Die Staatsanwaltschaft hat den ehemaligen Senator Arnoldo Wiens angeklagt. Wie das Nachrichtenportal ADN Digital berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den ehemaligen Minister für öffentliche Bauten, Arnoldo Wiens, erhoben. Dies geschah aufgrund seiner Entscheidung, die Metrobús-Bauten abzureißen, während alle Gutachten eindeutig empfohlen hatten, mit den Arbeiten fortzufahren.
Die StaatsanwältinYeimy Adle, die an dem Fall arbeitet, betonte, dass Wiens die vorhandenen Empfehlungen und Warnungen umgangen habe. Trotz dieser Hinweise entschied er sich, mehrere Stationen abzureißen, was schließlich zu einer Anklage wegen Vertrauensverletzung führte. Es wurde von den Ermittlern festgestellt, dass sämtliche gesammelten Informationen unmissverständlich zeigten, dass die Bauprojekte fortgeführt werden sollten.
Wiens, der derzeit als Präsidentschaftskandidat auftritt, wird unter anderem vorgeworfen, dem Staat einen finanziellen Schaden in Höhe von fast 7 Milliarden Guaranies zuzufügen. Diese Summe wurde für den Bau von Stationen an der zentralen Buslinie auf der Fernstraße 2 zwischen den Städten San Lorenzo und Fernando de la Mora ausgegeben. Die von ihm verantworteten Bauten wurden während seiner Amtszeit abgerissen.
Ein weiterer finanzieller Verlust in Höhe von etwa 8 Milliarden Guaranies ergibt sich aus den Zahlungen an die Firma Mota Engil Ingeniería y Construcción SA für vereinbarte Arbeiten gemäß dem Vorabverständnis.
Die Staatsanwältin Adle stellte fest, dass das Projektteam im Juni 2019 einen abschließenden Bericht vorlegte. In dem Dokument wurde Wiens die Fortführung der Bauarbeiten dringend ans Herz gelegt, was er jedoch ignorierte. Außerdem wies sie darauf hin, dass die Firma zum Zeitpunkt der Arbeitsunterbrechung noch freie Kapazitäten hatte und somit in der Lage war, die Projekte fortzusetzen. (ADN Digital)
Der Präsident der Republik, Santiago Peña, wird erneut nach Washington D.C. reisen. Diese Reise erfolgt auf Einladung des US-Präsidenten Donald Trump, um an der Friedenskonferenz teilzunehmen, die für den 19. Februar angesetzt ist. Darüber berichtet ABC Color.
In einer offiziellen Mitteilung wurde bestätigt, dass das Treffen Mitglieder und Teilnehmerstaaten versammeln wird. Ziel ist, Verpflichtungen von über 5 Milliarden US-Dollar für humanitäre Initiativen und den Wiederaufbau in Gaza anzukündigen. Zudem wird die Bildung einer internationalen Stabilisierungstruppe sowie lokaler Polizeikräfte angestrebt.
Trump erklärte, dass das Gremium einen umfassenden Plan zur Beendigung des Konflikts in Gaza entwickeln wolle. Sein Vorschlag für eine dauerhafte Lösung wurde bereits vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen angenommen, was als Voraussetzung für humanitäre Hilfe sowie die Freilassung von Geiseln betrachtet wird.
Darüber hinaus lud Trump mehrere lateinamerikanische Präsidenten zu einem Treffen ein, um gegen den strategischen Einfluss Chinas in der Region vorzugehen. Peña wird voraussichtlich auch an dieser Tagung am 7. März teilnehmen, was bedeutet, dass er innerhalb eines Monats zweimal mit Trump zusammentreffen wird. (ABC Color)
In Concepción sind zwei Polizeibeamte nach einem mutmaßlichen sexuellen Übergriff festgenommen worden. Wie Última Hora schreibt, ereignete sich der Vorfall heute Morgen im Polizeiposten des Stadtteils Santo Domingo de Guzmán. Die betroffene Frau erstattete anschließend Anzeige bei der ersten Polizeidienststelle, woraufhin die Staatsanwaltschaft mit der Untersuchung des Falls begann.
Ersten Berichten zufolge wurde die Frau auf der Straße von Polizeibeamten angehalten, die behaupteten, ihr Motorrad zeige angeblich Probleme auf. Sie wurde aufgefordert, zu dem Polizeiposten zu kommen. Vor Ort soll der stellvertretende Leiter des Postens sie unter Androhung von Gewalt sexuell missbraucht haben.
Die festgenommenen Beamten sind Isidro Cardozo Vargas, der als stellvertretender Polizeichef tätig war, und Juan Daniel Ortiz Cardozo. Beide befinden sich nun in Gewahrsam der Polizeidirektion in Concepción und stehen unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft.
Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wird eine Aufnahme, die die Frau zum Zeitpunkt des Vorfalls gemacht haben soll, als Beweismaterial ausgewertet. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass im Polizeiposten Alkohol konsumiert wurde. Die Frau erhielt medizinische Betreuung im Regionalhospital von Concepción, und die Ermittlungen laufen weiter, um die genauen Umstände des Vorfalls aufzuklären. (ÚH)
Zwei Männer sind wegen schwerer Körperverletzung an 11-jährigem Jungen festgenommen worden. In Asunción ordnete Richter Raúl Florentín die Anklage gegen zwei Männer an, denen schwere Körperverletzung an einem 11-jährigen Jungen vorgeworfen wird. Laut ABC Color ereignete sich der Vorfall am 14. Februar, als die Männer das Kind in der Öffentlichkeit brutal angriffen. Der Staatsanwalt Leonardi Guerrero forderte daraufhin die Untersuchungshaft für die Verdächtigen, Elder Ignacio Lezcano Méndez und Cristian Antonio Pesoa Franco.
In einem viralen Video ist zu sehen, wie der Junge am Boden liegt und von den beiden Männern verbal und körperlich angegriffen wird. Dabei ist auch zu sehen wie einer von ihnen einen Baseballschläger hält. Eine Zeugin, die die Szene filmt, drohte mit einer Anzeige, woraufhin die Angreifer von ihm abließen. In der Folge wurden die Verdächtigen von der Polizei festgenommen, die schnell am Tatort eintraf.
Nachdem der Staatsanwalt das Video gesehen hatte, ordnete er umgehend die Festnahme der Männer und Unterstützungsmaßnahmen für das Opfer an. Die Ermittler sichern derzeit Überwachungsaufnahmen und befragen mögliche Zeugen. Es wird vermutet, dass der Konflikt in einem nahegelegenen Lokal begann, wobei die genauen Umstände des Streits bislang unklar sind. (ABC Color)
More Entradas for Show: Abendjournal
