Ab heute sinken die Lebenshaltungskosten. Zumindest vorübergehend; - so sieht es der soziale Aktionsplan der Regierung, Añuá, vor, der heute in Kraft tritt. Demnach gelten ab heute und bis zum 31. Dezember Preisnachlässe auf wichtige Artikel und Dienstleistungen des täglichen Lebens. Betroffen sind 270 Grundnahrungsmittel, die in Supermärkten in diesem Zeitraum bis zu 30 Prozent günstiger zu kaufen sein werden, wie der Staatspräsident Mario Abdo Benítez am Montag auf einer Pressekonferenz im Lópezpalast angekündigt hatte. Die Rabatte wurden zwischen der Regierung und Supermarktbesitzern ausgehandelt.
    Der Plan Añuá sieht ferner die vorübergehende Befreiung von Strom und Wasserrechnungen bei den staatlichen Zulieferern Ande und Essap vor. – Und zwar für Unternehmen in den Bereichen Gastronomie, Tourismus und Hotel, sowie in der Unterhaltungs- und Veranstaltungsbranche. Diesen wird nach einer Skala je nach Verbrauchsmenge 50 Prozent der Strom- und Wasserrechnung erlassen, wenn es sich um angemeldete Unternehmen handelt. Die Differenz zahlt der Staat an die Ande und Essap. (Archiv ZP-30 - Última Hora)

Abdo Benítez hat sich mit Bolsonaro getroffen. Gestern kurz nach 16 Uhr ging das Treffen zwischen Staatspräsident Mario Abdo Benítez und dem brasilianischen Präsidenten, Jair Bolsonar, im Regierungspalast Planalto in Brasilia zu Ende, wie die Zeitung Hoy schreibt. Im Mittelpunkt des Treffens standen verschiedene Themen, die auf der bilateralen Agenda stehen, darunter der Handel zwischen den beiden Ländern, die bevorstehende Unterzeichnung des Vertrags für eine Brücke, die Teil der Bi-ozeanischen Straße sein wird, sowie die Bekämpfung der organisierten Kriminalität und des Drogenhandels. Ein weiteres wichtiges Thema, das Bolsonaro und Abdo Benítez erörterten, ist die für 2023 vorgesehene Überarbeitung von Anhang C des Itaipú-Vertrags. Jedoch hat keiner der beiden sich bisher zu diesem Punkt näher geäußert. Die Situation der brasilianischen Investitionen in Paraguay wurde ebenfalls während des Präsidententreffens in der Hauptstadt des Nachbarlandes analysiert. Außerdem nutzte Abdo Benítez die Gelegenheit, seinen brasilianischen Amtskollegen zu einem offiziellen Besuch in Paraguay einzuladen. (Hoy)

Die Zolldirektion hat am Dienstag einen neuen Einnahmerekord verzeichnet. Laut Angaben des Nachrichtenportals Hoy wurden mehr als 90 Milliarden Guaraníes eingenommen. Das waren die höchsten Tageseinnahmen der Geschichte. Sie übertrafen den Rekord von 87 Milliarden, vom vergangenen Mai. Laut Angaben der Zolldirektion sind die Mehreinnahmen zurückzuführen auf die Erholung der Wirtschaft, auf einen steigenden internen Konsum und auf den Anstieg der Flusspegel, der die Schifffahrt und damit den Warentransport erleichtert. (hoy.com.py)

Artikel eines mexikanischen Reporters erschüttert den paraguayischen Fußballverband. Der mexikanische Journalist Ignacio Suárez hat gestern einen Artikel veröffentlicht, in dem er angeblich illegale Geschäfte zwischen paraguayischen, argentinischen und mexikanischen Fußballfunktionären und Unternehmern aufdeckt. Beschuldigt wird vor allem der Präsident des paraguayischen Fußballverbandes Oscar Harrison. Ein Teil des illegalen Geschäftsmodelles soll darin bestehen, bestimmte Spieler für die paraguayische Nationalmannschaft zu berufen. Diese können dann, weil sie für die Nationalelf gespielt haben, zu deutlich höheren Preisen an Clubs im Ausland verkauft werden. (record.com.mx)

In Paraguay lebende Spanier werden am Sonntag wählen gehen. Darüber berichtet die Zeitung ABC Color. Am Sonntag von 9 bis 16 Uhr haben in Paraguay lebende Spanier die Möglichkeit, in der spanischen Botschaft die Mitglieder des Rates der im Ausland lebenden Personen zu wählen. Dieser Rat dient als Bindeglied zwischen den Bürgern und der offiziellen Vertretung ihres Landes. Wie Ainara Gómez von der spanischen Botschaft erklärte, hängt die Anzahl der Ratsmitglieder davon ab, wie viele Einwohner das jeweilige Land hat. (ABC Color)

Lokale Industrie für medizinisches Cannabis erweckt das Interesse anderer Länder. Darüber berichtet die Zeitung Hoy. Der Generalsekretär der Industriekammer für Chemie- und Pharmazeutik- Unternehmen, Cifarma, Luis Ávila, sagte, dass die Produktion von medizinischem Cannabis in Paraguay in den letzten Jahren einen Aufschwung erlebt und damit das Interesse anderer Länder der Region geweckt hat. Bisher gibt es drei Unternehmen, die sich mit der Herstellung von Arzneimitteln aus der Cannabis-Pflanze beschäftigen, sagte er.
    Ávila erinnerte bei dieser Gelegenheit an das „Nationale Programm für Studium und die medizinische und wissenschaftliche Forschung über die medizinische Verwendung der Cannabispflanze und ihrer Derivate“, das vor einigen Jahren durchgeführt wurde. Dieses war mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, die kontrollierte Industrialisierung von Hanföl und anderen Derivaten der Cannabispflanze für medizinische Zwecke und die Behandlung von Krankheiten zu fördern. In diesem Rahmen hatte die Nationale Gesundheitsbehörde, Dinavisa, im Februar letzten Jahres 12 lokalen Unternehmen Genehmigungen für die kontrollierte Herstellung und Industrialisierung von Cannabis erteilt. (Hoy)

In Amambay hat die Senad Drogenlager und Marihuana vernichtet. Wie die Zeitung Hoy berichtet, ist es Beamten der Antidrogenbehörde, Senad, gelungen, in einer Sonderaktion drei Drogenlager im Departament Amambay zu zerstören, wobei auch mehr als 2 Tausend Kilogramm Marihuana vernichtet wurden. Die Lager wurden während einer Kontrollfahrt in der Gegend entdeckt. Auf Anweisung des Staatsanwalts Celso Morales wurde alles, was vor Ort gefunden wurde, vernichtet. Die in dieser Region des Landes produzierten Drogen sind vor allem für den brasilianischen Markt bestimmt. (Hoy)

Ende November werden in Asunción Jaguar-Skulpturen ausgestellt. Am 29. November ist der Internationale Tag des Jaguars, wie ABC Color schreibt. Aus diesem Anlass findet an diesem Tag ab 8 Uhr vor dem Nationalkongress eine Ausstellung von 18 lebensgroßen Jaguar-Skulpturen statt. Die frei zugängliche Veranstaltung wird vom Verein „Somos Yaguareté“ organisiert und dauert bis zum 4. Dezember. Die Kunstwerke wurden von bekannten nationalen Künstlern angefertigt. Das Hauptziel der Ausstellung ist, die Verwundbarkeit des Jaguars und die Hauptbedrohungen für seine Erhaltung hervorzuheben.
    „Somos Yaguareté“ ist ein Bürgerverein mit Sitz an der Fakultät für Exakt- und Naturwissenschaften der Nationalen Universität von Asunción. Er wurde mit dem Ziel gegründet, die Erhaltung des Jaguars, seiner natürlichen Beute und seines Lebensraums zu fördern und das friedliche Zusammenleben mit dem Menschen zu erreichen.
    Der Jaguar ist eine Art aus der Familie der Katzen, die in Mittel- und Südamerika verbreitet ist. Ältere Bezeichnungen für den Jaguar sind Unze, Onze oder Onza. Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrößte Katze der Welt. Sie ist die einzige auf dem amerikanischen Doppelkontinent vorkommende Art der Großkatzen, da der kleinere Puma taxonomisch den Kleinkatzen zugeordnet wird. Der Jaguar sieht dem in Afrika und Asien lebenden Leoparden ähnlich. Einst war der Jaguar bis in die südlichen US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico, Arizona und Texas verbreitet. Heute kommt der Jaguar vorzüglich nur noch in Mittel- und Südamerika vor. Die Internationale Union für die Erhaltung der Natur und der natürlichen Ressourcen führt die Großkatze in der Roten Liste derzeit als „gering gefährdet“. (ABC Color, Wikipedia)

Heute beginnt in Yataity, Guairá, die Expo Ao Po´i. 2 Wochen lang werden rund 80 Künstler auf dem Platz General Francisco Roa ihre Produkte aus feinen, handgefertigten Stoffen präsentieren. Die Kunsthandwerksmesse wird von der Vereinigung der lokalen Künstler veranstaltet und vom Bürgermeisteramt unterstützt. Der Begriff Ao Po´i stammt aus der Guarani-Sprache und bedeutet „feiner Stoff“ oder „zartes Gewand“.
    Die Wiege des Ao Po’í ist Yataity, wo die Stickerei im 19 Jahrhundert entstand, als während der Regierung von Doktor José Gaspar Rodríguez de Francia die Landesgrenzen geschlossen worden waren, um die Unabhängigkeit Paraguays zu bewahren, und keine Produkte importiert wurden. Die selbstgewebten Leinenstoffe dienten als Ersatz für bis dahin gekannte Stoffe aus dem Ausland. Mit der Zeit entwickelte sich die Ao Po’í – Kunst zu Stoffen, die mit Stickereien, Girlanden, Spitzen und dem inzwischen typischen und sorgfältig gearbeiteten Kreuzstich verziert wurden. Die Stoffe werden mittlerweile in größeren Mengen in Paraguays Nachbarländer, nach Übersee und Nordamerika exportiert.  (Archiv ZP-30 - ABC Color, Wikipedia)

McDonalds plant den Bau von 10 Restaurants im Inland. Wie das Nachrichtenportal Hoy berichtet, hat die Fastfood-Kette dafür ein Abkommen mit den Unternehmensgruppen Cogorno und Cartes geschlossen. Die neuen Filialen sollen in den Großhandelsmärkten der Kette Fortis und in Tankstellenshops von Enex eingerichtet werden. In Paraguay werden McDonalds-Restaurants über ein Franchise-Modell betrieben. Das bedeutet, dass die Unternehmen Cartes und Cogorno selber die Kosten für den Aufbau der Lokale übernehmen müssen. In Paraguay gibt es bisher 20 McDonalds-Restaurants, die jährlich etwa 8 Millionen Mahlzeiten verkaufen. Nur vier dieser Lokale befinden sich nicht im Großraum Asunción. (hoy.com.py)

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