Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 2. Januar 2026

Pakete mit Drogen und Munition landeten im Gefängnishof von Tacumbú. Darüber berichtet Última Hora. Laut Polizei wurden gestern (Donnerstag) große Mengen an Marihuana und nicht gezündeten Patronen von der Straße Mexiko aus ins Gefängnis geworfen. Wärter fanden die Drogen und die Munition während ihrer Tätigkeiten im Hof. Der Leiter der Polizeiwache, Kommissar Pablo Insfrán, berichtete, dass die Pakete in einem Bereich landeten, in dem sich die Insassen frei bewegen können.
Um solche Vorfälle zu verhindern, verschärfte die Polizei die Kontrollen im Umfeld des Gefängnisses. Bislang gab das Justizministerium keine Informationen zu der Person, die die Pakete im Gefängnis entgegennehmen sollte. Wie es heißt, zeigt sich die Polizei besorgt über den Fund von Munition im Gefängnis, da dies auf den möglichen Zugang der Insassen zu Schusswaffen hindeutet. (ÚH)

Itaipú stärkt die Zusammenarbeit mit der akademischen Welt durch Besuche an der Solarschwimmanlage. Im Jahr 2025 intensivierte Itaipú Binacional ihre Verbindung zur akademischen Gemeinschaft mit technischen Fachbesuchen an der neu abgeschlossenen schwimmenden Solarplattenanlage, PSF. Diese Aktivitäten dienen der Aufklärung und Förderung erneuerbarer Energien sowie dem Wissensaustausch, wie ADN Digital informiert.
Im Rahmen eines Seminars über alternative Energieerzeugung besuchte eine Gruppe Studenten der Fakultät für Wissenschaften und Technologien, FACYT, der Katholischen Universität vom Campus Alto Paraná die PSF. Als erste Besuchergruppe konnten sie unter der Anleitung von Spezialisten der Itaipú-Abteilung für erneuerbare Energien ihre theoretischen Kenntnisse mit praktischen Erfahrungen verbinden. Darunter die Echtzeitbeobachtung der Stromerzeugung über den Videowall im Kontroll- und Überwachungsraum im November.
Neben der FACYT empfing die PSF auch Gruppen von der Polytechnischen Fakultät der UNA, der Fakultät für Wissenschaften und Technologien der UCA in Asunción, der Fakultät für Ingenieurwesen der UNI sowie der Fakultät für Ingenieurwesen und Architektur der UNVES. Bei diesen Besuchen bekamen Lehrende und Studierende Einblicke in die Hauptkomponenten des Systems, die installierte Leistung sowie die Vorteile der Floating-Solar-Technologie im Vergleich zu anderen Energieerzeugungsmethoden. (ADN Digital)

In Ciudad del Este hat eine entzündete Kerze einen Brand in einer Mietwohnung verursacht. Heute Morgen brannte ein Haus im Stadtteil Obrero vollständig nieder. Der Brand wurde vermutlich durch eine entzündete Kerze ausgelöst, die der Bewohner vor einem Heiligenbild platziert hatte.
Der Vorfall ereignete sich gegen 05:40 Uhr in einem Haus an der Kreuzung der Straßen Leonardo Britos und Enfermeras del Chaco. ABC Color schreibt, dass Luis Fabián Arias González erklärte, die Kerze, die er vor dem Schlafengehen angezündet hatte, möglicherweise die Ursache für den schnell ausbreitenden Brand gewesen sei.
Die Polizei des 3. Kommissariats teilte mit, dass der Brand über den Notruf 911 gemeldet wurde. Nach dem Alarm wurden Feuerwehrleute zur Einsatzstelle entsandt. Diese konnten das Feuer löschen und verhindern, dass es auf angrenzende Häuser übergriff, obwohl die Mietwohnung bereits vollständig zerstört war.
Glücklicherweise gab es bei dem Brand keine Verletzten. Allerdings entstand ein erheblicher Sachschaden für Luis Fabián Arias González, dessen Wohnung und persönliche Habseligkeiten verloren gingen. (ABC Color)

Ein System für einheitliche Führerscheine wird in diesem Jahr eingeführt. Darüber schreibt das Nachrichtenportal Más Encarnación. Die Direktorin für Führerscheine und Verkehrsvorfälle, Susana Medina, teilte mit, dass das System für einheitliche Führerscheine noch in diesem Jahr umgesetzt werde. Es werde mit einem QR-Code ausgestattet sein und die Registrierung von Verkehrsverstößen ermöglichen.
Medina betonte die Notwendigkeit eines landesweit einheitlichen Führerscheinsystems und informierte, dass sich dieses bereits in der Umsetzungsphase befinde. Ab diesem Jahr würden die Städte Verkehrsverstöße in das System einpflegen, und der Führerschein werde einen QR-Code enthalten. Dies solle die Einführung eines integrierten Systems für Vergehen und Punkte ermöglichen, mit dem Verkehrsverstöße erstmals zentral erfasst werden können.
Sie fügte hinzu, dass das System betriebsbereit sei und das Einpflegen der Verstöße den nächsten Schritt darstelle. Die Einführung werde schrittweise erfolgen. Auf die Frage nach möglichen Sanktionen für Fahrer, die gegen die Verkehrsregeln verstoßen, erklärte sie, dass das System es den Beamten ermöglichen werde, das Fahrverhalten einer Person zu überprüfen.
Medina sagte, dass ab März in Asunción alle Verstöße registriert sein sollen. Dies werde es der städtischen Verkehrspolizei oder der Verkehrspolizei in jeder Stadt ermöglichen, festzustellen, ob eine Person bereits Verkehrsverstöße begangen hat.
Sie wies darauf hin, dass wiederholte Verstöße eine „Re-Edukation“ nach sich ziehen würden. Dies bedeute, dass die betroffenen Personen erneut die theoretische und praktische Prüfung ablegen, Erste-Hilfe-Kurse absolvieren und die Geldstrafe zahlen müssten. Medina warnte zudem, dass bei drei Punkten auf dem Führerschein dieser gesperrt werde. Bei schwerwiegenden wiederholten Verstößen könne es auch zum Entzug des Führerscheines kommen. (Más Encarnación)


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