Am Flughafen Silvio Pettirossi ist Marihuana entdeckt worden. Im internationalen Flughafen Silvio Pettirossi haben Mitarbeiter der Nationalen Antidrogenbehörde, SENAD, mehr als drei Kilogramm Marihuana aus Paketen entdeckt, die aus den USA stammen. Diese Entdeckung erfolgte im Rahmen der kontinuierlichen Kontrollen, die am internationalen Flughafen durchgeführt werden, wie ABC Color berichtet.
Die Spezialkräfte von Senad arbeiteten dabei eng mit der Hundestaffel und der Staatlichen Behörde für Steuereinnahmen, DNIT zusammen, um verdächtige Pakete aus Kalifornien zu identifizieren. Heute Morgen wurde mit der Anwesenheit von Richter Osmar Legal und Staatsanwalt Andrés Arriola die Öffnung der Pakete vorgenommen.
Bei der Durchsuchung stellten sie fest, dass sich etwa 3 Kilogramm hochpotente THC-Marihuana sowie 33 Fläschchen mit Aromen für Vape-Geräte in den Paketen befanden. Zwei der Pakete enthielten Kleidungsstücke, in denen die Drogen sorgfältig verborgen waren, während das dritte Paket direkt die Fläschchen enthielt.
Nach der Konfiszierung wurde das gesamte Material dem Ministerium für öffentliche Anklagen übergeben. Der Marktwert der Drogen könnte in Brasilien bis zu vier Tausend Dollar pro Kilogramm erreichen. Anscheinend sollte die Ware nach Brasilien transportiert werden. Das macht diesen Fund besonders alarmierend, wie es heißt. (ABC Color)
Mitarbeiter eines Supermarktes haben Fleisch gestohlen und in Müllsäcken versteckt. In einem Supermarkt in San Lorenzo wurde ein mutmaßlicher Diebstahl aufgedeckt, bei dem Mitarbeiter Stücke von Rindfleisch entwendeten, indem sie diese in Müllsäcken versteckten. Laut El Nacional erhielt der Supermarktbesitzer, Augusto Mercedes Palmerola Garay, Hinweise von anderen Angestellten über verdächtige Aktivitäten. Darauf bemerkte er bei internen Überprüfungen, dass in den letzten Tagen zahlreiche Fleischprodukte fehlten.
Die Ermittlungen führten zu den Mitarbeitern Gustavo Daniel Otazú Báez und Ricardo Romero, die angeblich mit dem Sicherheitsmann Osvaldo Felipe Núñez León zusammenarbeiteten. Diese Arbeiter trennten Rindfleischstücke ab, meist Carnaza negra und Vacío, und versteckten sie in Müllsäcken, um sie unbemerkt aus dem Geschäft zu entfernen. Das Fleisch wurde anschließend verkauft, während es als Abfall getarnt wurde, wodurch die Mitarbeiter die Beute an lokale sogenannte Lomiterías und andere Gastronomiebetriebe abgeben konnten. Der Polizeibericht erwähnte außerdem, dass die Aufnahmen der Sicherheitskameras entscheidend für den Nachweis des Diebstahls waren. Die Polizei führte am 1. Februar 2026 einen Einsatz im Punto Carne Supermarkt durch und nahm die Verdächtigen fest. Rund 47 Kilogramm Rindfleisch wurden sichergestellt, deren Wert auf etwa 3 Millionen Guaranies geschätzt wird.
Die zuständige Staatsanwältin, Dora Nohl, ordnete an, das sichergestellte Fleisch dem Eigentümer zurückzugeben. Die beiden Verdächtigen erhielten Freiheit unter Auflagen, bleiben jedoch unter Einschränkungen, während die Ermittlungen zu diesem mutmaßlichen Eigentumsdelikt fortgesetzt werden. (El Nacional)
Erfolgloser Einsatz in der Haftanstalt von Pedro Juan Caballero. Die Nationalpolizei führte heute einen gemeinsamen Einsatz mit Haftsicherheitsbeamten in der Regionalen Haftanstalt von Pedro Juan Caballero durch. Es bestand Verdacht, dass sich dort Pistolen befanden, die am Wochenende aus dem Waffendepot des Gefängnisses gestohlen worden waren. Trotz intensiver Durchsuchungen im Trakt F fanden die Einsatzkräfte keine gestohlenen Waffen oder Beweise, die zur Aufklärung des Falls hätten beitragen können.
Laut ABC Color basierte die Durchsuchung auf Informationen des Intelligenzministeriums, doch die Ergebnisse blieben enttäuschend. Kommissar Isabelino Orué bestätigte, dass keine Beweise gefunden wurden und die Informationen keine klaren Ergebnisse lieferten. Der Verbleib der verschwundenen Pistolen bleibt weiterhin unklar.
Nach dem Diebstahl erhob Staatsanwalt Andrés Cantaluppi Anklage gegen vier Wachsoldaten und beantragte deren vorläufige Haft. Diese warten nun auf die Entscheidung des zuständigen Richters, Martin Areco, der in den nächsten Stunden entscheiden wird, ob Haft oder alternative Maßnahmen ergriffen werden. Das Urteil steht noch aus. (ABC Color)
Ein Indigenenführer ist wegen Verbindungen zur organisierten Kriminalität in Canindeyú festgenommen worden. Heute Morgen haben Spezialkräfte des militärischen Geheimdienstbataillons zusammen mit der Antientführungsbehörde der Nationalpolizei und der gemeinsamen Einsatzgruppe den indigenen Führer, Derlis Fermín López, in San Miguel festgenommen. Wie Megacadena schreibt, kam es zur Festnahme im Distrikt Corpus Christi. Die Festnahme erfolgte im Rahmen eines geheimdienstlichen Einsatzes, der den Verdächtigen aufspürte. López ist vorbestraft und hat mehrere aktive Haftbefehle wegen verschiedener Straftaten, einschließlich Bedrohung und Erpressung.
Nach Informationen des Geheimdienstes hat López direkte Verbindungen zur organisierten Kriminalität, insbesondere zur Gruppe des Santiago Acosta, bekannt als „Macho“. Zu seinen relevanten Vorstrafen zählen unter anderem Gefährdung der Allgemeinheit und unrechtmäßige Freiheitsentziehung. Er war auch wegen Landbesetzungen wiederholt angeklagt und in mehreren Fällen als Rebell erklärt worden.
Die Festnahme wird als wichtiger Schritt im Kampf gegen kriminelle Strukturen betrachtet, die in ländlichen Gebieten von Canindeyú agieren. Dort überschneiden sich Aktivitäten der organisierten Kriminalität oft mit Landkonflikten und der Erpressung von lokalen Produzenten und Gemeinschaften.
Die Behörden planen, die Ermittlungen fortzusetzen, um weitere Mitglieder des Netzwerkes von „Macho“ zu identifizieren und das Ausmaß ihrer illegalen Aktivitäten zu klären. Derlis López bleibt in Polizeigewahrsam, während die Justiz die notwendigen Verfahren in die Wege leitet. (Megacadena)
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