Der Staatspräsident trifft sich heute mit Bolsonaro. Staatspräsident Mario Abdo Benítez wird sich heute mit seinem brasilianischen Amtskollegen, Jair Bolsonaro, treffen, um Themen auf der bilateralen Agenda zu besprechen, wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay informiert. Für 7 Uhr 45 war der Flug des Präsidenten angesetzt. Abdo Benítez wird von Außenminister Euclides Acevedo auf seiner Reise in die brasilianische Hauptstadt Brasilia begleitet, wo das Treffen stattfindet. Hauptthemen, die von den hochrangigen Persönlichkeiten behandelt werden, sind Fragen im Zusammenhang mit dem Energietarif von Itaipú und wirtschaftliche Aspekte. Auch von Infrastrukturprojekten wird die Rede sein, wie zum Beispiel die Brücke über den Paraguay-Fluss bei Carmelo Peralta und Puerto Mortinho und die über den Paraná-Fluss bei Presidente Franco und Foz de Iguazú. (IP Paraguay)

 

Die Zentralbank hat den Leitzins auf 4 Prozent angehoben. Wie aus einem Schreiben der Zentralbank hervorgeht, wurde der Leitzins von 2,75 auf 4 Prozent erhöht. Damit soll der steigenden Inflation entgegengewirkt werden. In der Pressemitteilung der Zentralbank hieß es, weltweit sei eine höhere Inflation zu beobachten. Ein weiterer Grund, die Zinsen anzuheben sei, dass die nationale Wirtschaft in den letzten Wochen einen Aufschwung erlebt hat, durch mehr Umsätze im Bereich der Dienstleistungen.
Die Inflation der letzten 12 Monate liegt momentan bei mehr als 7 Prozent. Als Gründe dafür werden vor allem die hohen Preise für Brennstoff und Rohstoffe aufgeführt. So führt zum einen der hohe Preis für Rindfleisch zu einem Anstieg der Lebenshaltungskosten, trägt gleichzeitig aber auch zu einem Aufschwung in der Wirtschaftsleistung und im Außenhandel bei. (bcp.gov.py)

Nach Beschwerden wegen Unregelmäßigkeiten hat das oberste Wahlgericht in Nueva Asunción eine Untersuchung des Wahlregisters verfügt. Das TSJE erließ am Montag eine entsprechende Resolution, wie Última Hora berichtet. Die Beschwerde kommt vom Präsidenten der Partei PLRA, Efraín Alegre. Dort ist von Unregelmäßigkeiten bei der Einschreibung von Personen ins Wahlregister in dem Distrikt die Rede. In Nueva Asunción, dem ehemaligen Städtchen Chaco’í, sollen im März 2022 erstmals Kommunalwahlen abgehalten werden. Der Anzeige zufolge wurden dort wahlberechtigte Personen aus anderen Distrikten ins Wahlregister eingetragen. Dem soll nun nachgegangen werden; denn das Wahlgericht möchte verhindern, dass Menschen an anderen Orten wählen gehen, als in dem Distrikt, wo sie wohnen. (Última Hora)

Estanzia von Drogenhändler geht in Staatsbesitz über. Wie die Zeitung ABC Color berichtet, hat ein Gericht gestern beschlossen, einen Viehzuchtbetrieb des Drogenhändlers Jarvis Chimenes Pavao dem paraguayischen Staat zu übergeben. Chimenes Pavao befindet sich in Brasilien, wo er eine Haftstrafe absitzt. Der Viehzuchtbetrieb mit dem Namen „4 Filhos“ liegt im Departament Concepción, in der Nähe von Yby Yaú. Im Jahr 2007 hatte die Polizei bei einem Einsatz dort mehr als 100 Kilogramm Kokain gefunden. Der Sohn von Chimenes Pavao war festgenommen worden. Er wurde später freigelassen. Nachdem ein weiterer Haftbefehl gegen ihn ausgestellt wurde, ist er untergetaucht.
Das paraguayische Gesetz erlaubt, dass der Besitz von verurteilten Drogenhändlern an den Staat übertragen wird. Im Fall der Estanzia „4 Filhos“ gehört zu dem Land auch eine 400köpfige Rinderherde. Das Zentrum der Estanzia wird seit 2 Jahren von der Sonder-Einsatztruppe FTC bewohnt. (ABC Color, La Nación)

Mehr als 1 Tausend Deutsche sind in diesem Jahr bisher in Paraguay eingewandert. Darüber schreibt die Zeitung ABC Color. Deutschland ist nach Brasilien und Argentinien das Land mit der dritthöchsten Anzahl von Staatsbürgern, die sich in diesem Jahr hier niedergelassen haben. Im vergangenen Jahr stand das europäische Land auf der Liste an vierter Stelle, hinter den beiden vorgenannten Ländern und Venezuela. Nach Angaben der Nationalen Direktion für die Zulassung von Ausländern und Ansiedlern haben sich zwischen dem 1. Januar und dem 14. Oktober dieses Jahres 1 Tausend 77 deutsche Staatsbürger in Paraguay niedergelassen. Nur Bürger aus Brasilien und Argentinien übertrafen diese Marke mit 9 Tausend 92 und 1 Tausend 626 Ansiedlungen im gleichen Zeitraum. (ABC Color)

Penner Automotores verkauft eine Niederlassung an Diesa. Wie die Zeitung „Cinco Días“ berichtet, hat die Unternehmensgruppe Penner Automotores das Verkaufslokal an der Ruta Transchaco in der Nähe des Botanischen Gartens an das Unternehmen Diesa verkauft. Auf dem 10 Tausend Quadratmeter großen Gelände war vor 5 Jahren ein neuer Showroom in Betrieb genommen worden. Der Präsident der Unternehmensgruppe, Orlando Penner, bestätigte den Verkauf gegenüber der Presse. Die anderen Niederlassungen von Penner Automotores in Asunción und im Inland sollen bestehen bleiben, heißt es in dem Bericht. (5 Dias)

In San Alfredo, in Alto Paraná, hat es gestern in einer Asphaltfabrik gebrannt. Das Feuer entzündete sich am Nachmittag um 14 Uhr in dem Unternehmen Hermes Sacis, wie Última Hora berichtete. Demnach brannte es in der Nähe von Tanks, die mit Brennstoff gefüllt waren, der in der Herstellung von flüssiger Asphaltmasse verwendet wird. Die Feuerwehr konnte das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle bringen, so dass keine Menschen Schaden erlitten. Der betroffene Betrieb liegt etwa bei Kilometer 94 an der Fernstraße 7. Der Brand wurde der Staatsanwaltschaft gemeldet. (Última Hora)

Orchideenzüchter haben bis Oktober mehr als 500 Millionen Guaraníes eingenommen. Darüber berichtet IP Paraguay. Auf den vom Ministerium für Landwirtschaft und Viehzucht, Mag, von Januar bis Ende Oktober veranstalteten Messen wurden Orchideen im Wert von mehr als 524 Millionen Guaraníes verkauft. Rund 400 Züchterfamilien haben davon profitiert. Außerdem bekommen diese Familien die Möglichkeit, an Kursen zu Anbau und Pflege der Blumen teilzunehmen, die ebenfalls vom Mag organisiert werden. (IP Paraguay)

Ande erneuert Stromnetz in verschiedenen Ortschaften von San Pedro. Die Nationale Elektrizitätsverwaltung, Ande, hat eine neue Mittelspannungsleitung in Betrieb genommen, von der mehr als 7 Tausend 200 Kunden in acht Städten und drei Siedlungen im Departement San Pedro profitieren. Darüber berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay. Der Bau der genannten Leitung konnte dank eine Investition von mehr als 4,2 Milliarden Guaraníes durchgeführt werden. (IP Paraguay)

Indigene reichen bei der Uno eine Klage gegen den Staat ein. Darüber berichtet die Zeitung Última Hora. Nachdem sie innerhalb von fünf Monaten zweimal von ihrem Land vertrieben worden sind, haben die Bewohner der indigenen Gemeinschaft Avá-Guaraní von Ka'a Poty im Departament Alto Paraná den paraguayischen Staat bei den Vereinten Nationen und der Menschenrechtsdirektion des Obersten Gerichtshofs angeklagt. Der Grund: illegale Vertreibung und Verletzung der indigenen Grundrechte. Die Siedler kampieren seit der letzten Vertreibung am 4. November auf der sogenannten „Plaza de Armas“ vor dem Nationalkongress, wo für heute Morgen eine Pressekonferenz angesetzt war.
Die Bewohner von Avá-Guaraní von Ka'a Poty erinnerten daran, dass sie bei der Richterin Alejandra Magalí Zavala eine dringende Vorsorgemaßnahme erwirkt hatten. Trotzdem seien sie von ihrem Land vertrieben worden, hieß es. Vorsorgemaßnahmen sind die Restriktionen, die der Richter der freien Verfügung über einen Teil des Vermögens des Angeklagten oder Dritter auferlegt, um die Erreichung des Prozessziels zu gewährleisten. In Strafverfahren sollen sie die Wiedergutmachung von Schäden gewährleisten. (Última Hora)

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