Eine öffentliche Angestellte ist wegen der Einreichung gefälschter ärztlicher Bescheinigungen ins Visier der Justiz geraten. Wie ABC Color berichtet, soll Johana Godoy insgesamt acht gefälschte Bescheinigungen eingereicht haben. Wie es heißt, wollte sie damit ihre Abwesenheiten am Arbeitsplatz rechtfertigen. Dafür wurde gegen sie Anklage erhoben.
Die Richterin Diana Carvallo entschied, dass sie anstelle einer Haftstrafe alternative Maßnahmen erhält. Dazu zählen unter anderem ein Ausreiseverbot sowie die Verpflichtung, sich alle drei Monate vor Gericht zu melden. Zudem muss sie an der bevorstehenden Vorverhandlung teilnehmen und sich ordnungsgemäß dem Verfahren unterwerfen. Johana Godoy arbeitet als technische Assistentin beim Obersten Wahlgericht. Die Anklage betrifft neben der Ausstellung nicht authentischer Dokumente auch den unrechtmäßigen Erhalt von Honoraren.
Staatsanwalt Giovanni Grisetti erklärt, dass die Frau die Bescheinigungen genutzt habe, um sich an mehreren Tagen im Jahr 2024 krankheitsbedingt von der Arbeit zu entschuldigen. Um die aufgeworfenen Fragen zu klären, stellte Grisetti Anfragen im Krankenhaus von Luque bezüglich der Krankheitsbescheinigungen. Die Antwort des Krankenhauses war eindeutig: Keine dieser Bescheinigungen wurde dort ausgestellt, und die Unterschriften der angeblichen Ärzte sind nicht echt. Außerdem ergaben die Unterlagen, dass die betroffene Person an den genannten Tagen nicht im Krankenhaus war. Ähnliche Rückmeldungen erhielt die Staatsanwaltschaft auch zu den anderen Dokumenten. (ABC Color)
Erstmals wurde im Refugio Biológico de Mbaracayú Honig von einheimischen Bienen geerntet. Darüber informiert Megacadena. Die erste Honigernte fand im „Refugio de Abejas Melipónidas y Solitarias“ statt, welches zu ITAIPU gehört. Techniker der Einrichtung führten den Ernteprozess durch, unterstützt von Carlos López. Er ist ein erfahrener Züchter von stachellosen Bienen.
Bei dieser erstmaligen Ernte wurde der Honig von den sogenannten Jate’i-Bienen gewonnen. Die Jate’i-Bienen oder auch bekannt als Tetragonisca gehören zu den in der Region am weitesten verbreiteten Arten. Die stachellose Biene sind für die Meliponikultur besonders geeignet und produzieren hochwertigen Honig.
Diese Initiative ist ein Pionierprojekt innerhalb des geschützten Gebietes und wurde noch vor Abschluss des erstes Betriebsjahres umgesetzt. Der geerntete Honig wird für Ausstellungen und Verkostungen aufbewahrt und als Geschenk während des anstehenden Events zum Weltbienentag am 20. Mai verteilt.
Zudem sind weitere Produkte aus der Meliponikultur geplant, wie Wachs und Pollen, um den Gesamtwert dieser Bienenarten zu vermitteln. Mendoza betonte, dass es wichtig sei, dass die Besucher des Refugiums die Bedeutung der einheimischen, stachellosen Bienen erkennen, erfahren, wie man sie schützt, und den wesentlichen Beitrag, den sie zur Natur leisten, verstehen. Der Bildungsaspekt des Refugiums spiele dabei eine entscheidende Rolle, um Umweltbewusstsein zu schaffen und verantwortungsvolle Praktiken zum Schutz der Natur zu fördern. (Megacadena)
Ab dem 19. Januar dürfen Touristenbusse nachts nicht mehr die internationale Freundschaftsbrücke überqueren. Das berichtet das Nachrichtenportal ADN Digital. Die brasilianische Zoll- und Steuerbehörde hat diese neue Regelung angekündigt, die Teil eines bilateralen Abkommens zwischen Brasilien und Paraguay ist. Sie gehört zur zweiten Phase der schrittweisen Verkehrsöffnung an der Grenze zwischen Foz do Iguaçu und Presidente Franco. Dies geht einher mit der Inbetriebnahme der Brücke „Puente de la Integración“.
Laut den Behörden dürfen die Touristenbusse nur von 07:00 bis 19:00 Uhr die Freundschaftsbrücke nutzen. In der Nacht, von 19:00 bis 07:00 Uhr, ist für sie ausschließlich die Integrationsbrücke vorgesehen.
Momentan ist der Durchgang über die Integrations-Brücke nur für leere Lkw in den gleichen Nachtstunden gestattet. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Verkehrsfluss zu ordnen, die Sicherheit zu verbessern und einen reibungslosen Transit zu gewährleisten. Dabei sollen auch die Zoll- und Einwanderungskontrollen in der Grenzregion effektiver gestaltet werden.
Mit der neuen Regelung wollen die Behörden Staus vermeiden, die Grenzkontrolle optimieren und einen sichereren Verkehr für Touristen und Transportdienstleister garantieren, die täglich zwischen Paraguay und Brasilien verkehren. Die Neuerung ist ein Schritt zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Verkehrsbedingungen an der Grenze. Einwohner als auch Besucher sollen somit geschützt werden, wie es heißt. (ADN Digital)
In Ciudad del Este ist ein Mann nach der Durchsuchung eines mutmaßlichen Prostitutionsbetriebes festgenommen worden. Wie Última Hora berichtet, geschah die Durchsuchung in den frühen Morgenstunden dieses Dienstags. Während der Aktion wurden drei Frauen gerettet, die unter Umständen von Bedrohungen betroffen waren. Die Ermittlungen dauern an.
Die zuständige Staatsanwältin und Beamte der Abteilung zur Bekämpfung von Menschenhandel führten den Einsatz in einem Lokal im Stadtteil La Blanca in Ciudad del Este durch. Im Rahmen des Einsatzes wurde der 46 jährige paraguayische Staatsbürger Ever Marcelo Leguizamón Arzamendia festgenommen, der als mutmaßlicher Betreiber des Lokals gilt.
In den Räumlichkeiten trafen die Einsatzkräfte auf drei Frauen, deren Identitäten vertraulich behandelt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden sie in Gewahrsam genommen. Zudem beschlagnahmten die Beamten sechs Mobiltelefone verschiedener Marken und Modelle, sowie Bargeld in Höhe von etwa 3 .000.000 Guaranies.
Der Einsatz erfolgte aufgrund eines richterlichen Beschlusses des Strafrichters Nelio Prieto Otazú im Rahmen einer Untersuchung eines Ermittlungsverfahrens wegen möglicher Straftaten gegen Kinder und Jugendliche, insbesondere im Zusammenhang mit Prostitution. Nach der Durchsuchung und den gesammelten Beweisen ordnete die Staatsanwältin die Festnahme des mutmaßlichen Betreibers an. Die Untersuchungen werden fortgesetzt. (Última Hora)
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