Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 13. Februar 2026

Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 17 Jahren für Senator Erico Galeano. Im Gerichtsverfahren gegen Senator Erico Galeano hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 17 Jahren beantragt, wie Última Hora berichtet. Galeano wird beschuldigt, an Geldwäsche und einer kriminellen Vereinigung beteiligt zu sein. Diese Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit dem Einsatz „A Ultranza“, einer großangelegten Operation zur Bekämpfung des Drogenhandels in Paraguay.

Während der Schlussplädoyers erklärte Staatsanwalt Deny Yoon Pak, dass der Senator gegen Gesetze verstoßen habe, indem er über 1 Million US-Dollar für eine luxuriöse Immobilie sowie zur Unterstützung für den Club Capiatá erhalten habe. Dieses Geld sei laut Pak aus illegalen Drogengeschäften entstanden, die von einem kriminellen Netzwerk, angeführt von Personen wie Miguel Ángel Insfrán, alias Tío Rico, betrieben werden.

Galeano soll das Geld von Hugo Manuel González Ramos erhalten haben, der ebenfalls in diesem Fall angeklagt ist. González gehört zur Gruppe, die Drogen nach Europa, insbesondere nach Belgien, transportierte.

Laut Staatsanwalt Pak ist diese kriminelle Gruppe zwischen Oktober 2020 und November 2021 aktiv gewesen. Sie habe nicht nur Vermögenswerte für Galeano beschafft, sondern auch sein Flugzeug für Drogentransporte genutzt.

Ein weiterer Anklagepunkt ist das Sponsoring des Club Capiatá durch die Firma Total Cars, die mit der kriminellen Gruppe in Verbindung stehen soll. Die Staatsanwaltschaft sieht hierin einen klaren finanziellen Vorteil für Galeano und den Verdacht auf Geldwäsche.

Pak fordert daher die vorsorgliche Haftstrafe für Galeano, da er die Justiz behindert habe. Als Beweise führte er das Fehlen des Zeugen Ángel Enciso an, der nicht zum Gericht erschien, sowie einen Vorfall, bei dem Galeano die Zeugin Olga Peralta bedrängte.

Das Verfahren wird am Montag, den 23. Februar, um 10:00 Uhr fortgesetzt. Dann wird die Verteidigung von Galeano ihre Argumente vorbringen, die besagen, dass keine Beweise gegen ihn vorliegen. (ÚH)

In Fernheim hat das neue Schuljahr begonnen. Nach den Ferien ist wieder Leben in die Klassenräume zurückgekehrt, wie die Kooperative Fernheim in ihrem Blog schreibt. Zur Asociación Fernheim gehören fünf Primarschulen, in denen Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse unterrichtet werden. Für das Schuljahr 2026 sind dort insgesamt 556 Schüler eingeschrieben. Davon besuchen 80 die Vorschule, die übrigen verteilen sich auf die Klassen 1 bis 6. Für den Unterricht und die pädagogische Begleitung sind 33 Klassenlehrer sowie 28 Fachlehrkräfte im Einsatz. Ergänzend stehen ein Förderteam, ein Beratungsteam sowie die Lernhelfer des Lernhauses Schülern, Lehrkräften und Eltern unterstützend zur Verfügung. Auch im Colegio Filadelfia hat der Unterricht begonnen. Dort sind 361 Schüler angemeldet, die in 17 Klassen unterrichtet werden. Wie in der Primarstufe begleitet auch hier ein Förderteam den Schulalltag. (Blog Fernheim)

Ein 12-jähriger Junge wird in San Lorenzo vermisst: Möglicherweise von einem Wasserrausch mitgerissen. Wie ABC Color informiert, ist in San Lorenzo im Stadtteil Reducto ein 12-jähriger Junge verschwunden. Er verließ während eines starken Regens sein Zuhause und könnte von den Wassermassen mitgerissen worden sein.

Die Polizei, angeführt von Kommissar Alexander Méndez von der 1. Zentralen Polizeistation, sucht intensiv nach dem Jungen. Einsatzkräfte aus mehreren benachbarten Dienststellen sind im Einsatz und unterstützen die Feuerwehr bei der Suche. Die Anwohner hoffen auf ein schnelles Auffinden des Jungen, wie es heißt. (ABC Color)

In Brasilien ist es zu einem tragischen Unfall mit paraguayischem Minibus gekommen. Darüber berichtet El Nacional. Ein paraguayischer Minibus hatte am Donnerstagabend einen schweren Unfall auf der BR-277 im Bundesstaat Paraná. Der Vorfall führte zu einem Todesfall und mehreren Verletzten, wie offizielle Berichte anzeigen.

Der Unfall ereignete sich bei Kilometer 254 in der Ortschaft Irati. Der Minibus transportierte zum Zeitpunkt des Unfalls etwa 23 Personen.

Die verantwortliche Firma Arles Tour führt Ermittlungen durch, um den Vorfall aufzuklären. Eine paraguayische Staatsbürgerin starb. Vier weitere Personen sind verletzt worden, darunter vier schwer Verletzte, die ins Krankenhaus Santa Casa in Irati eingeliefert wurden.

Passagiere mit leichten Verletzungen oder ohne Blessuren sollen in den nächsten Stunden nach Paraguay zurückgebracht werden. (El Nacional)

Ein Gefängnisbeamter ist wegen Drogenschmuggel festgenommen worden. In Ciudad del Este wurde ein Gefängnisbeamter festgenommen, nachdem er versuchte, eine erhebliche Menge Kokain in die regionale Strafanstalt einzuführen. Laut der Tageszeitung ABC Color, informierten seine Kollegen nach der Entdeckung die Nationalpolizei.

Der Festgenommene ist der 31-jährige José Carlos Aguayo Noguera. Bei ihm wurde ein Paket mit fast 40 Gramm hochreinem Kokain gefunden, berichtete der Kommissar-Chef des 1. Kommissariats.

Der Beamte erschien heute Morgen um 6:30 Uhr, um seine Schicht zu beginnen. Während einer routinemäßigen Kontrolle fand der Überprüfungsoffizier das verdächtige Paket in der Hosentasche des Festgenommenen.

Die Gefängnisbehörden verständigten daraufhin die Polizei über den Vorfall, die dann die erforderlichen Maßnahmen einleitete. Der zuständige Antidrogenstaatsanwalt Manuel Rojas Rodríguez ordnete zudem die Beschlagnahmung des Handys des Festgenommenen an, um andere mögliche Beteiligte zu identifizieren. (ABC Color)


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