Abendnachrichten von Radio ZP-30 am 15. Januar 2026

In Asunción haben Familien versucht, ein Grundstück des SNPP zu besetzen. Wie ABC Color berichtet, ließen sich mehrere Familien illegal auf einem Grundstück des nationalen Berufsförderungsdienstes, SNPP (in Spanisch) im Stadtteil Carmelitas nieder. Die Übernahme des Grundstückes geschah, als ungefähr 15 Familien illegal dort anfingen zu leben. Der rechtliche Berater des SNPP berichtete über die Situation. Er erklärte, dass sie eine formelle Beschwerde bei der 10. Polizeistation sowie bei der Staatsanwaltschaft eingereicht hätten. Daraufhin habe die Polizei einen Einsatz eingeleitet.
Das Grundstück misst rund 17.000 Quadratmeter und hat einen Wert von etwa 15 Millionen US-Dollar. Es befindet sich an der Straße Nuestra Señora del Carmen, in der Nähe der paraguayischen Zentralbank, BCP. Wie es heißt, hatte das SNPP das Grundstück vom Nationalen Fürsorgeinstitut, IPS, erworben. Dabei wurde klargestellt, dass das Grundstück dem SNPP gehöre und kein öffentliches Land sei. Zudem sei man dabei, die Eigentumsurkunde zu erstellen.
Der Berater brachte sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass diese Menschen versuchten in das Gelände einzudringen, und erklärte, dass sie nachts versuchten, sich Zugang zu verschaffen.
Polizeibeamte begaben sich darauf zu dem Grundstück, um die Personen zum Verlassen aufzufordern. Der Berater des SNPP fügte hinzu, dass die Leute ihren Müll auf dem Gelände hinterließen und provisorische Unterkünfte installierten.
Außerdem wies er darauf hin, dass sie keinen Konflikt anstreben und bereits alle gesetzlich möglichen Schritte unternommen hätten. Fünf Personen seien identifiziert worden und man wolle keine Strafanzeige stellen. Die Betroffenen wurden daher friedlich zum Rückzug aufgefordert. (ABC Color)

In Brasilien ist ein Paraguayer vor dem Ertrinken am Strand Mariscal gerettet worden. El Nacional informiert, dass Menschen am Strand Mariscal in Bombinhas (Bombiñas), im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina, einen spannungsgeladenen Nachmittag erlebten. Das als brasilianische Feuerwehrleute das Leben eines paraguayischen Staatsbürgers retteten, der vom Meer mitgerissen worden war.
Laut Berichten betrat der Mann das Wasser zusammen mit einer Frau in einem Bereich, der mit einer roten Flagge gekennzeichnet war. Die rote Flage weist nämlich auf Gefahr hin. Während die Frau schnell von einem Rettungsschwimmer rausgeholt werden konnte, wurde der Mann von den Wellen weiter ins Meer gezogen. Erst später konnte er geborgen werden, befand sich jedoch in einem kritischen Zustand.
Nach den Wiederbelebungsmaßnahmen am Strand wurde der Mann stabilisiert und anschließend notfallmäßig mit einem Hubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. (El Nacional)

AFD (Spanisch) stellt Finanzierung der Erweiterung des Viehbestands bereit. Die Finanzagentur für Entwicklung, AFD, hat 5 Millionen US-Dollar für das Programm „Erhalt der Zuchtkühe“ über die Kreditlinien Procampo und Procoop bereitgestellt. Wie das Wirtschaftsportal Economía Virtual berichtet, soll mit dem Kredit die Viehzuchtproduktion im Land unterstützt werden. Wie es heißt, stehen die Mittel bis zur vollständigen Ausschöpfung zur Verfügung und werden über Banken, Finanzinstitute und Produktionsgenossenschaften kanalisiert. Ziel ist die Sicherstellung der reproduktiven Basis des Viehbestandes durch Finanzierung von Zuchtkühen, strategischen Investitionen und Betriebskapital. Die Maßnahme soll strukturelle Bestandsverluste verhindern, die Zuchtkapazität stärken und die nachhaltige Entwicklung des Sektors fördern, insbesondere bei Betrieben, die langfristige Finanzierung benötigen.
Die Kreditlinie „Procampo“ richtet sich auf die Finanzierung von Viehzuchtprojekten, einschließlich des Kaufs von Zuchttieren und Infrastruktur. Die Kreditlinie „Procoop“ ist für Mitglieder von Produktionsgenossenschaften vorgesehen. Sie kann Viehzuchtprojekte sowie Investitionen in Maschinen, Silos und Ähnliches finanzieren. (Economía Virtual)

Ein paraguayischer Staatsbürger, der in Argentinien gesucht wurde, ist festgenommen worden. Das berichtet das Nachrichtenportal Más Encarnación. Wie informiert wird, wurde in Hohenau ein 29jähriger paraguayischer Staatsbürger festgenommen, der von der argentinischen Justiz gesucht wird. Der Einsatz wurde von Interpol-Agenten aus Itapúa durchgeführt.
Der Mann, identifiziert als Aldo Acuña Villalba, wurde auf der Avenida Los Fundadores auf Grundlage eines Auslieferungshaftbefehls festgenommen.
Laut dem Bericht der Einsatzkräfte wird Acuña Villalba in Argentinien wegen angeblicher erpresserischer Entführung beschuldigt, die doppelt verschärft wurde durch das Alter des Opfers sowie die Beteiligung von drei oder mehr Personen. Zudem werden ihm schwerer Raub vorgeworfen unter Einsatz von Schusswaffen, begangen in einer kriminellen Bande, sowie der illegale Besitz von Kriegswaffen.
Der Mann befindet sich bereits in der Obhut der paraguayischen Justizbehörden zur Vorbereitung für seine Auslieferung nach Argentinien. (Más Encarnación)


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