Der Feiertag der Helden hat den internen Tourismus in Paraguay belebt. Wie das nationale Tourismusamt, SENATUR, berichtet, brachte das lange Wochenende vom 27. Februar bis zum 2. März, über 36 Millionen US-Dollar in die Wirtschaft. Die Hotelbelegung erreichte im Durchschnitt 85 %, was den positiven Trend im Tourismussektor unterstreicht. Zahlreiche Besucher strömten in die wichtigsten Reiseziele und Unterkünfte, was starke wirtschaftliche Auswirkungen hatte.
Die Daten, die von regionalen Tourismusbüros und Verbänden gesammelt wurden, zeigen einen hohen Besucherfluss. Die SENATUR betonte die Bedeutung des Sektors für die Wirtschaft, da Hotels, Restaurants und Dienstleister von der Besucherzahl profitierten. Ministerin Angie Duarte hob das Vertrauen der Paraguayer in ihr Land hervor und wies auf den wachsenden internationalen Tourismus hin.
Der Verkehr an der Busstation in Asunción betrug etwa 74.620 Reisende und erzielte einen ökonomischen Effekt von über 10 Millionen US-Dollar. Auch die Mobilität auf den Straßen war hoch, was den internen Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor bestätigt. Beliebte Reiseziele wie Itaipú und die Jesuitenmissionen zogen viele Besucher an und stärkten das kulturelle Erbe des Landes.
Insgesamt zeigt der Feiertag die Wichtigkeit des internen Tourismus für das nationale Wachstum. Er fördert nicht nur die Wirtschaft, sondern stärkt auch die kulturelle Identität und Gemeinschaften in Paraguay, wie es in der Nachricht abschließend heißt. (SENATUR)
Das „Comando Tripartito“ plant eine Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Ciudad del Este. Nach Angaben von ABC Color soll dabei die Videoüberwachung in Ciudad del Este gestärkt werden. In einem Treffen mit Bürgermeister Daniel Pereira Mujica wurde vorgeschlagen, die Datenbanken der Nationalpolizei mit dem städtischen Überwachungszentrum zu verknüpfen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Nationalpolizei in Alto Paraná nur 30 % der installierten Kameras nutzen kann, bedingt durch technische Probleme.
Die Initiative zielt darauf ab, die vorhandenen technologischen Ressourcen der Stadt zu optimieren, um die Sicherheit in der Region zu erhöhen. Der Fokus liegt zunächst auf dem Mikrozentrum, wo bereits 74 intelligente Überwachungskameras installiert sind. Diese Kameras arbeiten rund um die Uhr, bieten permanente Aufnahmen und nutzen Technologien wie Gesichtserkennung und automatisierte Kennzeichenerkennung.
Bisher wurden die Aufnahmen hauptsächlich für nachträgliche Analysen bei Vorfällen verwendet. Mit der neuen Zusammenarbeit soll das System auch präventiv wirken, indem die Polizei zeitnah auf die Daten zugreifen kann. Die Kameras sind strategisch platziert, um stark frequentierte Bereiche zu überwachen, und haben das Potenzial für eine Erweiterung auf bis zu 30.000 Kameras.
Ein zentraler Punkt des Projekts ist die Schaffung einer dynamischen Datenbank, die später zur Identifizierung gesuchter Personen dienen könnte. Zusätzlich ist geplant, die Überwachung auf Plätze, Hauptstraßen und Einkaufszentren auszudehnen, um die Sicherheit in der gesamten Stadt zu verbessern. (ABC Color)
Anwohner in J. Augusto Saldívar haben von grünem und übelriechendem Wasser berichtet. Laut Última Hora floss nach einem Sturm grünes Wasser aus den Leitungen. Die Bewohner des Stadtteils Niño Jesús äußerten ihre Besorgnis über die Verschmutzung, die die Grundversorgung mit Wasser beeinträchtigt, und beklagten die mangelnde Reaktion des örtlichen Wasseranbieters.
Etwa zehn Familien berichteten, dass beim Öffnen ihrer Wasserhähne Wasser mit einem dunkelgrünen Farbton und unangenehmem Geruch aus den Leitungen kam. Für die Bewohner stellte dies ein großes Problem dar, da grundlegende Hygienemaßnahmen wie Körperpflege oder das Spülen von Geschirr nicht mehr möglich waren.
Die Anwohner versuchten mehrfach, Kontakt zur Wasserfirma „El Progreso“ aufzunehmen, erhielten jedoch keine Rückmeldung und sahen sich schließlich gezwungen, persönlich zur Zentrale in Asunción zu fahren. Sie forderten umgehende Lösungen, da die Situation als gesundheitliches Risiko wahrgenommen wird.
Obwohl einige Anwohner angaben, dass dies das erste Mal sei, traten ähnliche Probleme bereits vor vier Jahren auf. Aufgrund der ungenießbaren Wasserqualität sind viele Betroffene gezwungen, Mineralwasser für den täglichen Verbrauch zu kaufen. (ÚH)
Ein Tribunal hat die 10-jährige Haftstrafe für den ehemaligen Gouverneur von Central, Hugo Javier González Alegre, bestätigt. Die Strafe wurde wegen schwerer Vertrauensverletzung und der Verwendung gefälschter Rechnungen verhängt. Wie ABC Color berichtet, bestätigte der zuständige Strafgerichtshof für Wirtschaftsdelikten und Korruption die Entscheidung vollständig.
Die Richter befanden Hugo Javier González für schuldig, während seiner Amtszeit zwischen November 2020 und Juli 2021 mehr als 5 Milliarden Guaraníes aus der Gouverneursverwaltung veruntreut zu haben. Die endgültige Entscheidung erging am 4. Januar 2025 und wurde von einem aus drei Richterinnen bestehenden Gericht unter der Leitung von Karina Cáceres gefällt.
Die Summe entsprach Notfallreserven, die 2020 zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bereitgestellt worden waren. Die Vorsitzende des Gerichts stellte fest, dass die Staatsanwälte bewiesen haben, dass die 14 angeblich finanzierten Projekte bereits vor der Auszahlung an die Gouverneursverwaltung umgesetzt worden waren.
Zusätzlich erhielt der ehemalige Berater und Direktor Miguel Ángel Robles Ibarra ebenfalls eine 10-jährige Haftstrafe als Anstifter der Vertrauensverletzung. Weitere Angeklagte, darunter der frühere Direktor für Verwaltung und Finanzen, wurden zu einer zweijährigen Haftstrafe mit Aussetzung der Vollstreckung verurteilt. Diese Personen wurden als Komplizen der Vertrauensverletzung schuldig gesprochen, die der Gouverneursverwaltung einen erheblichen finanziellen Schaden zufügte. (ABC Color)
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