Aus der Hochsicherheits-Haftanstalt Minga Guazú ist es zu einer Flucht gekommen. Darüber berichtet El Nacional. In der Nacht zum 19. Januar 2026 entkamen zwei als hochgefährlich eingestufte Gefangene aus der Haftanstalt Minga Guazú. Die Männer schnitten mit Werkzeugen die Gitter ihres Zellenbereichs durch und gelangten so ins Freie. Dieser Vorfall wirft ernsthafte Fragen zur Sicherheit des Gefängnisses auf und veranlasste die Behörden, die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen eingehend zu überprüfen, wie es heißt.
Die Flucht begann gegen 01:30 Uhr, als César Lino Aguirre Leguizamón und Justo Pastor Coronel das Fenster ihres Zellenmoduls aufbrachen. Trotz der umgehenden Reaktion der Wachmannschaften, die Warnschüsse in die Luft abgaben, konnten die Gefangenen entkommen.
Der stellvertretende Minister Rubén Maciel bestätigte, dass eine umfassende Untersuchung eingeleitet wurde. Der Direktor des Gefängnisses bleibt vorerst im Amt, jedoch wird ein Disziplinarverfahren aufgrund der Umstände nicht ausgeschlossen. Die beiden Gefangenen sind nicht mit organisierten Verbrechen in Verbindung gebracht worden, was die Flucht umso unerwarteter macht.
Unmittelbar nach dem Ausbruch leitete die Polizei umfangreiche Such- und Fahndungsmaßnahmen in der Umgebung ein. Die Sicherheitskräfte konzentrieren sich auf bestimmte Gebiete, um die entkommenen Männer schnellstmöglich aufzuspüren. Gleichzeitig wurde die Bewachung innerhalb der Haftanstalt verstärkt, um weitere Ausbrüche zu verhindern.
Die Behörden planen, in Kürze weitere Informationen über die entkommenen Gefangenen und die ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen bekannt zu geben. Diese Situation unterstreicht erneut die dringende Notwendigkeit, die Sicherheitsprotokolle im Gefängnis zu überdenken und das Vertrauen in das Kontrollsystem wiederherzustellen. (El Nacional)
In Itapúa Poty hat ein Kind einen Schlangenbiss erlitten. Ein 9-jähriger Junge wurde am Sonntagabend im Garten seines Hauses von einer Klapperschlange gebissen. Die Eltern des Kindes bemerkten den Vorfall und töteten die Schlange, um dessen Art zu identifizieren, bevor die Ersthelfer eintrafen. Das berichtet ABC Color.
Der Junge erhielt Unterstützung von den freiwilligen Feuerwehrleuten, die ihn zur nächstgelegenen Gesundheitsstation, USF in Edelira, transportierten. Anschließend wurde er ins Hospital General de Itapúa verlegt. Die Helfer berichteten, dass der Junge am Fuß gebissen wurde. Der Vorfall ereignete sich in einem dunklen Bereich des Gartens, was das Erkennen des Tieres erschwerte.
Der Kommandant der Feuerwehr wies darauf hin, dass Regenfälle und hohe Temperaturen ein feuchtes Klima schaffen, das Schlangen vermehrt in bewohnte Gebiete locken könne. Der Direktor des Hospital General de Itapúa, Juan María Martínez, bestätigte, dass der Zustand des Jungen stabil sei. Er erhielt ein polyvalentes Antivenin, das in der Region für Fälle von Schlangenbissen zur Verfügung steht.
Die Klapperschlange, bekannt für das charakteristische «Cascabel» an ihrem Schwanz, wird in Paraguay auch «mbói chini» genannt. Sie weist graue geometrische Muster mit weißen und schwarzen Rändern auf und kann bis zu 180 Zentimetern lang werden. Ihr neurotoxisches Gift kann unbehandelt zu schweren Folgen wie Lähmungen und Atemproblemen führen, die lebensbedrohlich sind. Klapperschlangen sind gefräßige Raubtiere von Nagetieren und zeigen sich oft aggressiv, wenn sie sich bedroht fühlen. (ABC Color)
Es hat im Bañado Sur eine Auseinandersetzung zwischen mutmaßlichen Mitgliedern des PCC und Clan Rotela gegeben. Im Stadtteil Bañado Sur von Asunción kam es am Sonntagnachmittag erneut zu einem heftigen Schusswechsel zwischen mutmaßlichen Mitgliedern des Primer Comando Capital, PCC, und dem Clan Rotela. Wie Última Hora schreibt, berichteten Anwohner, dass solche Auseinandersetzungen seit etwa sechs Monaten immer wieder auftreten.
Die Bewohner zeigen sich zunehmend genervt und besorgt. Sie berichteten, dass die Mitglieder in diesem Fall mit Schusswaffen wahllos um sich schossen. Eine Kugel verfehlte nur knapp ein zweijähriges Mädchen, was das Fass für die Anwohner zum Überlaufen brachte.
Daraufhin alarmierten sie die Polizei, die schnell reagierte. Bei dem Einsatz konnte die Polizei drei Personen festnehmen, die bereits wegen verschiedener Verbrechen bekannt sind. Ein Polizeibeamter, der am Einsatz beteiligt war, erklärte, dass sie den Polizeidienst alarmiert hatten und dass dieser so schnell wie möglich vor Ort war. Sie forderte auch die Unterstützung von der Spezialeinheit Lince an. Insgesamt wurden vier Personen in Gewahrsam genommen. (ÚH)
More Entradas for Show: Abendjournal
