Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 25. März 2026

Japan interessiert sich für paraguayisches Holz und prüft mögliche Kooperationsmöglichkeiten. Darüber berichtet IP Paraguay.Japanische Investoren haben Paraguay besucht, um den Holzsektor zu erkunden. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Bereitstellung von Holz und verwandten Produkten für den asiatischen Markt. Die Delegation wurde vom Präsidenten des Verbands paraguayischer Holzarbeiter, FEPAMA, Diego Puente, empfangen.

Ein bedeutender Teilnehmer war die japanische Firma Emachu. Mit über 100 Jahren Erfahrung in der Holz- und Bauindustrie prüft Emachu mögliche Handelsbeziehungen zu Paraguay. Vor zwei Jahrzehnten importierte das Unternehmen bereits paraguayisches Holz. Shigeru Nagane von Emachu betonte, dass verschiedene wirtschaftliche Faktoren berücksichtigt werden müssen, langfristig jedoch Chancen für eine Wiederbelebung des Handels bestehen.

Der Fokus der Gespräche lag auf Nachhaltigkeit und Wertschöpfung. Die Delegation interessierte sich besonders für Holz aus nachhaltigen Plantagen. Sie möchten analysieren, ob diese Produkte Marktchancen in Japan bieten und wie sie zur Stärkung der Handelsbeziehungen mit Paraguay beitragen können. (IP Paraguay)

Neuer Gesetzesentwurf stärkt die Rolle von Hebammen in Paraguay. Das paraguayische Parlament hat einstimmig einen historischen Gesetzesentwurf zur Regulierung des Hebammenberufs genehmigt. Laut der Zeitung Hoy zielt dieser Entwurf darauf ab, den bestehenden rechtlichen Rahmen für die Berufsausübung von Hebammen zu aktualisieren und zu modernisieren.

Die Initiative berücksichtigt die jüngsten wissenschaftlichen, akademischen und sozialen Entwicklungen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Der neue Gesetzestext gilt als bedeutender Fortschritt zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems. Er soll die Ausbildungsstandards regeln und die zentrale Rolle der Hebammen in der Betreuung von Müttern und Kindern anerkennen.

Die Gesetzgeber aus verschiedenen politischen Bereichen unterstützen den Entwurf und heben die Wichtigkeit des Hebammenberufs hervor, in dem überwiegend Frauen tätig sind. Sie betonten, dass bestehende Regelungen unzureichend seien und es Lücken in der Definition der beruflichen Kompetenzen gebe.

Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Identität der Hebammen als medizinische Fachkräfte zu festigen. Es definiert ihren Tätigkeitsbereich, schafft angemessene Arbeitsbedingungen und fördert eine aktive Teilnahme an der Gesundheitsplanung. Das Gesetz soll auch die Qualität der geburtshilflichen Versorgung verbessern und eine sichere, respektvolle Betreuung für Frauen und Familien gewährleisten. (HOY)

ANDE hat einen millionenschweren Strombetrug in einem Restaurant entdeckt. Die nationale Stromverwaltung ANDE hat in Ciudad del Este ein asiatisches Restaurant wegen illegaler Stromnutzung ins Visier genommen. Wie ADN Digital berichtet, wurde im Rahmen des „Operativo Alto Paraná Nro. 6“ eine unzulässige Hochspannungsverbindung entdeckt, die dem Restaurant ermöglichte, nur einen Bruchteil seines tatsächlichen Stromverbrauchs zu bezahlen.

Bei der technischen Überprüfung stellten die Beamten manipulative Eingriffe am Stromzähler fest: Es wurden absichtlich zwei Phasen der Stromtransformatoren unterbrochen und die Sicherheitsversiegelungen beschädigt. Dadurch registrierte das Gerät lediglich 33 % des tatsächlich verbrauchten Stroms.

Der wirtschaftliche Schaden beläuft sich auf etwa 106.714.959 Guaraníes, inklusive materieller Schäden, Interventionskosten und der entsprechenden Strafe.

Aufgrund der Schwere des Vorfalls hat die Ande eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Ciudad del Este erstattet. Die Behörde kündigte an, weiterhin landesweit Kontrollen durchzuführen, um illegale Verbindungen und den Missbrauch von Strom aufzudecken. Bürger werden ermutigt, solche Unregelmäßigkeiten über offizielle Kanäle zu melden. (ADN Digital)

Der Oberste Gerichtshof hat die 18-jährige Haftstrafe für den ehemaligen Bürgermeisterkandidaten bestätigt. Nach Angaben von Última Hora hat der Oberste Gerichtshof die 18-jährige Haftstrafe für den ehemaligen Bürgermeisterkandidaten von Itakyry, Luis Carlos Acosta Fonseca, bestätigt. Er wurde verurteilt, weil er im Jahr 2021 den anderen Kandidaten Carlos Alberto Paniagua erschossen hat.

Die Minister Manuel Ramírez Candia, Luis María Benítez Riera und Carolina Llanes wiesen den Wiederaufnahmeantrag der Verteidigung als unzulässig zurück. Der Anwalt Richard Rolón hatte am 5. Februar 2025 Einspruch eingelegt, doch das Gericht stellte fest, dass dieser Antrag über die gesetzliche Frist von zehn Tagen hinaus eingereicht wurde.

Die Staatsanwaltschaft forderte eine 18-jährige Haftstrafe wegen vorsätzlichen Totschlags und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Im gleichen Prozess wurde Acostas Vater, Bernardo Acosta, zu sieben Jahren Haft verurteilt. Der Mord ereignete sich am 20. September 2021 auf dem städtischen Markt von Itakyry, während Paniagua und andere Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums Hühnerküken entgegennahmen. Die Geräusche, die durch die Karawane von Paniagua verursacht wurden, störten die Acostas, die ebenfalls eine Versammlung hielten. Dieser Lärm führte zu einem Streit zwischen den Parteien, der schließlich in tödlicher Gewalt endete. (ÚH)


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