Sen unterstützt Siedlungen am Pilcomayo. Aufgrund der Überschwemmungsgefahr leisten nun Beamte des Nationalen Notstandssekretariats in Zusammenarbeit mit dem Gouverneursamt von Boquerón Hilfe für Siedlungen, die an den Ufern des Pilcomayo liegen. Darüber berichtet RCC. Gestern wurden mehr als 1.300 Lebensmittelpakete an die Bewohner verteilt. Die Gefahr bei den Überschwemmungen bestehe darin, dass Wohngebiete abgeschnitten werden könnten und die Bewohner deshalb keine Möglichkeit hätten, an Lebensmittel ranzukommen, sagte der Koordinator des Sen im Chaco, Rubén Cuevas. Darüber hinaus leisteten Sen und das Gouverneursamt von Boquerón am Wochenende Hilfe für die betroffenen Familien im Bezirk Loma Plata, indem sie Lebensmittel für Suppenküchen und Zelte spendeten. (RCC)

 

Genaro Meza zu 20 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht von San Pedro de Ycuamandyú hat Genaro Meza gestern zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er an der Entführung von Franz Wiebe beteiligt war. Darüber berichtet Última Hora. Die Strafe wurde bei einer mündlichen und öffentlichen Gerichtsverhandlung aufgrund einer Klage wegen Entführung, Terrorismus und krimineller Vereinigung verhängt. Laut Staatsanwaltschaft arbeitete der Verurteilte als Koch für die selbsternannte Paraguayische Volksarmee EPP.
Genaro Meza ist seit Oktober 2017 im Gefängnis von Coronel Oviedo in Caaguazú inhaftiert. Ihm wird vorgeworfen, Franz Wiebe während seiner Entführung bewacht und versorgt zu haben. Wiebe wurde am 25. Februar 2017 nach mehr als 6 Monaten Gefangenschaft freigelassen. Wie Última Hora schreibt, bestreiten die Campesinos, dass Meza ein Mitglied des EPP ist. Ihren Behauptungen zufolge, hatte er als Koch für die paraguayische Pyahurã-Bewegung gearbeitet und am Tag des Verschwindens von Franz Wiebe sei er an einem Bauernmarsch in Asunción beteiligt gewesen. An allen Tagen, an denen der Prozess gegen Genaro Meza stattfand, hielten Mitglieder der Bewegung Demonstrationen ab, um die Freiheit des Angeklagten zu fordern. (Última Hora)

Leiterinnen der Firma Imedic zu Hausarrest verurteilt. Die Richterin Clara Ruiz Díaz verhängte Hausarrest gegen die Präsidentin von Imedic SA, Patricia Ferreira und gegen die Direktorin der Firma, Nidia Godoy. Sie haben angeblich falsche Rechnungen für den Import von Medikamenten ausgestellt, so Última Hora. Den Täterinnen ist es den verboten das Land zu verlassen, sich ohne Gerichtgenehmigung zu bewegen und mit Angeklagten oder Zeugen des Falls zu kommunizieren. Außerdem verhängte Díaz eine Kaution in Höhe von jeweils fast 1,5 Millionen US-Dollar. (Última Hora)

Obst – und Gemüsebauern feiern die Erlaubnis zum Import von Tomaten. Die Vereinigung der Importeure und Händler von Kartoffeln und Zwiebeln Asicopace erhält die Erlaubnis, Tomaten aufgrund der hohen Nachfrage aus dem Ausland einzufahren. Darüber berichtet ABC Color. Der Präsident des Verbandes der Importeure und Händler des Versorgungsmarktes Asicoma, Aldo Villareal, sagte, dass die Nachfrage nach Tomaten pro Monat etwa 7 Millionen beträgt, die nationale Produktion könne davon aber nur 10 Prozent decken. Ebenfalls habe er sich in einem Statement gegen den Tomatenschmuggel ausgesprochen, der aufgrund der hohen Nachfrage praktiziert wird. Villareal betonte die Notwendigkeit des Tomatenimports, da die nationale Produktion aufgrund der Trockenheit stark beeinträchtigt wurde. Außerdem äußerte er sich besorgt über die Qualität der geschmuggelten Tomaten, da diese sich nicht einmal einer minimalen gesundheitlichen Überprüfung unterziehen müssten. (ABC Color)

Paraguay gelang es 2020 zehn neue Produkte zu exportieren. Darüber berichtet die Wirtschaftszeitung Cinco Días. Diese Produkte waren: Stahlstangen, Kunstharze, synthetische Stapelfasergewebe, Glasfaserschleifpapier, hydrierte Fette und Öle, Reißverschlüsse, mehrschichtige Isolierglasfenster, Hühnerfette, Kerzen und Umlaufmotoren. Alle eben genannten Produkte gehören zu den Bereichen der Metallindustrie, Chemie, Textilindustrie, Agroindustrie und Maschinenbau. Ebenfalls wurden zusätzlichen zu den üblichen Textilartikeln auch Produkte wie Socken, Rugby-Sportkleidung und medizinische Kittel in den Verkauf in Ausland aufgenommen.
Der Leiter des Zentrums für Metallindustrie, Carlos Perasso, sagte, dass die Exportzahlen im Vorjahr um 50 Prozent gestiegen sind. Santiago Colombino vom Industrieverband der paraguayischen Bekleidungshersteller AICP sagte in Bezug auf die Erwartungen für 2021, dass sie das Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union fördern möchten. Dieses würde die paraguayische Industrie hoffentlich in eine nachhaltige, saubere und wettbewerbsfähige Industrie verwandeln, sagte Colombino. (5 Días)

Mitglied des Rotela Clans im Gefängnis zu Tode gekommen. Wie Última Hora berichtet, starb gestern ein Mitglied des Rotela Clans im Gefängnis von Ciudad del Este bei einem Kampf mit anderen Häftlingen. Laut Angaben des Justizministeriums, ereignete sich der Kampf im Inneren des Pavillons, in dem Mitglieder der bekannten kriminellen Gruppe “Rotela Clan” festgehalten werden. Bei dem verstorbenen Häftling handelt es sich um den 23-jährigen Hugo Sebastián Lezcano Soler. Laut Angaben der Nationalpolizei wurde die Tat von einem Mitglied des Rotela Clans begangen. Das wird angenommen, weil sich beide um diese Zeit in diesem Pavillon aufgehalten haben. Die Tatwaffe wurde aber noch nicht gefunden, so Última Hora. (Última Hora)

Oberster Gerichtshof in Quarantäne. Wie Última Hora informiert, blieben mehrere Minister des Obersten Gerichtshof in vorbeugender Quarantäne, nachdem gestern bestätigt wurde, dass der Minister Eugenio Jiménez Rolón positiv auf Covid-19 getestet wurde. Danach suspendierten alle Minister, die Kontakt mit Jiménez hatten, vorläufig ihre Aktivitäten und blieben in Quarantäne. Nun arbeiten diese Minister von ihren Heimen aus. So wie auch schon alle Personen der Risikogruppen, die für den Obersten Gerichtshof arbeiten, so Última Hora. (Última Hora)

Einweihung einer neuen Asphaltstrecke im Departament Cordillera. Wie IP-Paraguay informierte, weihte der Landespräsident Mario Abdo Benítez gestern mehrere Bauten im Departament Cordillera ein. Darunter auch eine neue Asphaltstrecke von etwas mehr als 45 Kilometern, die die Städte Tobatí, Caacupé und Eusebio Ayala verbindet. Der Minister für öffentliche Bauten und Kommunikation Arnoldo Wiens betonte, dass die Arbeiten 9 Monate eher abgeschlossen wurden, als ursprünglich vorgesehen. Dies sei der guten Zusammenarbeit zuzuschreiben, so der Minister.
Der Gouverneur von Cordillera Hugo Freitas hob hervor, dass im Land trotzdem viele Arbeiten in Angriff genommen würden, obwohl das Land in der komplexen Situation der Pandemie steckt. In einer Rede betonte der Landespräsident, dass es wichtig sei, die Streitigkeiten beiseite zu legen und sich auf ein einheitliches Modell zum Fortschritt zu konzentrieren. Man müsse daran arbeiten, sich aufzubauen und nicht zu spalten, bat der Präsident. In letzter Zeit hatte es oft Uneinigkeiten in Bezug auf eine mögliche Wiederwahl von Mario Abdo Benítez gegeben. Er betonte hingegen, dass es wichtig sei, sich gemeinsamen Aktionen zu stellen, die sich nicht an zukünftigen Wahlprogrammen orientieren würden, so der Präsident. Er sehe die Forderungen der Menschen für bessere Ergebnisse als Vertrauensbeweis, denn es sei eine der größten Herausforderungen, das Vertrauen zwischen Regierung und Volk wieder aufzubauen, sagte er. (IP-Paraguay)

Nationale Sänger erreichen 10 Millionen Aufrufe auf YouTube. Wie La Nación informierte, wurde ein YouTube Video der paraguayischen Sänger Sol Codas und Marcelo Gabriel über 10 Millionen Mal aufgerufen. Das Video stellt eine Mischung an Liedern von verschiedenen Künstlern aus Lateinamerika dar und wurde vor einem Jahr hochgeladen, so La Nación. Dieses ist das erste Mal, dass paraguayische Künstler eine solche Anzahl an Aufrufen auf der Plattform YouTube erreichen. Der Sänger und Liederschreiber Marcelo Gabriel führt dies auf die Quarantäne zurück, in der viele Menschen in ihren Heimen Lieder anschalten würden, die ihnen helfen würden, die Zeit zu überstehen. Durch das Musikvideo wurden auch viele ausländische Hörer auf das Gesangsduo aufmerksam. So haben die beiden schon Einladungen erhalten, in Mexico, USA, Perú, Kolumbien und auch in Europa zu spielen, so die Sängerin Sol Codas. Die gebürtigen Paraguayer würden nicht nur schon existierende Lieder im eigenen Stil nachsingen, sondern auch eigene Lieder schreiben, so La Nación. (La Nación)

 

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