Es hat einen mutmaßlichen Fluchtversuch in der Haftanstalt Pedro Juan Caballero gegeben. Darüber berichtet das Nachrichtenportal Megacadena.In der regionalen Haftanstalt von Pedro Juan Caballero gab es heute Morgen einen mutmaßlichen Fluchtversuch. Dieser wurde um 05:30 Uhr entdeckt, als ein Gitter an einem Fenster im oberen Stockwerk des PCC-Trakts durchtrennt worden war.
Die nationale Polizei startete sofort eine Durchsuchung des Gefängnisses. Bei dieser Aktion wurden Waffen, Alkohol und Handy-Chips sichergestellt. Minister für Justiz, Rodrigo Nicora, berichtete, dass das Gefängnis nach dem Vorfall „unter Kontrolle“ sei.
Die Beamten fanden heraus, dass die Insassen Bettlaken verwendeten, um improvisierte Seile herzustellen. Das deutete stark auf konkrete Ausbruchspläne hin.
Um die Sicherheit zu erhöhen, arbeitet die Polizei eng mit dem Militär zusammen. Die zusätzlichen Maßnahmen sind Teil der Notlage, die bis zum 31. Dezember verlängert wurde. Der Einsatz dauert an, um alle möglichen Fluchtmittel zu überprüfen und zukünftige Vorfälle zu verhindern. (Megacadena; ABC Color)
An der Freundschaftsbrücke ist es zu einem Drogenfund gekommen. Ein paraguayischer Fahrer hat an der Freundschaftsbrücke ein Fahrzeug mit etwa 85 Kilogramm Kokain zurückgelassen. Das berichtet El Nacional. Der Vorfall ereignete sich während einer Routinekontrolle an der Grenze zwischen Ciudad del Este und Foz de Yguazú.
Am Wochenende wurde das Fahrzeug mit paraguayischem Kennzeichen von Beamten der brasilianischen Bundessteuerbehörde und der Nationalen Streitkräfte angehalten. Der Fahrer sprang plötzlich aus dem Fahrzeug und lief in Richtung Paraguay. Ein Passagier brasilianischer Nationalität, der ebenfalls im Fahrzeug war, wurde jedoch festgenommen.
Nach der Flucht des Fahrers führten die Beamten eine gründliche Durchsuchung des Fahrzeugs durch. Mit Hilfe eines Drogenspürhundes entdeckten sie versteckte Fächer in den Seiten und im Dach des Fahrzeugs.
In diesen Fächern fanden die Ermittler insgesamt 85 Kilogramm Kokain, dessen Wert auf etwa 7 Millionen US-Dollar geschätzt wird. Das beschlagnahmte Kokain und der brasilianische Passagier wurden zur Bundespolizei in Foz de Yguazú gebracht. Später wurde er jedoch freigelassen, da sich seine Verbindung mit der Drogenladung nicht bestätigen ließ. (El Nacional)
Gemeinsame Übungen der Luftwaffe gegen organisiertes Verbrechen in Brasilien. Die paraguayische Luftwaffe startet morgen in Campo Grande, Brasilien, gemeinsame Übungen mit den brasilianischen Streitkräften. Die Operationen dauern laut ABC Color bis zum 27. März und sind Teil der Bemühungen zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens.
Der nationale Außenminister Rubén Ramírez Lezcano bestätigte, dass die Übungen als Reaktion auf die transnationale Kriminalität geplant wurden. Diese Ankündigung erfolgte nach einem Treffen mit seinem brasilianischen Amtskollegen Mauro Vieira in Asunción.
Die Übungen umfassen verschiedene simulierte Luftoperationen, darunter Such- und Rettungsaktionen, medizinische Evakuierungen und Brandbekämpfung. Insgesamt nehmen 16 Länder dem System zur Zusammenarbeit der amerikanischen Luftstreitkräfte, Sicofaa, teil.
Diese Übungen sind besonders wichtig, da die US-Regierung Berichten zufolge plant, die Gruppen Primeiro Comando da Capital (PCC) und Comando Vermelho (CV) als Terrororganisationen einzustufen. Im Jahr 2025 wurde bereits ein entsprechendes Dekret erlassen. (ABC Color)
In Misiones ist es zu einem tragischen Vorfall bei einem Fußballturnier gekommen. In San Ignacio, Misiones, ist der junge Mann Brahiyan Matías Báez Céspedes während eines Amateur-Fußballspiels zusammengebrochen und gestorben. Das geschah beim Halbfinale eines Unternehmensturniers, wie aus Berichten von Última Hora hervorgeht.
Ein Video aus den Überwachungskameras zeigt, wie dem Spieler plötzlich unwohl wurde und innerhalb weniger Sekunden zusammenbrach und ohne Lebenszeichen auf dem Rasen liegen blieb.
Seine Teamkollegen leisteten sofort Erste Hilfe und riefen die Freiwillige Feuerwehr. Er wurde schnell ins Krankenhaus San Ignacio gebracht, wo jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden konnte. (Última Hora)
Die Stadt Eusebio Ayala hat die Chipa als immaterielles Kulturerbe von regionalem Interesse erklärt. Laut ABC Color wurde diese Entscheidung von der Stadtverwaltung und dem Stadtrat in einer Sitzung am 27. Februar genehmigt, um eine wesentliche Form der paraguayischen Gastronomie zu schützen und zu würdigen.
Die Erklärung der Chipa zielt darauf ab, das Zugehörigkeitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und den Stolz auf das kulturelle Erbe zu fördern. Zudem wird betont, dass die Maßnahme nicht nur symbolisch sei, sondern auch eine institutionelle Bemühung, die Traditionen zu bewahren.
Ein weiterer Aspekt der Erklärung ist die Aussicht auf eine mögliche Anerkennung der Chipa als immaterielles Kulturerbe der Menschheit durch die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, UNESCO. Dies könnte positive Auswirkungen auf lokaler und nationaler Ebene haben und zur Entwicklung kultureller und touristischer Aktivitäten in Eusebio Ayala beitragen. (ABC Color)
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