Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 30. März 2026

Das Mec hat einen neuen Vizeminister für Hochschulbildung ernannt. Wie das staatliche Nachrichtenportal IP Paraguay berichtet, hat der Ministerrat Hermenegildo Cohene zum neuen Vizeminister für Hochschulbildung ernannt. Zuvor war er Rektor der Nationalen Universität von Itapúa. Der Bildungsminister Luis Ramírez betonte, dass Cohenes Beitrag das Hochschulsystem stärken werde.

In einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit Präsident Santiago Peña erläuterte Ramírez, Cohene verfüge über umfassende Erfahrung im Bildungssystem. Er begann seine Laufbahn als Lehrer und wurde später Rektor.

Der Bildungsminister hob hervor, dass Paraguay derzeit bedeutende Projekte zur Entwicklung der Hochschulbildung umsetzt. Diese Ernennung ist Teil der Bemühungen, das Bildungssystem neu zu ordnen. Man habe bereits zahlreiche neue Ideen, um die Universitäten besser aufzustellen. Zudem betonte er die fachliche Kompetenz und das menschliche Einfühlungsvermögen des neuen Vizeministers, die den Fortschritt im Hochschulbereich fördern sollen. Cohene selbst erklärte, sein Hauptfokus werde auf ehrlicher und transparenter Arbeit liegen. Er werde sich seiner neuen Aufgabe uneingeschränkt widmen, um eine qualitativ hochwertige Bildung zu gewährleisten. (IP Paraguay)

Von der Gefängniszelle zur Werkstatt: „El Chapi“ erlangt Bewährungsfreiheit und startet einen eigenen Betrieb. Ein ehemaliger Häftling, der im Gefängnis als Karosseriebauer tätig war, hat Bewährungsfreiheit erhalten. Darüber schreibt ABC Color. Heute führt er sein eigenes Geschäft und hat sich mit seinen Fähigkeiten einen Namen gemacht. Seine Entlassung hinterlässt einen unfertigen Rettungswagen des Regionalhospitals.

Bei dem Häftling handelt es sich um Ever González, der eine achtjährige Strafe verbüßte. Nun beginnt er eine neue berufliche Phase im Stadtteil San Rafael in San Pedro de Ycuamandyyú, wo er seine Karosseriewerkstatt „El Chapi“ eröffnet hat.

Der neue Unternehmer berichtete, dass er während seiner Haft intensiv arbeitete, Kunden gewann und sein Handwerk verbesserte. Dies ermöglichte ihm, nach seiner Entlassung ein eigenes Geschäft zu gründen.

González erklärte zudem, dass er im Gefängnis mit Materialien arbeitete, die von Unterstützern und Behörden bereitgestellt wurden. Er lackierte sogar Polizeifahrzeuge kostenlos und half bei der Reparatur eines Krankenwagens des Regionalhospitals.

Allerdings blieb die Instandsetzung des Fahrzeugs unvollendet, da bei seiner Entlassung noch letzte Arbeiten wie die Lackierung ausstanden. Daher steht der Krankenwagen weiterhin im Gefängnis.

Trotzdem versichert González, dass er in Kontakt mit den Verantwortlichen stehe. Er sei bereit, die Reparatur von seiner Werkstatt aus fortzusetzen. Er wies jedoch darauf hin, dass das Fahrzeug aufgrund seines moderneren Modells entsprechende Investitionen erfordert. (ABC Color)

Eine Zweijährige musste nach Asunción wegen möglicher Vergiftung geflogen werden. Ein zweijähriges Mädchen wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag dringend mit einem Flugzeug von Concepción in die Hauptstadt gebracht. Ihr Gesundheitszustand war kritisch und erforderte spezialisierte Behandlung, da Symptome auf eine mögliche Vergiftung mit Insektizid hinwiesen. Laut El Nacional aktivierte das Verteidigungsministerium umgehend das Luftrettungsprotokoll. Nach der Ankunft des Flugzeugs in Asunción übernahm das Personal des Notfalldienstes den Weitertransport zum Trauma-Krankenhaus.

Dort wurde das Mädchen zur medizinischen Beobachtung aufgenommen, um eine spezialisierte Behandlung zu erhalten. Über ihren aktuellen Gesundheitszustand liegen bislang keine Informationen vor. Die Behörden hoben die schnelle und koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen hervor, die den Transfer in wenigen Stunden ermöglichte. Dies sei entscheidend gewesen, um eine rechtzeitige Versorgung in dieser Notlage sicherzustellen. Der Fall wird weiterhin überwacht, während auf medizinische Berichte gewartet wird. Diese sollen die genaueren Informationen über den Zustand des Mädchens und die Umstände der möglichen Vergiftung liefern. (El Nacional)

Die Liste der Stipendiaten für das staatliche Stipendien-Programm 2026 steht fest. Darüber berichtet IP Paraguay. Insgesamt fünf tausend 179 junge Menschen aus ganz Paraguay wurden ausgewählt, wie das doppelstaatliche Wasserkraftwerk Itaipu mitteilte. Die ausgewählten Studierenden erhalten finanzielle Unterstützung für Universitätsstudiengänge, technische Ausbildungen sowie Lehrerausbildung. Das Programm wird gemeinsam von mehreren staatlichen Institutionen getragen und soll jungen Menschen bessere Zukunftschancen ermöglichen.

Der Auswahlprozess erstreckte sich über mehrere Monate. Zunächst mussten die Bewerber eine akademische Prüfung bestehen. Anschließend folgte eine sozioökonomische Bewertung, die auch Hausbesuche in allen 17 Departamenten umfasste.  Von den ursprünglich fünf tausend angebotenen Stipendien entfallen vier tausend 500 auf Universitäts- und Lehramtsstudiengänge, weitere 500 auf technische Ausbildungen. Die offizielle Übergabe der Stipendienurkunden ist für den 11. April in der Nationalen Sportbehörde geplant. (IP Paraguay)


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