Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 9. März 2026

Zum Internationalen Frauentag am 8. März haben in Paraguay zahlreiche Veranstaltungen und Demonstrationen stattgefunden. Wie Ultima Hora berichtet, gingen in Asunción zahlreiche Frauen auf die Straße, um auf soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Kundgebung standen Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, sozialer Sicherheit sowie nach wirksameren Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen.

Die Demonstrationen wurden von verschiedenen Organisationen und sozialen Bewegungen organisiert. Die Teilnehmerinnen machten bei der Gelegenheit darauf aufmerksam, dass zahlreiche Frauen unter benachteiligten Bedingungen arbeiten, weniger verdienen und keine ausreichende soziale Absicherung haben. Auch die Situation von Frauen in ländlichen Regionen und in informellen Arbeitsverhältnissen wurde thematisiert.

Neben den großen Märschen in der Hauptstadt gab es auch in anderen Städten Veranstaltungen. In Ciudad del Este trafen sich Frauen, Jugendliche und Pädagoginnen zu einem Austausch über Rechte, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Herausforderungen. Organisiert wurden dafür Workshops, Diskussionsrunden und kreative Aktivitäten.

Die Aktionen standen auch im Zeichen internationaler Solidarität. Aktivisten betonten die Bedeutung von Frieden, Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit. Mit den Veranstaltungen zum 8. März wollten sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf bestehende Ungleichheiten lenken und zugleich den Beitrag von Frauen zur gesellschaftlichen Entwicklung sichtbar machen. (Ultima Hora, La tribuna, ABC Color)

Paraguay und USA stärken Zusammenarbeit in der regionalen Sicherheit. Staatspräsident Santiago Peña traf sich während seines Besuchs in den USA mit dem Befehlshaber des US-Südkommandos, General Francis L. Donovan, im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit beider Länder. Wie ADN Digital berichtet, erklärte Peña nach dem Treffen, dass sich das Gespräch auf strategische Fragen konzentrierte, insbesondere auf die Stärkung der hemisphärischen Sicherheit und die Fortsetzung gemeinsamer Kooperationsprogramme. Beim Treffen wurden zudem Möglichkeiten vertiefter Zusammenarbeit und koordinierter Maßnahmen mit Verbündeten erörtert.

 Peña betonte, dass Paraguay und die USA weiterhin gemeinsam daran arbeiten werden, Verteidigung, Frieden und das Wohlergehen der paraguayischen Bevölkerung zu sichern. Die US-Botschaft in Paraguay bezeichnete das Land außerdem als verlässlichen Partner für regionale Sicherheit und hob seine wichtige Rolle in der hemisphärischen Verteidigung in Amerika hervor.

Peña nahm in der letzten Woche am „Schild der Amerikas Gipfeltreffen“ in den USA teil. Im Mittelpunkt standen Themen wie regionale Sicherheit, strategische Zusammenarbeit und Entwicklung. (ADN Digital/Megacadena/ www.expreso.ec)

Rechtsmediziner ist wegen mutmaßlicher Erpressung angeklagt worden. Wie ABC Color schreibt, wurde der Leiter der Rechtsmedizin des Ministeriums für öffentliche Angelegenheiten, Doktor Juan José Zaldívar, festgenommen. Er steht im Verdacht, einen Mitarbeiter erpresst und von ihm Geld gefordert zu haben, um eine angebliche Pflichtverletzung nicht zu melden.

Ein Mitarbeiter hatte Anzeige erstattet, weil Doktor Zaldívar von ihm Geld verlangt haben soll, um eine mutmaßliche Fälschung eines medizinischen Zertifikats nicht anzuzeigen. Dies hatte ein Pfleger zur Erklärung seiner Abwesenheit vorgelegt. Nach der Anzeige fand eine kontrollierte Geldübergabe statt, bei der die Polizei den Rechtsmediziner festnahm.

Der Generalstaatsanwalt Emiliano Rolón hat eine Prüfung aller Entscheidungen von Doktor Zaldívar in der Rechtsmedizin angeordnet. Rund 200 Gutachten und Berichte aus seiner Amtszeit werden nun überprüft. (ABC Color)

In Encarnación ist es zu einem schweren Unfall gekommen. In der Nacht kam es auf der Fernstraße 1 im Stadtteil Santo Domingo zu einem schweren Unfall. Zwei Fernbusse kollidierten mit einem Pickup. Der Fahrer des Pickups verstarb infolge des Aufpralls noch am Unfallort.

Laut El Nacional gehörten die Busse zu den Unternehmen Río Paraguay und Expreso Paraguay und waren auf dem Weg nach Asunción. Zeugen berichteten, dass einer der Busse abrupt manövriert habe, was zur Kollision führte. Ein Bus kippte auf den Grünstreifen, der andere blieb in einem Straßengraben liegen.

Freiwillige Feuerwehrleute sorgten schnell für die Rettung der Passagiere. Viele von ihnen wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Wegen der Rettungsarbeiten und der Position der Fahrzeuge blieb die Fernstraße 1 mehrere Stunden gesperrt. Die Behörden untersuchen weiterhin die Ursachen des Unfalls. (El Nacional)

Nationaler Lehrerstreik ist für Dienstag und Mittwoch geplant. Darüber schreibt ADN Digital.Morgen und übermorgen wird es einen nationalen Streik von Lehrern geben. 24 Organisationen, angeführt von Noelia Caballero von der nationalen Vereinigung für Arbeiter und Erzieher, OTEP, haben angekündigt, dass an diesen Tagen kein Unterricht stattfinden wird. Der Streik richtet sich gegen die Reform der Rentenversicherung, die es Lehrern und Angehörigen der Sicherheitskräfte erschwert, im Alter von durchschnittlich 52 Jahren in Rente zu gehen. Die Mehrheit der Bevölkerung kann dagegen erst mit 65 Jahren in Rente gehen.

Der Hauptkritikpunkt ist die Einführung einer minimalen Altersgrenze, die deutlich unter der von 65 Jahren liegt, die die Mehrheit der Bürger erreichen muss. Die Lehrer schlagen vor, dass bei 25 Jahren Dienstzeit 80 %, bei 30 Jahren 90 % und bei 35 Jahren 100 % des Gehalts gezahlt werden. Die ursprüngliche Reform, die von der Regierung vorgeschlagen wurde, sieht ein Mindestalter von 57 Jahren vor. Für die Berechnung der Rente sollen dabei die Gehälter der letzten zehn Arbeitsjahre herangezogen werden. (ADN Digital)


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