Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 16. Januar 2026

Lula wird nicht zur Unterzeichnung des Mercosur–EU-Abkommens nach Asunción kommen. Wie das Nachrichtenportal ADN Digital informiert, wird der brasilianische Präsident, Luiz Inácio Lula da Silva, nicht an der Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen Mercosur und der Europäischen Union teilnehmen. Diese soll am Samstag, dem 17. Januar, gegen 12:15 Uhr im Gran Teatro José Asunción Flores der Zentralbank Paraguays in Asunción stattfinden. Die Unterzeichnung ist das Ergebnis von mehr als 25 Jahren Verhandlungen.
Laut Informationen aus dem brasilianischen Präsidialamt ist Lulas Abwesenheit darauf zurückzuführen, dass die Veranstaltung zunächst als ministerielles Treffen geplant war und die Einladungen an die Staatsoberhäupter erst kurzfristig verschickt wurden.
Wie es heißt, werden bei der Zeremonie der Gastgeberpräsident Santiago Peña sowie der uruguayische Präsident Yamandú Orsi anwesend sein. Auch die Teilnahme des argentinischen Präsidenten Javier Milei wird erwartet.
Ungeachtet dessen wird Lula im Zusammenhang mit dem Abkommen einen eigenen Termin wahrnehmen, da er am Freitag in Rio de Janeiro die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, empfangen wird, bevor sie nach Paraguay weiterreisen.
Der brasilianische Präsident war einer der Hauptverfechter des Abkommens seit seiner Rückkehr an die Macht im Jahr 2023 und spielte eine entscheidende Rolle in den Verhandlungen. Allerdings gelang es ihm nicht, die Unterzeichnung im Dezember vergangenen Jahres zu realisieren, als Brasilien die pro-tempore-Präsidentschaft des Mercosur innehatte.
Wie weiter in der Nachricht erläutert wird, wird das Mercosur–EU-Abkommen mehr als 700 Millionen Verbraucher umfassen und etwa 30 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts abdecken. Es stößt jedoch auf Widerstand von europäischen Agrarsektoren, die sich gegen seine Umsetzung wehren. (ADN Digital)

Das MOPC meldet Vandalismus an 35 Bussen. Wie ABC Color schreibt, berichtete das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation, MOPC, dass mehr als 30 Busse von Vandalenangriffen betroffen waren. Die ersten Berichte über die Angriffe gingen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein.
Laut dem MOPC erhielt das Vizeministerium für Transport am Donnerstagabend Meldungen über Beschädigungen an öffentlichen Verkehrsmitteln in der Metropolregion von Asunción. Unter den betroffenen Bussen befinden sich auch zwei Elektrobusse, die von Taiwan gespendet wurden. Laut vorläufigen Angaben könnten etwa 35 Fahrzeuge verschiedener Unternehmen betroffen sein.
Nach dem ersten Hinweis auf die Angriffe um 20:30 Uhr am Donnerstag erfolgte eine Benachrichtigung an die Behörden und es wurde eine koordinierte Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und der Nationalpolizei aufgenommen.
Mehrere Betreiber des öffentlichen Verkehrssystems haben die Vorfälle angezeigt. Die Angriffe führten zu zerbrochenen Windschutzscheiben und Seitenscheiben, zudem wurden drei Fahrer verletzt.
Das Vizeministerium für Verkehr berichtete, dass die Sicherheit mit Schutzmaßnahmen verstärkt wird, um die Sicherheit aller Passagiere und Mitarbeiter des öffentlichen Verkehrssystems zu gewährleisten. (ABC Color)

In Concepción ist ein Kapuzineraffe gerettet worden. Am vergangenen Mittwoch fand ein neugieriger Kapuzineraffe Zuflucht in einem Lagerhaus in der Stadt Concepción. Stunden später wurde er von den freiwilligen Feuerwehrleuten gerettet. Darüber schreibt Última Hora.
Die Feuerwehr erhielt einen Notruf, nachdem der Affe im Inneren eines Geschäftshauses gesichtet worden war. Sofort entsandte die Alarmzentrale ein spezialisiertes Tierrettungsteam mit einem Unterstützungsfahrzeug.
Bei ihrer Ankunft stellte sich heraus, dass der Affe hektisch umherlief und sich an den Metallprofilen des Lagerhauses festhielt. In einem der Versuche, zu entkommen, blieb die um seine Taille gelegte Kette in der Metallstruktur hängen. Der Affe hing kurzzeitig fest, konnte sich dann jedoch befreien und fiel auf einen Zwischenboden. Dadurch gelang es den Feuerwehrleuten, ihn sicher mit einem speziellen Netz für Primaten einzufangen.
Nach der Rettung wurde der Affe zur Beobachtung ins Feuerwehrhaus gebracht. Zunächst wurde ein kleiner Schnitt nahe dem Auge festgestellt, der jedoch nach einer ersten veterinärmedizinischen Einschätzung nicht gravierend ist. Ein Spezialist für Wildtiere wird ihn weiterhin untersuchen.
Bislang hat sich niemand gemeldet, um den Affen zu reklamieren. Nach Aussage der Feuerwehr hatten Anwohner bereits zuvor Beschwerden über den Affen geäußert, darunter auch kleinere Schäden wie der Verlust von Kleidung, Haushaltsgegenständen und sogar Hühnern.
Der Vizekommandant Olazar gab an, dass derzeit mit verschiedenen Institutionen, einschließlich des Ministeriums für Umwelt und nachhaltige Entwicklung; Mades, zusammengearbeitet werde, um den endgültigen Verbleib des Tieres zu klären. Da der Affe als domestiziert gilt, kann er nicht unmittelbar in sein natürliches Habitat entlassen werden. Der gesamte Einsatz verlief ohne Personenschäden und ohne Sachschäden, sodass die Situation unter Kontrolle gebracht und die Aktivitäten in der betroffenen Gegend normalisiert wurden. (Última Hora; Concepción al Día)


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