Im Kongress wird ein Gesetzprojekt diskutiert, das die Visapflicht für vier Länder abschaffen würde. Die Abgeordneten billigten gestern einen Text, der die Einreise von Bürgern aus den USA, Kanada, Australien und Neuseeland erleichtern soll. Darüber berichtet heute die Zeitung Hoy. Die Idee ist, damit den Tourismus zu fördern, wie es heißt. Die Abgeordneten, die das Projekt eingereicht haben, argumentieren, dass zwar viele Touristen bis in Grenzgebiete von Paraguay kommen, aber die Grenze hierher nicht überqueren, weil sie dafür ein Visum bräuchten. Diese Touristen bleiben dem Gastronomie- und Hotelsektor von Paraguay verwehrt. Das Vorhaben der Parlamentarier stößt beim Außenministerium auf Widerstand. Die Abschaffung der Visapflicht für die erwähnten Länder werde das Ministerium um 2 Millionen Dollar Einnahmen bringen, die fest in den Haushaltsplan eingeplant sind, hieß es aus dem Außenministerium. Das Gesetzprojekt wird als nächstes in der Senatorenkammer behandelt. (Hoy)

 

Hugo Martínez ist neuer Vizeminister für Kommunikation des Mitic. Wie die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay informiert, hat Hugo Alonso Martínez am gestrigen Mittwochmorgen sein Amt als neuer Vizeminister für Kommunikation des Ministeriums für Kommunikation und Informationstechnologie Mitic angetreten. Er wurde durch das Präsidentendekret Nummer 5 Tausend 434 dazu ernannt. Im Rahmen einer offiziellen Feier wurde Martínez vom Technologie-Minister, Fernando Saguier, in sein neues Amt eingeführt. Der neue Vizeminister ist Jurist und hat seinen Abschluss an der Nationalen Universität von Asunción gemacht. Derzeit macht er einen Master in Politikwissenschaften an der Autonomen Universität von Barcelona. (IP Paraguay)

Nach einiger Verzögerung hat bei Acepar gestern die Produktion von Sauerstoff für medizinische Zwecke begonnen. Der Fernsehsender Paraguay Noticias zeigte Bilder der funktionierenden Anlage in Villa Hayes. Laut Angaben des zuständigen Ingenieurs von Acepar, sollen in dem Werk 6 Tausend Liter Sauerstoff pro Tag hergestellt werden. Das wären etwa 850 Sauerstoffflaschen. Sie sind zunächst für die Krankenhäuser bestimmt, in denen die meisten Covid-19-Patienten behandelt werden. Wie es hieß, wird die Anlage rund um die Uhr in Betrieb sein. Dazu werden 45 Angestellte im Schichtdienst arbeiten.
Das alte, zuvor staatliche Eisenhüttenwerk Acepar wird somit in neuer Funktion betrieben. Nachdem der Staat jahrelang vergeblich versucht hatte, das Werk zu privatisieren oder zu verpachten, hatte der paraguayische Kongress im April beschlossen, dass das Stahlwerk für die Produktion von Sauerstoff umfunktioniert werden soll. Laut einem Abkommen vom Mai, wird der staatliche Stromverteiler Ande den Sauerstoff von Acepar an das Gesundheitsministerium verkaufen. (Última Hora/Archiv ZP-30, IP Paraguay)

Für nächstes Jahr steht wieder eine Volkszählung an. Das Nationale Statistikinstitut Ine hat den vorläufigen Plan für die nächste Volkszählung vorgestellt. Darüber berichtet das Wirtschaftsmagazin Cinco Días. Obwohl diese voraussichtlich erst im August nächsten Jahres stattfinden wird, sagte der Direktor des Ine, Ivan Ojeda, dass für die Ausführung etwa 43 Millionen US-Dollar benötigt werden. Die letzte vollständige Volkszählung war im Jahr 2002. Im Jahr 2012 hatte der Prozess zwar begonnen, wurde aber nicht abgeschlossen. Alle 10 Jahre wird eine derartige Zählung im Rahmen von Hausbesuchen durchgeführt, um genaue Informationen über unter anderem die Wohnungen, Beschäftigungen, Bildung, Gesundheit und Sprache der Einwohner zu ermitteln.
Bei der bevorstehenden Volkszählung werden etwa 210 Tausend Freiwillige etwa 7,5 Millionen Menschen und 1,9 Millionen Häuser und Gebäude besuchen. Laut Ojeda umfasst der Prozess insgesamt zwei Runden: der erste Besuch dient der kartographischen Aktualisierung und der zweite dann der spezifischen Volkszählung. Das Projekt wird vom Finanzministerium finanziert und könnte ungefähr 6 Jahre dauern. Die Ergebnisse werden dann ein Jahr nach der Zählung zur Verfügung stehen, obwohl einige grundlegende Daten bereits früher verfügbar sein könnten, so der Ine-Direktor. (5 Días)

Der Rinderbestand in Paraguay ist deutlich zurückgegangen. Die akute Dürre und die vielen Brände des vorigen Jahres haben sich vor allem auf den Bestand der Rinderherden negativ ausgewirkt, wie ABC Color schreibt. Von etwas über 14 Millionen Tieren, die im Jahr 2020 landesweit existierten, ist der Stand in diesem Jahr auf rund 13,8 Millionen Rinder gesunken. Das geht aus Daten eines Berichts des Nationalen Tiergesundheitsdienstes Senacsa hervor. Der letzte Höchststand wurde im Jahr 2014 erreicht, als es rund 14,4 Rinder auf nationalem Territorium gab.
Eine weitere Sache, die aus dem Senacsa Bericht hervorsticht, ist die Ausdehnung des Viehbestandes im Chaco. Im Jahr 2010 befanden sich hier nur etwas über 36 Prozent des Viehbestandes und im östlichen Teil des Landes rund 63 Prozent. Heutzutage beherbergt der Chaco bereits rund 47 Prozent und die östliche Region rund 52 Prozent des Viehbestandes. Insgesamt gibt es etwa 140 Tausend 600 Viehbesitzer, wovon fast 14 Tausend aus dem Chaco kommen, so der Senacsa-Bericht. (ABC Color)

In San Pedro ist eine Brücke eingestürzt. Eine Brücke, die die Kreuzung Tacuatí mit der Stadt Tacuatí verbindet und die erst im April 2020 repariert worden war, ist in der vergangenen Nacht eingestürzt. Darüber berichtet ABC Color. Dabei gab es einen Unfall, an dem drei Fahrzeuge beteiligt waren. Ein Lieferwagen und ein Lastwagen liegen zwischen den Trümmern, während ein Teil eines großen LKWs immer noch auf den Resten der Brücke hängt. Bei diesem Unfall gab es zwei Tote, vier Verletzte und eine Person wird noch vermisst. (ABC Color)

Der Kampf gegen Drogenhandel soll verstärkt werden. Das Innenministerium, die Nationalpolizei und die Nationale Anti-Dorgenbehörde Senad haben über gemeinsame Aktivitäten gesprochen, um den Kampf gegen den städtischen Handel mit Betäubungsmitteln und illegalen Drogen zu verschärfen. Darüber berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay. In diesem Zusammenhang erinnerte der Innenminister, Arnaldo Giuzzio, daran, dass das Problem nicht nur in der Verantwortung der Senad läge, sondern in der aller. Deshalb organisiert die Nationalpolizei gemeinsame Operationen, um diese illegalen Aktivitäten zu unterbinden.
Diese interinstitutionelle Zusammenarbeit ist Teil eines Abkommens, das Anfang Mai zwischen dem Innenminister und der Ministerin für Drogenbekämpfung, Zully Rolón, unterzeichnet wurde. Das Ziel dabei ist, Informationen und Sicherheitsdaten auszutauschen um den Kampf gegen den Drogenhandel zu stärken. Giuzzio erklärte, dass angesichts der Menge der Fälle, die die Nationalpolizei und die Senad durchführen müssen, die Staatsanwaltschaft gebeten wird, mehr Staatsanwälte zu ernennen, die die Verfahren begleiten. (IP Paraguay)

In Alto Paraná sind drei Verdächtige wegen mutmaßlichen Menschenhandels festgenommen worden. Bei mehreren Hausdurchsuchungen befreite die Polizei sechs junge Paraguayerinnen, die illegal nach Europa gebracht werden sollten, wie Paraguay.com informierte. Die Hausdurchsuchungen fanden in Ciudad del Este und Minga Guazú statt. Die Festgenommenen werden verdächtigt, einem Netzwerk anzugehören, dass Frauen half, nach Spanien zu reisen, unter dem Vorwand, dass sie in Europa Arbeit finden würden. In Wirklichkeit wurden sie dort sexuell ausgebeutet. Die drei Verdächtigen bekamen aus Spanien Geld. Sie beteuerten jedoch, nichts über die kriminellen Machenschaften in Übersee gewusst zu haben. (Paraguay.com)

Ein blinder junger Mann wird Rechtsanwalt. Zusammen mit seiner Mutter, Lucina Sánchez, legte Augusto González gestern vor dem Obersten Gerichtshof den Amtseid ab, wie Última Hora berichtet. Beide hatten erfolgreich das Studium der Rechtswissenschaften absolviert. Augusto González arbeitet als Beamter in der Senatorenkammer, in der Kommission für Angelegenheiten der Wirtschaft, Finanzen, Entwicklung und Kooperativswesen. González hatte das Studium der Rechtwissenschaften im Dezember 2019 abgeschlossen. Seine Examen hatte er mit Hilfe der Blindenschrift Braille absolviert. (Última Hora)

 

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