Polizei stoppt gewaltsamen Entführungsversuch in Mariano Roque Alonso. Eine Frau wurde in Mariano Roque Alonso festgenommen, nachdem sie sich als Freundin der Mutter von drei Kindern ausgab, die sie gewaltsam mitnehmen wollte, nachdem sie ihnen Lebensmittel angeboten hatte. Wie IP Paraguay berichtet, habe die Angeklagte angeblich im Einvernehmen mit dem Vater der Kinder gehandelt. Der Fall führte zur Einleitung einer Untersuchung. Der zuständige Staatsanwalt gab Einzelheiten über den Vorfall bekannt. Er berichtete, dass Nachbarn Schreie auf der Straße hörten, als diese Frau die Kinder mitnahm. Der 11 jährige Junge behauptet, dass er gewaltsam zusammen mit seinen Schwestern im Alter von 3 Jahren und 8 Monaten weggebracht wurde.
Der Staatsanwalt erklärte, dass die Kinder angeblich im Auftrag des im Gefängnis befindlichen Vaters mitgenommen wurden. Blutproben von Mutter und Verdächtiger wurden genommen. Die Kinder erhielten psychologische Betreuung und eine körperliche Untersuchung. Die Kinderschutzbehörde übergab das Sorgerecht an die Tante. Die Frau könnte wegen Verletzung des Sorgerechts bis zu drei Jahre Haft drohen, die Mutter wegen Vernachlässigung der Fürsorgepflicht. Zeugen werden weiterhin befragt, um den Vorfall vollständig aufzuklären. (IP Paraguay)
Gewalttat in San Lorenzo fordert zwei Tote und ein verletztes Kind. Im Stadtteil San Ramón in San Lorenzo kam es am Montagabend zu einem Doppelmord: Ein Mann tötete seine ehemalige Partnerin und ihre Tochter. Der neunjährige Sohn wurde schwer verletzt ins Trauma-Krankenhaus eingeliefert. Hierüber berichtet ADN Digital. Der mutmaßliche Täter floh nach der Tat auf einem Motorrad, wurde jedoch in Luque festgenommen. Am Tatabend war der Mann allein zu Hause, konsumierte Alkohol und griff beim Eintreffen die Frau und ihre Tochter gewaltsam an.
Wie der Leiter der forensischen Abteilung des Staatsanwaltsamtes, Doktor Pablo Lemir, aufgrund der durchgeführten Autopsie mitteilte, wiesen die 30jährige Frau und ihre 12jährige Tochter zahlreiche Stichverletzungen auf, die zum Tod führten. Der Befund weist auf einen übermäßigen Gewalteinsatz hin. (ADN Digital/Diario Hoy)
Interpol hat zwei Argentinier wegen Mordes festgenommen. Wie ABC Color berichtet, hat dieInterpol zwei argentinische Brüder festgenommen, die wegen eines Mordes aus dem Jahr 2014 in Buenos Aires, Argentinien, gesucht wurden. Die Festnahme erfolgte in Edelira im Departament Itapúa.
Am Dienstagnachmittag führten Ermittler die Festnahme basierend auf einer rechtlichen Auslieferungsanordnung durch. Der regionale Einsatzleiter, Unterkommissar Javier Jiménez, bestätigte die Identität der festgenommenen Männer, Artemio López Ruiz und Juan de la Cruz López Ruiz. Beide Brüder stehen unter Verdacht, in Argentinien einen Mord begangen zu haben.
Obwohl die Männer keine Ausweisdokumente mit sich führten, konnten sie durch das Afis-System der Nationalpolizei identifiziert werden. Der mutmaßliche Mord ereignete sich am 19. Juli 2014 in der Stadt Rafael Castillo. Dort sollen die Brüder Rafael Franco Cabrera mit einem Messer angegriffen haben. Trotz ärztlicher Behandlung erlag das Opfer seinen Verletzungen.
Die beiden Brüder verbleiben nun bis zur Klärung der Auslieferung in der Polizeiwache von Encarnación. Die Auslieferungsanordnung wurde vom Gericht für organisiertes Verbrechen unter der Leitung von Richterin Yanina Vallejos erlassen. In Argentinien droht ihnen ein Gerichtsverfahren, wo sie wegen einfachen Mordes angeklagt werden und mit bis zu 25 Jahren Haft rechnen müssen. (ABC Color)
Eine innovative Technik zur Wiederherstellung von Fingerabdrücken ist getestet worden. Darüber informiert El Nacional. Ein neuartiges Verfahren zur Rehydrierung von Fingerabdrücken ermöglicht, Fingerabdrücke von stark verwesten Leichnamen zu gewinnen, ohne Finger amputieren zu müssen. Dieses Verfahren wurde erfolgreich vom Staatsanwalt in einem realen Fall angewandt und lieferte in wenigen Stunden qualitativ hochwertige Ergebnisse, wodurch die Identifizierung von Leichnamen erheblich optimiert wurde.
Die Methode wurde eingesetzt, da eine Identifikation durch herkömmliche Verfahren nicht möglich war. Die Initiative stammt von Staatsanwalt Itálico Rienzi aus Mariano Roque Alonso und wurde von einem Team unter der Leitung vom Direktor für Rechtsmedizin und forensische Wissenschaften, Doktor Pablo Lemir, umgesetzt. Unterstützung erhielt das Team von forensischen Ärzten sowie Fachkräften der Nationalpolizei.
Für die Umsetzung des Verfahrens wurde die Fachexpertin Marcy Karen Basualdo Acosta als technische Beraterin hinzugezogen. Sie ist auf Gewebe- und Restaurierungstechniken spezialisiert und half bei der Implementierung der Rehydrierungsmethode. Diese Technik beinhaltet die kontrollierte Rehydrierung der Fingerkuppen durch Mikroinjektionen von physiologischen Lösungen. Dadurch können Volumen und Elastizität wiederhergestellt und die Abnahme von Fingerabdrücken erleichtert werden.
Doktor Lemir betonte, dass dieses Verfahren innerhalb von etwa zwei Stunden klare Fingerabdrücke liefere und dabei die Kosten und invasiven Aspekte traditioneller Eingriffe erheblich verringere. Es stärkt die operativen Fähigkeiten der Rechtsmedizin und verbessert die Identifizierungssysteme der Nationalpolizei. Die Staatsanwaltschaft hob hervor, dass die Identifizierung verstorbener Personen einen hohen humanitären und rechtlichen Wert hat. (El Nacional)
More Entradas for Show: Abendjournal
