Die Regierung hat einen Gesetzentwurf zur Verbesserung und Transparenz von Staatseinkäufen präsentiert. Dieser wurde am gestrigen Montag dem Kongress zur weiteren Debatte vorgelegt, wie IP Paraguay informiert. Der Gesetzentwurf zur Verbesserung des öffentlichen Beschaffungswesens und Auftragsvergabe wurde gemeinsam vom Finanzministerium und dem Amt für wirtschaftliche und soziale Entwicklung STP sowie der Behörde für öffentliche Auftragsvergabe DNCP erarbeitet.
Die Neuerungen und Änderungen des Gesetzes, die nun dem Kongress vorgelegt werden, haben als Hauptziel die Verbesserung der öffentlichen Ausgaben durch den verantwortungsvollen Umgang mit den staatlichen Ressourcen. Dabei geht es grundsätzlich darum, unnötige Ausgaben zu verhindern, die häufig bei der Auftragsvergabe und im Beschaffungswesen gemeldet werden.
Bei diesem Gesetz geht es nicht nur um den Kauf, sondern um den gesamten Einkaufsprozess: Was wird gekauft, wie wird es bezahlt und ob das Gekaufte wie geplant genutzt wird. Alle diese Stufen zusammen bilden das nationale öffentliche Beschaffungssystem. Neben anderen Punkten wird in dem Entwurf vorgeschlagen, den Schwerpunkt der öffentlichen Beschaffung von der Wahl des billigsten Angebots auf die Berücksichtigung anderer Faktoren wie Qualität, Zufriedenheit der Bürger und Wartungskosten zu verlagern. (IP Paraguay)

 

Die Restaurierungsarbeiten auf Fortin Isla Po´í sind im vollen Gange. Das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation hat mit dem Wiederaufbau des Fortín Isla Po´í begonnen. Diese Arbeiten sind Teil der Sanierungs- und Wartungsarbeiten der Transchaco, wie IP Paraguay schreibt. Fortín Isla Po´í liegt etwas über 20 Kilometer von der Transchaco entfernt in Richtung Norden zur Kreuzung Los Pioneros und ist umgeben von Lagunen. Innerhalb des Anwesens befinden sich drei Gebäude: das Hauptquartier, der Speisesaal und der Schlaftrakt. Außerdem kann man noch Reste der Gebäude des sogenannten Blutspitals und des Unterkommandos erkennen.
Ramon Morel, von der für diese Strecke zuständige Firma Rovella Carranza SA, berichtete, dass man das Strohdach, dass sich auf den Dächern befand, komplett mit anderen Materialien austauschen wird, da das Strohdach die Feuchtigkeit in den Wänden begünstigt. Er fügte hinzu, dass die Arbeiten ebenfalls den Bau von überdachten Gängen am Haupteingang, am Eingang zum Friedhof und zum Aussichtspunkt umfassen. Diese Wiederaufbauarbeiten sollen voraussichtlich bis zum 12. Juni fertig gestellt werden. Ein historisches Datum, an dem in Paraguay der Nationalfeiertag des Chaco-Friedens begangen wird. (IP Paraguay)

Schwierigkeiten bei Coronaimpfung in Boquerón. Um Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen, dass auch in diesem Departament Personen geimpft wurden, die noch nicht dran waren, hat die Leiterin des 16. Gesundheitsregionalbüros, Esther Bogado, heute ein Radio-Interview gegeben. Laut Última Hora betonte Frau Bogado im Gespräch mit Radio Monumental, dass alle verabreichten Impfungen gegen Covid-19 in Boquerón gerechtfertigt seien. Die entsprechenden Unterlagen mit den Namen der Geimpften habe man dem Gesundheitsministerium zukommen lassen.
In Boquerón hätten wir eine besondere Situation, was die Impfung betrifft, sagte die Beamtin. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang eine starke Ablehnung der Impfung unter der Bevölkerung, - sowohl unter den Einheimischen als auch unter den Dazugezogenen, die hier leben. Dadurch konnten noch nur verhältnismäßig wenig Personen geimpft werden. Das und der Umstand, dass die Entfernungen zwischen den Siedlungen lange Fahrten erforderlich machen, kann laut Bogado schnell dazu führen, dass Impfstoff verdirbt. Ein Fläschchen von dem Corona-Impfstoff enthält demnach 10 Dosen. Ist das Fläschchen einmal geöffnet, dann müssen auch genügend Personen bereitstehen, an die die Impfung verabreicht werden kann.
Für Aufsehen hatte gesorgt, dass Politiker und derzeitige oder ehemalige Personen des öffentlichen Lebens bereits eine Impfung erhalten hatten, obwohl sie noch nicht 75 sind. In allen derartigen Fällen, hätte es sich um eine Situation gehandelt, wo Dosen eines angebrochenen Fläschchens aufgebraucht werden sollten, bevor sie verderben, betonte Frau Bogado. Sie gab zu bedenken, dass man in Boquerón bisher nicht in dem Rhythmus impfen konnte, wie geplant, weil erstmal viel Widerstand da war und man sich Zeit für Gespräche mit Siedlungsleitern und Entscheidungsträgern hatte nehmen müssen. In diesem Zusammenhang nannte sie spezifisch die Indigenen und die Mennoniten, die die Impfung für gefährlich oder für unnötig halten.
Aufgrund der Drucksituation, die dadurch entstanden ist, dass einerseits der verfügbare Impfstoff genutzt werden soll, aber andererseits großer Widerstand gegen die Impfung herrscht, reichte inzwischen die Regional-Leiterin des nationalen Impfprogrammes beim Gesundheitsregionalbüro ihren Rücktriff ein. Laut Angaben der Büro-Leiterin Bogado wurden in Boquerón bisher etwas über 1 tausend von rund 66 tausend Bewohnern gegen die Viruserkrankung geimpft. (Última Hora)

Ramon Retamozo wird am Donnerstag sein Amt im Senat antreten. Er ersetzt somit die Senatorin Mirta Gusinky, die zurückgetreten war, weil sie auf unrechtmäßige Weise den Impfstoff gegen Covid-19 erhalten hatte. Darüber berichtet die Zeitung Última Hora. Obwohl Gusinkys Rücktritt noch nicht offiziell eingetragen ist, da er erst gestern Nachmittag per E-Mail an den Senat geschickt wurde, wird erwartet, dass heute ihr Austritt aus dem Senat offiziell gemacht wird und Retamozo für seine Vereidigung am Donnerstag einberufen wird. Remotazo wird als Ersatz für Gusinky jedoch aufgrund der Vorwürfe wegen angeblicher Korruption in der Nationalen Verwaltung für Schifffahrt und Häfen ANNP von vielen Seiten in Frage gestellt, so Última Hora. (Última Hora)

Letzter Chacokriegs-Veteran aus Concepción ist im Alter von 106 Jahren gestorben. Am Sonntag hieß es Abschied nehmen von Ramón Caballero, der letzte ehemalige Chacokrieg-Kämpfer aus dem Departament Concepción. Darüber schreibt ABC Color. Er wurde am 31. Juli 1914 auf einer Estanzia in Paso Barreto geboren und starb in seinem Haus, etwa 30 Kilometer von der Stadt Concepción entfernt.
Momentan gibt es im ganzen Land ungefähr 59 Chacokriegs-Veteranen. Der Staat zahlt ihnen über das Finanzministerium eine monatliche Rente von etwas mehr als 2 Millionen Guaraníes und eine monatliche Zulage von 4,7 Millionen Guaraníes, insgesamt also rund 6,7 Millionen Guaraníes pro Monat. Im Todesfall erhält der Angehörige ein einmaliges Bestattungsgeld in Höhe von rund 12 Millionen Guaraníes. Für Witwen unter 40 Jahren wird zusätzlich eine Entschädigung von etwas mehr als 20 Millionen Guaraníes gezahlt. (ABC Color)

Die Währungsreserven Paraguays erreichen einen neuen Höchststand. Wie die Tageszeitung La Nación berichtet, erreichen die Internationalen Reserven des Landes zum Ende April etwas mehr als 10 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 6 Prozent gegenüber April 2020.
Der Präsident der Zentralbank José Cantero erklärte, der hohe Stand der Reserven ermögliche Paraguay, wirtschaftlich schwierige Situationen besser abzufangen. Die Reserven werden vor allem gebraucht, um die Währung zu stabilisieren. Etwa 90 Prozent der paraguayischen Währungsreserven sind in US-Dollar angelegt, davon wurde ein Teil in US-Staatsanleihen investiert. Etwa 5 Prozent der Reserven sind in Gold angelegt worden. (ABC Color, bcp.gov.py)

Uruguayisches Unternehmen investiert in die lokale Schifffahrtindustrie. Das uruguayische Unternehmen Gomistar SA setzt auf die paraguayische Schifffahrtindustrie und hat rund 25 Millionen US-Dollar für den Bau und Betrieb von 18 Lastkähnen des Typs „Jumbo“ investiert. Diese sollen dazu dienen, Güter auf der Paraguay-Paraná-Wasserstraße zu transportierten, wie IP Paraguay berichtet. Das Ziel des Unternehmens ist es, Barkassen, Schlepper, Schubschiffe, einen Liegeplatz, eine Reparaturwerkstatt, eine Schlepperwerft und andere Dienstleistungen anzubieten. In diesem Zusammenhang wurden zwei Schubschlepper unter paraguayischer Flagge mit den Namen "Aratiri" und "Jake Ryan" registriert, die heute in Paraguay einlaufen werden, um Teil der Flotte zu werden.
Die Firma Gomistar SA begann ihre Tätigkeit vor 25 Jahren mit nur einem Barkassendienst im Hafen von Nueva Palmira im uruguayischen Departament Colonia. Heutzutage ist sie ein wichtiger Teil in der Logistikkette der Wasserstraße Paraguay-Paraná und betreut alle paraguayischen Lastkähne, die diesen Hafen anlaufen. Das Unternehmen verfügt über ein Team von Mitarbeitern mit mehr als 100 Jahren Erfahrung in der maritimen Industrie und wird derzeit in der dritten Generation geführt. (IP Paraguay)

 

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