Die Polizei hat ein Versteck einer Gruppe ausländischer Personen ausgehoben. Wie es in Última Hora heißt, hat die Gruppe eine Juwelierhandlung in Asunción überfallen.Laut Berichten hat die Polizei ein Versteck dieser Bande gefunden. In dem gefundenen Unterschlupf suchten die Ermittler nach den Tätern. Eine venezolanische Frau konnte festgenommen werden, zudem wurden Beweismaterial sichergestellt. Die Verdächtigen sollen Venezolaner und Kolumbianer sein.
Die Polizei untersuchte das Versteck, um mehr über den Überfall auf das Juwelier- und Uhrengeschäft Recalde in Asunción zu erfahren. Dabei fanden sie Kleidung, ein Motorrad und die festgenommene Frau.
Laut weiteren Angaben der Nachrichtenseite hat die Polizei bislang keine weiteren Täter ausfindig gemacht, geht jedoch davon aus, dass die Bande aus Venezolanern und Kolumbianern besteht, die wiederum Unterstützung von Paraguayern bekommt. Auch die Möglichkeit, dass Peruaner Teil der Gruppe sind, wird nicht ausgeschlossen. Die Diebe sollen bereits weitere Geschäfte in Asunción und im Zentral-Distrikt überfallen haben.
Zusätzlich untersucht die Polizei ein mögliches Menschenhandels-Delikt, da die festgenommene Frau erklärte, sie sei gezwungen worden, der kriminellen Gruppe zu helfen. Für diese Woche sind weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Fall geplant. Am vergangenen Freitag hatten sechs Männer auf drei Motorrädern die Juwelierhandlung Recalde überfallen. Die Täter waren bewaffnet und entkamen mit Waren im Wert von rund 500.000.000 Guaraníes. (ÚH)
Paraguay und Brasilien haben Spionagevorfall beendet und setzen Itaipú-Verhandlungen fort. Wie ADN Digital berichtet, hat die paraguayische Regierung den Vorfall mit brasilianischen Spionageaktionen für beendet erklärt. Der Schritt erfolgte nach einem vertraulichen Bericht, den der brasilianische Außenminister Mauro Vieira überbrachte. Er bestätigte, dass die brasilianische Regierung die Operation umgehend stoppte, sobald sie davon erfuhr, und Maßnahmen zur Identifizierung der Verantwortlichen eingeleitet wurden.
Die paraguayische Regierung plant nun die Wiederaufnahme der Verhandlungen über den Anhang C des Itaipú-Vertrags. Diese sollen in der ersten Hälfte des Dezember 2025 stattfinden und basieren auf dem bilateralen Verständnis, das im April 2024 erreicht wurde.
Beim Treffen der Außenminister wurden zudem mögliche Termine für bilaterale Besuche der Präsidenten von Paraguay und Brasilien besprochen. Das gemeinsame Ziel ist die Stärkung der Kooperation zwischen den beiden Ländern.
Zu den wichtigsten Themen zählen Infrastrukturprojekte wie die Integrationsbrücke, der biozeanische Korridor sowie die Verbesserung der Paraguay-Paraná-Wasserstraße und der Flughäfen. Im Energiesektor wird die elektrische Interkonnektivität als besonders bedeutend hervorgehoben.
Zusätzlich planen beide Länder, gemeinsam gegen Drogenhandel und transnationales Verbrechen vorzugehen. Die Zusammenarbeit in Bildung, Verteidigung und öffentlicher Wirtschaftsplanung soll ebenfalls vertieft werden, um paraguayischen Studenten verbesserte Möglichkeiten in Brasilien zu eröffnen. (ADN Digital)
Polizei in Minga Guazú bekämpft illegale Rennen und hat 80 Motorräder beschlagnahmt. Die Polizei von Alto Paraná führte am Sonntag einen Kontroll-Einsatz auf der Fernstraße 2 durch und beschlagnahmte dabei 80 Motorräder. Laut La Nación erfolgten die Festnahmen wegen verschiedener Verstöße. Diese Maßnahme richtet sich gegen illegale Rennen, die von der Bevölkerung stark kritisiert werden, da sie eine Gefahr im Straßenverkehr darstellen und für Lärmbelästigung sorgen.
Der Einsatz fand zwischen 17:00 Uhr und 17:45 Uhr statt. An der Aktion waren Kräfte der achten Polizeistation der Motorradeinheit und der Lince-Gruppe beteiligt, unter dem Kommando von Polizeidirektor Carlos Acosta Amarilla. Auch Mitarbeiter des Gerichts für Verkehrsdelikte und Munizipalitätsräte waren anwesend.
Die legislative Körperschaft hatte die Polizei auf die Motorradfahrer und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen. Der Polizeichef Osvaldo Osorio erklärte, dass Gruppen von Fahrern bis Kilometer 30 führen und anschließend mit hoher Geschwindigkeit zurückkehrten. Die Motorräder wurden aus unterschiedlichen Gründen beschlagnahmt.
Wie in der Nachricht weiter erläutert wird, finden illegale Rennen an mehreren Orten in Alto Paraná statt, da die Gruppen je nach Polizeikontrollen den Standort wechseln. Die Rennen werden häufig auf der Fernstraße 7 zwischen Ciudad del Este und Hernandarias sowie an anderen Punkten durchgeführt. (LN)
In Paraguay hat der 23te Asphaltkongress von Iberoamerika begonnen. Wie die Wirtschaftsplattform „Economía Virtual“ bekanntgab, rückt Paraguay damit in den Fokus internationaler Straßenbau-Unternehmen. Der iberoamerikanische Asphaltkongress nennt sich in der Abkürzung „CILA“. Er findet vom 17. bis zum 21. November in Asunción statt. Führende Experten aus den spanischsprachigen Ländern bilden dort ein wichtiges Forum für Austausch zu Infrastruktur, Innovation und nachhaltiger Straßenentwicklung.
Economía Virtual wertet das Event als Großereignis: Paraguay als Gastgeber dieser Art von Veranstaltungen zu haben unterstreiche, dass unser Land eine wachsende Rolle in der internationalen Bau- und Verkehrspolitik einnimmt, heißt es. Austragungsort ist das Kongresszentrum der südamerikanischen Fußballvereinigung Conmebol. Der Präsident des Kongresses „CILA“, Paul Sarubbi Balansa, erklärte, man habe das gesamte Gelände gebucht. Dazu gehören die modernste Technik, Ausstellungsflächen und Logistik. Auch das benachbarte Hotel Gran Bourbon für die Unterbringung der internationalen Gäste.
Neben den Fachvorträgen bietet die 23te Expo Vial einen Raum, in dem führende Unternehmen des Sektors moderne Technologien und innovative Lösungen vorstellen. Das festigt die Veranstaltung als Zentrum für Wissen und Straßeninnovation in Iberoamerika.
Parallel dazu wird der renommierte Preis „Fundadores Dr. Jorge O. Agnusdei und Ing. Hélio Farah“ verliehen. Der Preis ehrt herausragende Leistungen und Exzellenz in der Asphalttechnik.
Die Ministerin des MOPC, Claudia Centurion betonte, man fühle sich dem Einsatz und der Anpassung neuer Technologien verpflichtet und wolle von internationalen Erfahrungen im Straßenbau lernen.
Der iberoamerikanische Asphalt-Kongress 2025 ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit von Fachinstitutionen der Region. Er soll nicht nur als Plattform für technischen Austausch dienen, sondern auch für den Aufbau internationaler Beziehungen sowie Entwicklung nachhaltiger Innovationen und zukunftsorientierter Verkehrsinfrastruktur. (Economía virtual; FOCO)
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