Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 2. Februar 2023

Die Feuerwehr von Loma Plata führt ab heute einen Tauchkurs durch. Der Kurs wurde durch den Kauf einer kompletten Taucherausrüstung ermöglicht, die von Spendengeldern der Stadtverwaltung von Loma Plata und der Kooperative Chortitzer bezahlt wurde. Das erwähnte Sergio Koch, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Loma Plata, gegenüber Radio ZP-30. Die Ausrüstung ist die erste der Feuerwehren hier im Chaco, die besonders bei Bergungsaktionen im tiefen Wasser benötigt wird. Die Ausbilder, die den richtigen Gebrauch der Tauchausrüstung vorzeigen, kommen aus Brasilien. Sie werden in den nächsten Tagen etwa sieben Feuerwehrleute von Loma Plata ausbilden, zuerst in klarem und später in trübem Wasser zu tauchen. Der Kurs besteht aus theoretischem und praktischem Wissen, dass die Feuerwehrleute in etwas mehr als drei Tagen erlernen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten diese Feuerwehrleute ihr Wissen und Können mit den anderen Feuerwehren im Chaco teilen, falls auch diese eine Taucherausrüstung bekommen, um so ertrunkene Personen im tiefen Wasser schneller zu finden und zu bergen. (Radio ZP-30)

Die Bewerbungen für Itaipú-Stipendien sind offen. Seit Dienstag sind laut ABC Color die Bewerbungen für Stipendien des binationalen Unternehmens Itaipú geöffnet. Bewerben kann man sich auf der Internetseite des Unternehmens unter www.itaipu.gov.py/becas. Neu ist in diesem Jahr, dass zusätzlich zu den 2 Tausend Universitätsplätzen 500 Plätze für eine Berufsbildung zur Verfügung stehen. Auch für das Berufsbildungszentrum, CFP, kann man ein Stipendium bekommen. Bewerber für ein Universitätsstudium müssen im Zeugnis einen Notendurchschnitt von 4 haben und die Schule in den Jahren 2021 oder 2022 abgeschlossen haben. Zudem müssen sie aus einkommensschwachen Familien stammen. Das Unternehmen Itaipú investiert für die Vergabe von Stipendien 7 Millionen US-Dollar. Ein Stipendium deckt die vollen Unkosten des Stipendiaten von der Einschreibung bis zur Abschlussarbeit. Dieses gilt sowohl für Universitätsstudiengänge als auch für Berufsbildungen. Diejenigen, die die Eintrittsprüfung für das Stipendienprogramm nicht bestanden haben, erhalten eine zweite Chance. Die Liste der ausgewählten Personen wird am 19. April veröffentlicht. (ABC Color)

Die Stromnachfrage auf dem paraguayischen Markt ist im Januar leicht angestiegen. Im Vergleich zum ersten Monat des Jahres ist die Nachfrage um 5 Prozent gestiegen, wie ABC Color aus einem Bericht des Vizeministeriums für Bergbau und Energie entnehmen konnte. In den 12 Monaten des abgelaufenen Jahres stieg das von Ande versorgte Verbundnetz auf beinahe 20 Millionen Megawattstunden. Zum Vergleich: Zur Deckung des jährlichen Referenzbedarfs wäre die Produktion von 25 Wasserkraftwerken mit der derzeitigen Kapazität von Acaray erforderlich gewesen. Die Gesamtsumme, die das Vizeministerium für Bergbau und Energie der von Ande bedienten Marktnachfrage zuschreibt, schließt die Verluste des Elektrizitätsunternehmens ein, und zwar sowohl die als technisch eingestuften als auch die, die auf Diebstahl zurückzuführen sind. Jüngsten Berichten zufolge werden von 100 Megawattstunden, die das staatliche Unternehmen in sein System einspeist, 26 Megawattstunden mit dem Etikett «Verluste» versehen. (ABC Color)

Heute wird ein Buch über die Diktatur in Paraguay veröffentlicht. Darüber berichtet die Tageszeitung La Nación. Heute, am 2. Februar, ist der 34. Jahrestag zum Sturz der Diktatur. Anlässlich dazu veröffentlicht die Kommission für Wahrheit und Gerechtigkeit das Buch „Ventanas Abiertas“ zu Deutsch „Offene Fenster“. Das Buch enthält Informationen über Menschenrechtsverletzungen während des Militärregimes von Alfredo Stroessner in den Jahren 1954 bis 1989. Der Abschlussbericht der Kommission für Wahrheit und Gerechtigkeit ist das wichtigste offizielle Dokument über die Verbrechen der Diktatur. Die Verbreitung war jedoch unzureichend, und so wurde fünfzehn Jahre später dieses Buch geschrieben. Es beinhaltet 21 Artikel über Muster, Kontexte und die historischen Abläufe rund um die Diktatur von Stroessner, 10 beispielhafte Fälle von Kämpfen und Widerstand, die in Bildern erzählt werden; 7 Infografiken zu Orten der Unterdrückung und 11 Infografiken mit Daten in Form von Diagrammen, Karten und Zeitleisten. Alle Inhalte sind miteinander verbunden und man kann zusätzliche Informationen über QR-Codes erhalten. (La Nación)


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