Die paraguayische Gitarristin Berta Rojas wird in Spanien mit einer wichtigen Auszeichnung geehrt. Beim internationalen Gitarren Festival in Spanien erhält Rojas im Jahr 2026 den Ehrenpreis „Guitarrista José Tomás“. Laut ADN Digital ist die Ehrung für den 22. Juli in der Stadt Petrer in der Provinz Alicante vorgesehen. Zuvor wird die Musikerin ein Konzert im Rahmen des internationalen Gitarrenfestivals geben.
Das Festival findet vom 11. bis 25. Juli statt und bringt zahlreiche bedeutende Vertreter der klassischen Gitarrenmusik zusammen. Mit einer Auszeichnung würdigt die Veranstaltung Persönlichkeiten, die sich durch besondere Leistungen in den Bereichen Interpretation, Komposition oder Musikpädagogik bekannt geworden sind.
Rojas gilt weltweit als eine der wichtigsten Botschafterinnen der klassischen Gitarre. Die Künstlerin wurde bereits mehrfach international ausgezeichnet und erhielt unter anderem einen Latin Grammy Award für ihr Album „Legado“. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sie sich auch für Bildungsprojekte und die Förderung junger Musiker. (ADN Digital)
Paraguayer schätzen die Wissenschaft stärker als noch vor 10 Jahren. Darüber schreibt IP Paraguay. In Paraguay wird die Wissenschaft heute stärker geschätzt als früher. Das zeigt eine neue Umfrage zur öffentlichen Wahrnehmung von Wissenschaft und Technologie für die Jahre 2024 bis 2025. Vorgestellt wurde die Studie vom Nationalen Rat für Wissenschaft und Technologie, CONACYT.
Die Ergebnisse wurden mit einer Umfrage aus dem Jahr 2016 verglichen. Dabei zeigen sich klare Veränderungen: Heute wissen mehr Menschen, welche Einrichtungen in Paraguay wissenschaftlich forschen. 2016 kannten 5 % der Paraguayer solche Institutionen, jetzt sind es 14 Prozent. Auch der Bekanntheitsgrad des CONACYT ist von rund 20 % auf fast 34 % gestiegen.
Die Mehrheit der Befragten ist der Meinung, dass der Staat mehr Geld in Forschung und Technologie investieren sollte. Zahlreiche Paraguayer sehen Wissenschaft und Technologie als wichtig für die nachhaltige Entwicklung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit des Landes. (IP Paraguay)
Paraguay ist ein Beispiel für Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Beschäftigung. Darüber berichtet die Zeitung Cinco Días. In Paraguay spielen sogenannte Basis-Recycler eine immer wichtigere Rolle für die Wirtschaft und den Umweltschutz. Sie gelten als ein zentraler Bestandteil der sogenannten Kreislaufwirtschaft. Durch ihre Arbeit sammeln und sortieren sie wiederverwertbare Materialien wie Papier, Karton, Kunststoff, Metalle oder Getränkekartons, die anschließend von der Industrie weiterverarbeitet werden. Dadurch gelangen diese Rohstoffe zurück in den Produktionskreislauf und müssen nicht neu aus der Natur gewonnen werden.
Nach Angaben der Kammer für nachhaltige Industrien CIPSY, sind derzeit rund 25.000 Recycling-Sammler im ganzen Land aktiv. Zusätzlich gibt es etwa zweitausend 500 Sammelstellen, während rund 7.000 Menschen direkt in der Recyclingindustrie beschäftigt sind. Insgesamt profitieren etwa 130.000 Menschen indirekt von dieser Wertschöpfungskette. Der Recyclingsektor hat auch wirtschaftlich an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 2025 erzielten paraguayische Recyclingunternehmen Exporte im Wert von rund 200 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wurden etwa 200 tausend Tonnen Material wiederverwertet, wodurch weniger Abfall auf Mülldeponien landet.
Trotz dieser Fortschritte sehen Fachleute weiterhin großes Potenzial, vor allem bei Papier und Karton. Ein wichtiger Schritt sei die bessere Mülltrennung in den Haushalten. Wenn verwertbare Materialien bereits zu Hause getrennt werden, können Recycling-Sammler sie effizienter einsammeln. Parallel dazu wird an der stärkeren Formalisierung des Sektors gearbeitet. Tausende Recycling-Sammler wurden bereits registriert und in digitale Zahlungssysteme integriert, um ihre Arbeit langfristig stabiler und sicherer zu machen. (5dias)
Elektrische Tretroller verbreiten sich zunehmend in der Dreiländerregion. Nach Angaben von Última Hora gewinnen elektrische Tretroller zunehmend an Bedeutung, besonders in Ciudad del Este und Foz do Iguaçú. Vor allem brasilianische Medizinstudenten nutzen sie als praktisches und günstiges Verkehrsmittel für die Fahrt zur Universität und für Einkäufe. Tretroller sind zweirädrige Fortbewegungsmittel mit Lenker und Trittbrett, die primär durch Abstoßen mit einem Bein angetrieben werden.
Bisher gibt es aber keine klaren Regeln für Fahrbereiche, Geschwindigkeit oder Sicherheitsmaßnahmen, was zu Unsicherheiten führt. Die Stadtverwaltung von Foz do Iguaçu arbeitet daher über das Verkehrsamt Foztrans an einer kommunalen Regulierung. Geplant ist unter anderem eine Helmpflicht, um Kopfverletzungen vorzubeugen. In Ciudad del Este breitet sich das Phänomen weiterhin ohne Vorschriften aus, was die Debatte über ähnliche Regelungen auf der paraguayischen Seite der Grenze verstärkt. (Última Hora)
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