Brandstifter sind identifiziert worden. Staatsanwalt Irán Suárez bestätigte die Eröffnung von drei Strafverfahren nach den schweren Bränden in der Region Río Verde und an der Brücke Heroes del Chaco. Laut ABC Color drohen den Verantwortlichen gemäß Gesetz 716 bis zu acht Jahren Gefängnisstrafe.
Die bislang häufige Straflosigkeit für Umweltverbrechen in Paraguay könnte sich damit ändern. Am Montagmorgen erklärte Suárez, dass die Staatsanwaltschaft angesichts der Zerstörung Tausender Hektar und der dichten Rauchschwaden in die Offensive gegangen sei.
Es wurden bereits formelle Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen der Brandherde zu identifizieren. Mit Unterstützung des Nationalen Forstamtes, Infona, wurden mithilfe von Satellitentechnologie die Orte ermittelt, an denen das Feuer begann.
Der Staatsanwalt berichtete, dass der Eigentümer des Grundstücks bereits identifiziert wurde, auf dem der Hauptbrand ausbrach. Fünf Brandherde wurden insgesamt entdeckt, wobei einer der Ursprungsort war und die anderen vier durch Ausbreitung entstanden sind.
Suárez betonte, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Brände absichtlich gelegt wurden, sei es durch verantwortungslose Jäger oder private Interessen. Er kündigte an, dass eine exemplarische Strafe angestrebt werde, um die Umwelt zu schützen und zukünftige Vergehen zu verhindern. (ABC Color)
Bewaffneter Angriff auf Sojabetrieb im Departament Canindeyú. Am Dienstagmorgen wurden zwei Männer auf einer Sojaplantage in der Kolonie Yhovy im Distrikt Ybyrarobaná von einem bewaffneten Täterkreis erschossen, während sie landwirtschaftliche Arbeiten verrichteten. Nach Angaben von Última Hora wurden als Opfer identifiziert, Edimar Souza dos Santos, 37 Jahre, und Ari de Oliveira, 44 Jahre. Beide starben noch am Tatort. Die Angreifer flüchteten in einer schwarzen Chevrolet S10. Später wurde das Fahrzeug etwa 15 Kilometer entfernt in Corpus Christi komplett verbrannt aufgefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln derzeit und schließen weitere Maßnahmen zur Identifizierung der Täter nicht aus. (Última Hora)
Eine kriminelle Gruppe, die Kennzeichen fälschte, ist enttarnt worden. Darüber berichtet Última Hora.In Ciudad del Este hat die Polizei eine kriminelle Gruppe enttarnt, die Kennzeichen und gefälschte Dokumente der Automobilregistrierung herstellte. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass einige Mitarbeiter der Behörde der Gruppe Informationen über nichtexistierende Kennzeichen bereitstellten. Der Inhaber des betroffenen Unternehmens ist flüchtig.
Während eines Durchsuchungsaktes wurden Beweise sichergestellt, die zur Festnahme von drei Personen führten. Ein Kommissar erklärte, dass die Festnahmen die laufenden Ermittlungen bestätigten. Der Einsatz fand in einer Druckerei statt, die als Tarnung für die illegalen Aktivitäten diente.
Die gefälschten Dokumente wurden hauptsächlich genutzt, um gestohlene Fahrzeuge, sowohl aus Brasilien als auch aus Paraguay, zu legalisieren. Die Polizei beschlagnahmte 82 mögliche gefälschte Kennzeichen, Dokumente, Verkaufsverträge und Spezialgeräte zur Erstellung solcher Papiere.
Zusätzlich wurden drei Fahrzeuge sichergestellt. Ein Bericht zeigte, dass die Gruppe kriminelle Netzwerke durch gefälschte Dokumente unterstützte, was die Vermutung eines Datenlecks verstärkt. Alle gesammelten Beweismittel stehen nun für eine weitere Untersuchung zur Verfügung. (ÚH)
Das Fahrzeug eines umstrittenen Influencers ist nach gefährlichen Manövern beschlagnahmt worden. In Juan León Mallorquín haben Beamte des Kommissariats 10 das Auto von Franccesco Canatta, bekannt als Masivo Bro oder Mocaccino, beschlagnahmt. Wie ABC Color schreibt, hatte er gefährliche Manöver, sogenannte Trompos, durchgeführt und dadurch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht. Dabei kam es sogar zu Schäden an einem geparkten Fahrzeug.
Der Vorfall ereignete sich vor der Busterminal der Stadt, einem belebten Ort, was das Risiko für Passanten erhöhte. Laut Polizeibericht fuhr der 31-jährige Canatta in einem Sportwagen und führte riskante Fahrmanöver aus. Während eines dieser Manöver schleuderte einer der Reifen einen Stein, der ein geparktes Fahrzeug traf und beschädigte. Die Polizei intervenierte daraufhin und brachte das Auto zur Dienststelle.
Der Fall wurde dem Staatsanwalt Alfredo Acosta Heyn gemeldet, der eine Alkoholtestanordnung erließ, dessen Ergebnis negativ war. Schließlich beschloss der Staatsanwalt die Beschlagnahme des Fahrzeugs, während der Influencer wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. (ABC Color)
Wegen der Brandgefahr verbietet Infona Feuer im ganzen Land. Das Nationale Forstinstitut, Infona, erinnert daran, dass im ganzen Land vorübergehend kein Feuer benutzt werden darf. Darüber informiert das Nachrichtenportal Hoy. Grund ist die hohe Gefahr von Wald- und Flächenbränden wegen der aktuellen Wetterlage. Laut einem Kommuniqué des Infona, gilt das Verbot für alle Arten von Flächen mit Pflanzenbewuchs. Dazu gehören Wiesen und Weiden, Gestrüpp, Forstplantagen, Ackerbau-Felder und alle anderen Flächen, auf denen ein Brand entstehen könnte. (Hoy, Facebook: Infona)
More Entradas for Show: Abendjournal
