Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 10. Februar 2026

In Valenzuela hat der beliebte Wettbewerb der Sopa Paraguaya stattgefunden. An dem Wettbewerb nahmen laut Última Hora, Familien aus verschiedenen Regionen des Landes teil. Die Veranstaltung verband kulturelle Identität, Tourismus und überlieferte Rezepte, was zu einer familiären und festlichen Atmosphäre führte.

Die dritte Ausgabe des Wettbewerbs zog zahlreiche Teilnehmer und Besucher an, die verschiedene Versionen der Sopa Paraguaya nach traditionellen Familienrezepten probierten. Austragungsort war das Paraíso Valenzuela. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gouverneursbehörde des Departaments Cordillera sowie von der nationalen Tourismusbehörde, Senatur.

Dreizehn Teams aus Städten wie Asunción, Ñemby, Luque, Valenzuela, Benjamín Aceval und San Lorenzo präsentierten ihre unterschiedlichen Zubereitungsstile. Eine Jury aus Köchen bewertete die Sopas nach Geschmack, Präsentation, Textur und Aroma. Das Backen im Tatakua spielte dabei eine zentrale Rolle.

Der Koch und Lehrer Gabriel Bar erklärte, dass das Grundrezept für Sopa Paraguaya zwar bekannt sei, aber jede Familie spezielle Methoden hinzufüge, was das Gericht abwechslungsreich und vielseitig mache. Pamela Almada von der Senatur betonte die Bedeutung des Events für den gastronomischen Tourismus und die kulturellen Feiern.

Rudy Rodríguez aus Ypané gewann den Wettbewerb und freute sich über den Erfolg mit seiner Familie. Er teilte mit, dass sie bereits an der ersten Ausgabe teilgenommen und den dritten Platz erreicht hätten und nun besser vorbereitet gewesen seien.

 Der Organisator der Veranstaltung, José Ávalos, hob den intergenerationellen Austausch als wichtigen Wert des Wettbewerbs hervor. Er wies darauf hin, dass Großeltern, Kinder und Enkel teilnahmen, was das Event einzigartig mache. (ÚH)

In Ypané, im Departament Central, haben Feuerwehrleute zwei verletzte Wildtiere gerettet. Wie es in einer Nachricht von ABC Color heißt, konnten ein Halsbandgeier und ein Gürteltier gerettet werden. Anwohner hatten die Tiere gemeldet, die sichtbare Verletzungen aufwiesen.

Die freiwilligen Feuerwehrleute von Ypané brachten die Tiere in eine Tierklinik, wo sie medizinisch versorgt wurden. Das Gürteltier hatte eine kritische Verletzung am Kopf und an der Schwanzspitze. Laut der veterinärmedizinischen Bewertung muss der Schwanz amputiert werden, jedoch wurden keine Details zur Entstehung der Verletzungen gegeben.

Der Halsbandgeier, auch bekannt als Taguató, hatte eine Verletzung an einem Bein. Er wurde zwei Tage lang beobachtet. Es wird vermutet, dass die Wunde möglicherweise durch eine Schleuder verursacht wurde. Der Tierarzt beschrieb den Halsbandgeier als aggressive Raubvogelart, die kleine Säugetiere und Vögel jagt. In der Abwesenheit natürlicher Beute könnte er auch Haustiere angreifen.

Die Behörden nehmen an, dass der Umzug dieser Arten in städtische Gebiete mit den in verschiedenen Regionen gemeldeten Waldbränden zusammenhängt. Sie raten der Bevölkerung, nicht direkt einzugreifen, sondern sofort die lokalen Feuerwehrleute zu informieren.

Am Montagmittag berichteten die Feuerwehrleute von einem weiteren Rettungseinsatz. Dabei handelte es sich um ein Gürteltierjunges, das von Hunden attackiert worden war. Es wies Bisswunden am Kopf und an der Schwanzspitze auf. Nach Erstversorgung in der Feuerwehrstation wurde das Tier zur spezialisierten tierärztlichen Behandlung gebracht. (ABC Color)

In Fernando de la Mora ist es zu einer gewaltsamen Bedrohung durch Drogenabhängige gekommen. In Fernando de la Mora erlebte eine Familie am Sonntag einen dramatischen Vorfall, als zwei Männer, vermutlich unter Drogeneinfluss, gewaltsam in ihr Haus eindrangen. Laut El Nacional, geschah dies im Zuge eines Konflikts über die unsachgemäße Entsorgung von Müll vor der Haustür.

Die Täter beschädigten das Tor und bedrohten die beiden älteren Eigentümer mit einer Machete, einem Messer sowie Eisenstangen aus dem Garten. Mariela Roa, die Tochter der Opfer, erklärte, dass das Problem mit der Müllentsorgung immer wieder zu Spannungen zwischen den Nachbarn führe. Anwohner aus anderen Stadtteilen zahlten den örtlichen Bewohnern Geld, um ihren Müll vor deren Häusern abzuladen. Diese unrechtmäßige Abfallentsorgung führe regelmäßig zu Auseinandersetzungen und einer angespannten Nachbarschaftssituation, da sich die betroffenen Anwohner durch die ständige Müllbelastung stark beeinträchtigt fühlten.

Nach der offiziellen Anzeige schritten die Polizeibeamten ein und nahmen die Verdächtigen fest. Obwohl die Täter in Gewahrsam sind, äußerte die betroffene Familie Bedenken bezüglich möglicher Repressalien. Die Anwohner forderten daher eine verstärkte Polizeipräsenz in der Gegend, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern. (El Nacional)


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