Sicherheitskrise in den Gefängnissen von Paraguay: Flucht und Waffenraub führen zu umfangreichen Untersuchungen in Pedro Juan Caballero. Die aktuellen Untersuchungen in den Gefängnissen von Minga Guazú und Pedro Juan Caballero haben ihren Ursprung in einer Flucht sowie dem Verschwinden von fünf 9-mm-Pistolen. Diese Vorfälle trugen zu mehreren Entdeckungen von Unregelmäßigkeiten wie Alkohol, Drogen und anderen verbotenen Gegenständen in den Gefängnissen bei, was das Vertrauen in die Sicherheitskräfte tief erschüttert.
Laut ABC Color gab Minister Rodrigo Nicora an, dass die Ermittlungen seit dem Wochenende im Gange sind. Das Hauptziel dieser Maßnahmen besteht darin, die Sicherheitslage in den Gefängnissen zu verbessern und mehr Transparenz in den Abläufen zu schaffen. Die Razzia in der regionalen Strafanstalt von Pedro Juan Caballero wurde am Montag durchgeführt, nachdem die Polizei über das Verschwinden der Waffen informiert wurde.
Während des Großeinsatzes, an dem rund 200 Polizeibeamte beteiligt waren, wurden mehrere Pensionsbereiche der Einrichtung durchsucht. Die Beamten beschlagnahmten eine Vielzahl von verbotenen Gegenständen, darunter 24 Mobiltelefone, 10 Router zur Verteilung von Internet, Drogen wie Kokain und Marihuana, sowie alkoholische Getränke, handgefertigte Waffen und Präzisionswaagen. Allerdings blieben die vermissten Pistolen, darunter drei Modelle von Glock und zwei von Beretta, unentdeckt.
Im Rahmen dieser Untersuchung wurden vier Wachmänner festgenommen. Sie stehen im Verdacht, für den Umgang mit dem Waffenlager verantwortlich zu sein, aus dem die Pistolen hätten entnommen werden sollen. Diese Situation wirft erhebliche Sicherheitsbedenken auf, insbesondere die Möglichkeit, dass die verschwundenen Waffen in die Hände von Insassen gelangt sein könnten.
Alle sichergestellten Gegenstände wurden dem Ministerium für öffentliche Angelegenheiten übergeben, das die weiteren Ermittlungen leitet. Diese Ermittlungsverfahren zielen darauf ab, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und künftige Vorfälle zu verhindern. (ABC Color; El Nacional)
Es ist zur Festnahme eines mehrfach vorbestraften Mannes in Ciudad del Este gekommen. Das berichtet ADN Digital.In Ciudad del Este wurde am Dienstag der 50jährige Roberto Federico Rodríguez Dure festgenommen. Er hat eine umfangreiche kriminelle Vorgeschichte mit Raub, schwerem Diebstahl und Mord. Die Polizei stellte ihn auf frischer Tat, während er versuchte, 30 Kisten mit Schulmaterialien zu stehlen.
Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr in der Avenida Paseo San Blas. Die Beamten, die an der Fernstraße 2 im Einsatz waren, erhielten einen Hinweis vom Opfer, dem 29jährigen Jorge David Faria Moreira. Aufgrund der Meldung nahmen die Polizisten Rodríguez Dure fest und brachten die entwendete Ware zurück.
Der Festgenommene wurde zur Polizei gebracht. Dort unterzog er sich einem ärztlichen Check gemäß den Protokollen zur Bekämpfung von Folter, bevor er dem Staatsanwalt Luis Fernando Escobar überstellt wurde, der die Ermittlungen leitet. (ADN Digital)
Frau zeigt positive Genesung nach schwerem Unfall in Lambaré. Johana Ortiz Fernández erholt sich gut, nachdem sie sich bei einem schweren Verkehrsunfall in Lambaré eine lebensgefährliche Kopfverletzung zugezogen hat. Der Vorfall ereignete sich am Freitag an der Kreuzung der Avenida Cacique Lambaré und der Avenida Luis María Argaña, als sie als Beifahrerin ohne Helm mit einem öffentlichen Bus kollidierte.
Nach dem Zusammenstoß blieb das Motorrad unter dem Bus eingeklemmt. Ortiz Fernández erlitt eine Kopfhautablösung, und wurde sofort ins IPS INGAVI gebracht. Dort arbeiten Ärzte aus den Bereichen Plastische Chirurgie und Neurochirurgie an verschiedenen Behandlungen, um die beschädigten Bereiche zu rekonstruieren. Die Ärzte bestätigen, dass Johanas Heilungsprozess Zeit und Geduld benötige.
Familie und Freunde zeigen große Unterstützung und teilen auf sozialen Medien Botschaften der Solidarität. In der Gemeinschaft werden Kampagnen zur Förderung des Helmtragens und der Verkehrssicherheit organisiert, um das Bewusstsein für den Schutz beim Motorradfahren zu stärken.
Die Verkehrspolizei untersucht die Unfallursachen und analysiert die Abläufe des Ereignisses. Gleichzeitig werden Maßnahmen an gefährlichen Verkehrspunkten in Lambaré implementiert, um die Sicherheit zu erhöhen und ähnliche Unfälle in der Zukunft zu verhindern. (El Nacional)
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