbeitet, bietet umfangreiche Betreuungseinrichtungen. Dazu gehören großzügige Räume, Spielbereiche, eine moderne Küche und geeignete sanitäre Einrichtungen, die eine qualitativ hochwertige Versorgung gewährleisten.
Aktuell betreut das Zentrum 128 Familien, was 375 Kindern und Jugendlichen zugutekommt. Mit der neuen Einrichtung werden über 100 weitere Nutzer von den Diensten profitieren. Angeboten werden unter anderem tägliche Betreuung, Verpflegung und psychosoziale Unterstützung. Die Investitionen für das Betreuungszentrum in San Lorenzo belaufen sich auf etwa 2einhalb Milliarden Guaranies. (Megacadena)

Zwei Mitarbeiterinnen des Hospitals von Coronel Oviedo sind nach einem Misshandlungsvideo entlassen worden. Wie ABC Color berichtet, wurden zwei Mitarbeiterinnen des Call-Centers des Hospital General von Coronel Oviedo nach einem viral gewordenen Video entlassen. In diesem Video machen sie sich über Patienten lustig und behandeln sie unangemessen.
Bei den Betroffenen handelt es sich um Luján Santos und Cecilia Jiménez. Der Vorfall ereignete sich im Telefonservice des Krankenhauses und führte zu sofortigen Maßnahmen seitens der Institutsleitung. Die Direktorin, Lorena Ocampos, ordnete administrative Dokumentationen an und informierte unverzüglich die Gesundheitsministerin.
Gesundheitsministerin María Teresa Barán entschied, die beiden Mitarbeiterinnen von ihren Posten zu trennen. Auch andere Mitarbeiterinnen in diesem Dienst werden vorläufig abgezogen, während eine endgültige Entscheidung über ihre Zukunft getroffen wird. Aktuell übernehmen sie provisorisch administrative Aufgaben.
Ocampos äußerte, dass das Verhalten im Video nicht den Prinzipien einer menschlichen Betreuung entspreche. Der Krankenhausbetrieb sei auf die tägliche Versorgung von rund eintausend 300 Personen in den Ambulanzen und 2.500 in anderen Bereichen ausgelegt.
Neun Mitarbeiter sind dauerhaft im Call-Center tätig, das von 7:00 15:00 Uhr ohne Unterbrechung arbeitet. Diese Regelung soll der hohen Nachfrage des Krankenhauses gerecht werden. Es gibt klare Vorgaben für Pausenzeiten und Hygienekontrollen. Nach diesem Vorfall wird geprüft, ob die entlassenen Mitarbeiterinnen endgültig freigestellt oder in andere Bereiche versetzt werden. (ABC Color)

In Paraguay ist das erste nationale Register für Tierquäler angekündigt worden. Die Nationale Direktion für Tierschutz hat das Register RAGAN, das erste nationale Register für Tierquäler, ins Leben gerufen. Laut Megacadena wird diese Initiative als entscheidender Schritt zum Schutz von Tieren angesehen.
Das Projekt zielt darauf ab, den Tierschutz durch stärkere Kontrollen und schnellere rechtliche Maßnahmen zu verbessern, insbesondere bei Wiederholungstätern. RAGAN ist eine Plattform, die den Verlauf von Personen dokumentiert, die wegen Tierquälerei verurteilt oder bestraft wurden.
Der Direktion zufolge wird das Register einen bedeutenden Wandel herbeiführen. Es verhindert, dass Personen mit einer Vorgeschichte von Tiermisshandlung erneut Tiere halten können. Zudem vereinfacht es Polizei und Justiz die Arbeit durch einheitliche und aktuelle Informationen.
Das Register dient auch der offiziellen Identifizierung von Tätern im gesamten Land und fördert eine empathischere und verantwortungsvollere Gesellschaft, wie es heißt. (Megacadena)


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