Das paraguayische Bruttoinlandsprodukt ist im vergangenen Jahr um 0,6 Prozent zurückgegangen. Das stellt die Zentralbank in einem veröffentlichten Bericht fest. Damit ist der Rückgang deutlich schwächer ausgefallen als ursprünglich befürchtet wurde. Aus dem Bericht geht hervor, dass vor allem die Trockenheit massiven Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen in Paraguay gehabt hat. So ging die Produktion der Wasserkraftwerke wegen des niedrigen Wasserpegels im Paraná um 3 Prozent zurück. Auch die Produktion von Soja, Weizen und Mandioka ging im Vergleich zu 2019 zurück. Dagegen stiegen die Erträge bei Zucker, Reis und Mais an. Ebenfalls bedingt durch die Trockenheit, stieg die Produktion im Rindfleischsektor an, da überdurchschnittlich viel Vieh geschlachtet wurde.
Das größte Wachstum wurde im Bausektor verzeichnet. Die Wirtschaftsleistung stieg hier im Jahresvergleich um 18 Prozent an. Die Zunahme konnte sowohl im Bereich der öffentlichen Bauten, als auch im Privatsektor beobachtet werden. Auch die verarbeitende Industrie kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 3,1 Prozent.
Der Bereich Dienstleistungen sah eine Reduzierung der Umsätze um 0,8 Prozent. Besonders gelitten hat die Gastronomie und das Hotelwesen. Demgegenüber nahmen die Umsätze in den Bereichen Telekommunikation, Finanzdienstleistungen, Transport und medizinische Dienste zu. Für das laufende Jahr erwarten Experten ein Wirtschaftswachstum von 4 Prozent. (bcp.gov.py, Archiv ZP30)


Autobahnpolizei kündigt strengere Kontrollen auf den Straßen an. Die Leitung der Autobahnpolizei hat angekündigt, dass die Kontrollen im Rahmen der neuen Gesundheitsvorschriften für die Osterwoche verstärkt werden. Darüber berichtet IP Paraguay. Der Leiter, Florencio Vargas, erklärte heute in einem Radiointerview, dass für die besagten Kontrollen 513 Polizisten zur Verfügung stehen, die den Zustrom von Fahrzeugen im Auge behalten werden. Außerdem werden Reisende strenger darauf kontrolliert, ob sie einen Führerschein und die Fahrzeugdokumente vorlegen können. Trunkenheit am Steuer und jegliche Manöver, die andere Menschen in Gefahr bringen, werden bestraft. Vargas erinnerte zudem daran, dass der Personentransport in LKWs und jeglicher Art von Fahrzeugen, die nicht für diesen Zweck zugelassen sind, verboten ist. Schließlich forderte der Leiter der Autobahnpolizei die Bevölkerung zur Einhaltung des Dekrets 5.053 auf, das die Verbreitung des Coronavirus im Land verlangsamen soll. (IP Paraguay)


Nasa schickt in der Osterwoche keine Busse auf die Strecke. Schon seit Samstag bietet das Personentransportunternehmen, Nasa Regional keine Fahrten mehr an, wie die Geschäftsführung gegenüber RCC erklärte. Auch am Haupt-Omnibusbahnhof von Asunción fahren bis mindestens Ostersonntag keine Busse ins Inland. Der Fernverkehr vom Chaco in die Hauptstadt wird voraussichtlich erst ab Sonntag, den 4. April, zur Nachtzeit wieder aufgenommen. (RCC)


Mutmaßliches PCC-Mitglied in Pedro Juan Caballero festgenommen. Die Nationalpolizei meldete gestern die Verhaftung eines mutmaßlichen Mitglieds der kriminellen Gruppe „Primer Comando Catarinense“. Das entsprechende Verfahren war in Pedro Juan Caballero im Departament Amambay durchgeführt worden, wie Última Hora berichtet. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um den 23-jährigen Brasilianer Lucas Carvalho de Lima, gegen den in Brasilien zwei Haftbefehle vorliegen. Die PCC-Gruppe ist eine kriminelle Organisation, die hauptsächlich im Bundesstaat Rio Grande Do Sul in Brasilien ihr Unwesen treibt. (Última Hora)


Infektiologen fordern Schließung der Grenze zu Brasilien. Besorgt um eine mögliche Ausbreitung der Manaus-Variante des Corona-Virus in Paraguay, hat die paraguayische Vereinigung von Fachärzten in Sachen Infektionskrankheiten, ein Schreiben an die Regierung gerichtet. Dort fordert sie eine Erklärung darüber, warum in dem letzten Dekret 5053 über Corona-Maßnahmen, verfügt wird, dass die Grenze geöffnet bleibt. Nach Empfehlung der Fachärzte muss die Grenze zu Brasilien unverzüglich geschlossen werden.
Das Kommuniqué des Facharzt-Verbandes war gestern über die sozialen Netzwerke veröffentlicht worden. Darin wird darauf hingewiesen, dass 25 Prozent aller Corona-Toten weltweit in Brasilien gezählt wurden. Außerdem bestehe in dem Nachbarland das reelle Risiko, dass neue und gefährlichere Virusvarianten entstehen, zitiert Última Hora aus dem Schreiben. Die Ärzte bedauern, dass sie mit Ohnmacht mit ansehen, wie sich in Paraguay mit fast mathematischer Genauigkeit die Prognosen des Institute of Health Metrics and Evaluation bewahrheiten. Das Institut der Medizinfakultät an der Universität Washington, kurz IHME genannt, rechnet damit, dass es in Paraguay zu insgesamt 7 tausend 300 Todesfällen in Zusammenhang mit Covid 19 kommen kann. Bisher sind es 4 tausend.
Die Manaus-Variante des Coronavirus ist in Paraguay bereits diagnostiziert worden. Wie gefährlich sie genau ist, weiß man noch nicht. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen aber, dass sie ansteckender ist, als das bisher bekannte Virus. (Última Hora/www.prnewswire.com)


Zwei Personen wegen Drogenschmuggels zu Haftstrafen verurteilt. Ein Strafgericht hat am vergangenen Freitag zwei Personen zu 11 Jahren Gefängnis aufgrund von Schmuggel und Vermarktung von Drogen verurteilt. Die Verurteilten sind David Cohene Santacruz und Porfirio Molinas Villalba, wie ABC Color schreibt. Die Anklage wurde von der Staatsanwältin Lorena Ledesma geführt, die für beide eine Haftstrafe von 13 Jahren gefordert hatte.
Die Verurteilten waren am 25. November 2017 auf der Strecke, die die Stadt Villeta mit der Stadt Alberdi im Departament Ñeembucú verbindet, festgenommen worden. Die Polizei hatte damals in zwei Fahrzeugen der Marke Toyota 286 Kilogramm in Klumpen gepresstes Haschisch gefunden und in Beschlag genommen. Nach Angaben der Ermittler war die Lieferung aus dem Departament Central gekommen und eigentlich für die Lieferung nach Argentinien bestimmt gewesen. (ABC Color)


Frau um Spende für einen Covid-19-Patienten beraubt. Eine Frau wurde gestern Abend Opfer eines Überfalls von Motorraddieben in der Stadt Capiatá im Departament Central. Die Diebe haben bei dieser Aktion eine Summe von 3 Millionen Guaraníes, eine Spende für einen an Covid-19 Erkrankten, mitgehen lassen, wie Última Hora schreibt. Die Frau stellte sich als Ehefrau des Patienten heraus. Sie hatte eine Summe von 5 Millionen Guaraníes abgehoben, die Teil einer Spende für ihren an Covid-19 erkrankten Ehemann waren. Mit diesem Geld war sie Medikamente im Wert von 2 Millionen Guaraníes einkaufen gegangen. Auf ihrem Nachhauseweg wurde sie von Motorraddieben abgefangen, die ihr laut Última Hora ihre Habseligkeiten und die übrigen 3 Millionen Guaraníes unter vorgehaltener Waffe wegnahmen. (Última Hora)


Im Gefängnis Tacumbú ist wieder der Boden eingestürzt. Letzte Nacht ist ein Erdloch im Staatsgefängnis Tacumbú gefunden worden. Darüber berichtet die Zeitung ABC Color. Das Loch befindet sich zwischen der Kapelle des Freiheitspavillons und der Gefängnismauer. Der Direktor des Gefängnisses, Manuel Garay erklärte, dass an dieser Stelle früher ein Lapacho-Baum gestanden hat, der herausgehoben wurde. Nun wird angenommen, dass das Loch, dass der Baum damals hinterlassen hatte, nicht gründlich aufgefüllt wurde und deshalb nun eingestürzt ist. Auf die Frage, ob dieses Loch mit dem vor einigen Wochen entdeckten Fluchttunnel zusammenhängen könnte, sagte der Gefängnisdirektor, dass Fachleute den Fall nun daraufhin untersuchen werden. (ABC Color)

 
Inhaftierte Frauen werden 1.000 Chipas backen und spenden.  20 inhaftierte Frauen vom Gefängnis “La casa del Buen Pastor” in Asunción werden das traditionelle Gebäck zubereiten. Verteilt werden soll es an die Angehörigen von Patienten, die an Covid 19 erkrankt sind und sich in Krankenhäusern in Asunción befinden. Laut La Nación wird das Projekt von Gefängnis- und Verwaltungsbeamten sowie solidarischen Personen unterstützt, welche die Zutaten für das Gebäck spendeten. Am kommenden Mittwoch sollen die Chipas am San Pablo Mutter- und Kind Krankenhaus, dem Trauma Krankenhaus und dem Nationalen Institut für Atemwegserkrankungen Ineram verteilt.  (La Nación)

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