In Ciudad del Este ist eine falsche brasilianische Polizeistelle aufgedeckt worden. Darüber berichtet ABC Color.In Ciudad del Este hat die Nationalpolizei heute Morgen eine Razzia in einem Haus im Stadtteil San Miguel durchgeführt. Dabei fanden sie eine vermeintliche Fälschung einer brasilianischen Polizeistelle, die anscheinend zur Erpressung genutzt wurde. In dem Haus waren 14 Personen, darunter sechs Brasilianer, fünf taiwanesische Staatsangehörige ohne Dokumente und drei Paraguayer.
Die Razzia wurde von Staatsanwalt Luis Trinidad Colmán geleitet, nachdem Hinweise auf die häufigen Besuche von Ausländern in der Wohnung vorlagen. Hauptkommissar Humberto Galeano erklärte, dass im Inneren ein Büro entdeckt wurde, das wie eine brasilianische Polizeistelle eingerichtet war. Dort lagen T-Shirts und ein Logo, die Sicherheitskräften ähneln.
Zusätzlich fanden die Ermittler rund 40 elektronische Geräte, die mit einem Starlink-Satelliteninternet verbunden waren. Die paraguayischen Verdächtigen behaupten, sie seien für ein angebliches Online-Casino eingestellt worden. Um die Identität der Ausländer zu überprüfen, wurden Vertreter des Comando Tripartito gerufen.
Die Behörden vermuten, dass die gefundene Struktur zur Erpressung von Brasilianern diente. Dies ist nicht der erste Fall dieser Art; im August 2022 hatte die Nationalpolizei bereits ein internationales Erpressungsnetz aus Brasilianern und Asiaten aufgedeckt. Auch im Januar 2022 wurde eine falsche Polizeistation, die von einem Taiwanesen geleitet wurde, in Minga Guazú geschlossen. (ABC Color)
Erste Gruppe von 100 Paraguayern fliegt nach Spanien für Arbeitsmigration. Nach Angaben von ADN Digital hat Paraguay hat sein Programm zur zirkulären Arbeitsmigration mit Spanien gestartet. Die ersten 100 Arbeiter sind nach Huelva in Spanien gereist, wo sie etwa acht Monate lang in der Obsternte tätig sein werden.
Die Gruppe startete am Flughafen Silvio Pettirossi und reist unter formellen Arbeitsverträgen, die soziale Absicherung sowie eine festgelegte Beschäftigungsdauer beinhalten. Die Auswahl der Arbeitskräfte erfolgte über das Portal „EmpleaPy“ des Arbeitsministeriums. Unterstützt wird es vom Landwirtschaftsministerium und dem Gesundheitsministerium.
Jeder Arbeiter erhält einen Lohn von 60 Euro pro Stunde. Die einladenden Unternehmen übernehmen die Kosten für den Hinflug sowie die gemeinsame Unterkunft. Verpflegung und Rückreise müssen von den Arbeitern selbst getragen werden, erklärte die stellvertretende Arbeitsministerin Verónica López.
Von den ausgewählten Arbeitern sind 57 % Männer und 43 % Frauen im Alter zwischen 18 und über 45 Jahren. Sie kommen aus verschiedenen Regionen Paraguays, was die landesweite Reichweite dieser Initiative unterstreicht. Der Abflug war von emotionalen Momenten und Hoffnung geprägt und fand im Beisein nationaler Behörden sowie von Vertretern der spanischen Botschaft statt. (ADN Digital)
Paraguay und Brasilien intensivieren Zusammenarbeit gegen Menschenhandel. Das paraguayische Justizministerium und die brasilianische Botschaft haben Zertifikate an die ersten Absolventen eines Kurses zur Untersuchung von Menschenhandel verliehen. Darüber schreibt IP Paraguay. Der Kurs fand im Teatro Tom Jobim der brasilianischen Botschaft in Asunción statt und wurde von der Nationalen Polizeiakademie Brasiliens zwischen November und Dezember 2025 durchgeführt. An der Zeremonie nahmen hochrangige Vertreter beider Länder teil, darunter der stellvertretende Justizminister Rafael Caballero.
Caballero bedankte sich bei der brasilianischen Botschaft und der Bundespolizei für ihre Unterstützung und betonte die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Menschenhandel. Der Diplomat der brasilianischen Botschaft, Aurimar de Barro, hob die Relevanz des Wissensaustauschs in Ermittlungen hervor und gratulierte den Absolventen zu ihrem Einsatz für eine effektivere Antwort auf diesen Verbrechensbereich.
Während des Kurses wurden zentrale Themen wie die Betreuung von Opfern, Beweiserhebung und die Zerschlagung krimineller Netzwerke behandelt. Diese Initiative markiert einen weiteren Schritt in der strategischen Allianz zwischen Brasilien und Paraguay, um gemeinsam gegen Menschenhandel vorzugehen und eine grenzüberschreitende Problematik anzugehen. (IP Paraguay)
Das Mades hat eine Auszeichnung bei Innovar 2026 für nachhaltige Entwicklung bekommen. Im Rahmen der Messe Innovar 2026 wurde das paraguayische Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Mades, für seinen Einsatz zur Förderung eines Entwicklungsmodells ausgezeichnet, das Produktion, Innovation und Nachhaltigkeit integriert.
Wie das Mades informiert, erhielt der Minister Rolando De Barros Barreto die Auszeichnung für seine Führungsstärke bei der Umsetzung öffentlicher Politiken. Diese helfen dem Produktionssektor, gute Praktiken und Technologien für den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen zu übernehmen.
Diese Anerkennung unterstreicht die Zusammenarbeit zwischen der paraguayischen Regierung und dem privaten Sektor. Dabei spielen Produzenten und Unternehmen eine zentrale Rolle beim Aufbau eines wettbewerbsfähigeren und nachhaltigeren Agrarsektors. Die vom Verband landwirtschaftlicher Unternehmen, UEA, organisierte Ausstellung Innovar 2026, dient als strategische Plattform für Wissensaustausch, technologische Innovation und das Stärken von Allianzen, um die nachhaltige Entwicklung im Land zu fördern. (www.mades.gov.py)
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