Die Abgeordnetenkammer hat sich gegen die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zur Volksrepublik China gestellt. Gegen das Gesetzprojekt, dass von den Parlamentariern der liberalen Partei eingebracht worden war, stimmten gestern 31 Abgeordnete. 23 waren dafür. Darüber berichtet die Zeitung Hoy. Die stärksten Argumente der Opposition für das Projekt waren demnach die Vorteile, die für Paraguay im Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsmacht China entstünden, und die exzellenten Möglichkeiten, dorthin Fleisch zu exportieren. Die Abgeordneten der Colorado-Partei verteidigten dagegen die langjährige gute Zusammenarbeit mit der Republik China auf Taiwan, und deren Hilfsleistungen an Paraguay.
 „Wenn es ein Volk gibt, dass sich großzügig und solidarisch mit Paraguay zeigt, dann sind es die Taiwanesen“, zitierte die Zeitung den Abgeordneten Walter Harms. Mit dem Gesetzprojekt wollen die Initiatoren die Regierung Abdo Benítez dazu auffordern, eine politische Annäherung zu Festland-China anzustreben, um im Gegenzug von der Volksrepublik Hilfe im Kampf gegen die Viruserkrankung Covid-19 zu erhalten. Die Initiative war im vergangenen Jahr bereits von den Senatoren abgelehnt worden. (Hoy)

 

Regierung bewilligt Subventionen für Arbeiter aus 16 Grenzstädten zu Argentinien. Darüber berichtet die staatliche Nachrichtenagentur IP Paraguay. Auf einer Pressekonferenz teilte der Finanzminister Oscar Llamosas mit, dass Staatspräsident Abdo Benítez gestern das entsprechende Dekret Nummer 5.088 unterschrieben hat. Die Registrierung der rund 43.000 Arbeiter soll heute beginnen, wobei diese sich über die Plattform Playstore unter dem Namen „Pytyvõ – emergency health subsidy“ eintragen müssen. Dieser finanzielle Zuschuss kommt Arbeitnehmern und Händlern aus den Städten Encarnación, Alberdi, Puerto Falcón, Nanawa, Ayolas, Pilar, Paso de Patria, Humaitá, Cerrito, General Díaz, Mayor Martínez, Villa Oliva, Villa Franca, Natalio, Mayor Otaño und San Rafael del Paraná zugute.
Bezüglich der Höhe des Betrages erklärte Llamosas, dass formelle Arbeiter bis zu vier Zahlungen in Höhe von 50 Prozent des Mindestlohns, also etwas über eine Million Guaranies, erhalten werden. Informellen Arbeitern dagegen werden zwei Zahlungen von 500 Tausend Guaraníes gutgeschrieben. Die Zahlungen werden voraussichtlich Ende nächster Woche und Anfang der dritten Aprilwoche beginnen. (IP Paraguay)

Zahl der Kindes-Missbrauchsfälle bleibt hoch. Die Zeitung Hoy veröffentlichte die Zahlen des ersten Quartals 2021, die die Staatsanwaltschaft herausgibt. Demnach gingen von Januar bis Ende März 2021 fast 700 Anzeigen wegen Kindesmissbrauchs ein. Im Einzelnen waren es im Januar und Februar jeweils 247 und im März 197 Fälle. Die Staatsanwaltschaft wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass in 85 Prozent der Fälle, die Täter aus der Familie selbst oder dem unmittelbaren Umfeld der Familie kommen. Um Kinder schützen zu helfen, ruft die Staatsanwaltschaft dazu auf, Kindesmissbrauch anzuzeigen. Die Hotline, unter der man dafür anrufen kann, lautet 147. Weitere staatliche Anlaufstellen sind die lokalen Büros des Kinder- und Jugendamtes, Codeni, das Kommissariat, das lokale Büro der Staatsanwaltschaft oder der Rechtsschutzstelle, - bekannt als Defensoría.

Lungenfacharzt betont die Wichtigkeit der Raumbelüftung. Der Leiter der paraguayischen Gesellschaft für Lungenheilkunde und Lungenfacharzt im Ineram, José Fusillo, erklärte, dass laut wissenschaftlichen Erkenntnissen die Ansteckungsgefahr des Coronavirus über kontaminierte Oberflächen sehr gering ist und die Übertragung vielmehr über die Luft erfolgt. Darüber schreibt die Zeitung La Nación. Deswegen sei es sehr wichtig, Räume, in denen man sich aufhält, regelmäßig zu lüften, so Fusillo. Außerdem empfahl er, dass man Aktivitäten in geschlossenen Räumen eher meiden sollte. Im Fall das aber nicht zu verhindern geht, sollte man gut sitzende Masken für den eigenen Schutz verwenden, fügte er hinzu. (La Nación)

Gestohlenes Fahrzeug im Besitz eines Gesundheitsverwalters. Polizeibeamte der Abteilung für Fahrzeugkontrolle in Ytororó haben gestern Morgen den Verwalter der 9. Sanitärregion, Óscar Ignacio Olmedo Benítez, verhaftet. Der Grund: ein graues Auto der Marke Toyota Rav 4, dass in Argentinien als gestohlen gemeldet worden war, befand sich in seinem Besitz. Darüber berichtet ABC Color. Den Angaben zufolge gehört der Wagen einem Mann namens Roberto Prieto und war am 25. Januar 2019 in Buenos Aires gestohlen worden. Der Festgenommene und das sichergestellte Fahrzeug verbleiben vorerst für weitere Untersuchungen auf der Polizeidienststelle von Ytororó.

Paraguay im Verdacht wegen gefundener Kokain-Ladung in Europa. Die Staatsanwaltschaft hat gestern eine Untersuchung gestartet um herauszufinden, ob die 11 Tonnen Kokain, die am vergangenen Samstag in Belgien beschlagnahmt wurden, aus Paraguay stammen. Darüber schreibt ABC Color. Die Drogen waren wahrscheinlich im vergangenen Februar in einem Hafen von Villeta in Containern voller Leder verladen und nach einer Durchfahrt durch Buenos Aires im Flusshafen von Antwerpen in Belgien entdeckt worden. Den ersten Ermittlungen zufolge besteht jedoch ebenfalls die Möglichkeit, dass die Drogen in Buenos Aires in die Container verladen wurden.
Aufgrund dessen, dass in den letzten Wochen in Europa mehrmals Drogen aus Paraguay gefunden wurden, wurde bei den nationalen Drogenbekämpfungs-Institutionen Alarm geschlagen. Die Nationale Antidrogenbehörde Senad hatte inoffizielle Berichte zum aktuellen Fall erhalten und dann die Antidrogeneinheit der Staatsanwaltschaft informiert. Der stellvertretende Staatsanwalt, Marco Alcaraz, hat nun den Agenten Eduardo Roig mit der Untersuchung beauftragt, ob die Ladung tatsächlich aus Paraguay stammt. Die Zunahme des illegalen Drogenhandels habe im Land das Niveau der Kriminalität und Gewalt erhöht, was sich in Schießereien und Sprengstoffanschlägen wiederspiegelt, heißt es. (ABC Color)

Verhaftet, weil sie ein Fahrzeug, das einen Verletzten transportierte, nicht durchlassen wollten. Vier Personen sind gestern in Limpio verhaftet worden, da sie die Durchfahrt eines Fahrzeugs mit einer kranken Person an Bord behindert hatten. Darüber schreibt die Zeitung Hoy. Die stellvertretende Kommissarin, María Insfrán, erklärte, der Vorfall habe sich gestern gegen 18 Uhr auf der Strecke von Limpio nach San José ereignet. Weiter erzählte sie, dass sie mitten in der Untersuchung eines Unfalls gewesen waren, als eine Person laut hupend um Hilfe rief, da einige Personen ihr den Durchgang versperrten. An Bord des Autos befand sich eine schwer verletzte Person, die dringend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auf einem Motorrad nahmen sich Beamte der Lince-Gruppe dem Fall an und drängten die vier „Wegversperrer“ dazu, die Straße freizugeben. Die vier wurden den Angaben zufolge heute Morgen der Staatsanwaltschaft vorgeladen. (Hoy)

In Concepción hat die Polizei eine mutmaßliche Viehdiebstahlbande zerschlagen. Am späten Dienstagabend nahm die Polizei auf einer Brücke über den Fluss Aquidabán, bei Paso Horqueta fünf Personen fest, darunter einen Minderjährigen. Darüber berichtet Última Hora. Demnach waren die Fünf mit einem Pickup unterwegs, auf dessen Ladefläche zwei lebendige Kälber transportiert wurden. Es stellte sich heraus, dass diese von der Estanzia María Auxiliadora gestohlen worden waren. Der Vorarbeiter des Betriebes hatte die Tiere als vermisst gemeldet. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. (Última Hora)

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