Regierung legt Änderung des Impfstoffgesetzes vor, um Käufe außerhalb des Covax-Mechanismus zu ermöglichen. Darüber berichtet IP Paraguay. Der Gesundheitsminister Julio Mazzoleni hat gestern dem Kongress den Gesetzentwurf vorgelegt, der das Nationale Impfstoffgesetz 4.621/12 verändert mit dem Ziel, dem öffentlichen Sektor den Kauf von Impfstoffen gegen Covid-19 zu ermöglichen. Die vorgeschlagenen Änderungen sind das Ergebnis der ersten Gespräche mit den Pharmaunternehmen, die die Impfstoffe herstellen. Zu den vorgeschlagenen Änderungen gehören unter anderem Fragen der Entschädigung und Klauseln zur Wahrung der Vertraulichkeit während der Verhandlungen, so der Artikel. Mazzoleni dankte bei dieser Gelegenheit dem Kongress dafür, dass er im Dezember die Änderung des Gesetzes 4.621/12 genehmigt hatte, die es dem Gesundheitsministerium erlaubt, im Namen des Staates direkt mit pharmazeutischen Unternehmen über den Kauf von Impfstoffen zu verhandeln.
Mehr als 180 Länder haben das Abkommen für den Covax-Mechanismus unterzeichnet, darunter auch Paraguay. Andere Länder haben sich aber direkt für die Entwicklung des Impfstoffes eingesetzt und können bereits mit Impfkampagnen beginnen. Im Fall von Paraguay wurden die ersten Zahlungen an den Covax-Mechanismus geleistet, so dass die Lieferung der Impfstoffe zwischen Mai und Juli erwartet wird. Bis dahin wird aber der direkte Kauf von privaten Anbietern angestrebt, so IP Paraguay. (IP Paraguay)

 

Falsche Informationen im Umlauf zu einer angeblichen “Total-Quarantäne”. Ein Bild ist in den sozialen Netzwerken im Umlauf, das falsche Informationen über einer angeblich totalen Quarantäne enthält. Auf dem Bild sind mehrere Abbildungen des Virus zu sehen, so wie auch ein Plakat, auf dem steht “cuarentena total desde el 15 de enero; ya estaría escrito el decreto”. Das Gesundheitsministerium schreibt hierzu auf seiner Facebook-Seite, dass es sich hierbei um falsche Informationen handelt. (Facebook: Ministerio de Salud Paraguay)

Die Ergänzungsarbeiten des Aquädukts im Chaco gehen weiter. Das Verteilungssystem, das mehrere Orte im zentralen Chaco mit Trinkwasser versorgen wird, ist zu 39 Prozent fertiggestellt. Darüber berichtet RCC. Die Arbeiten werden an mehreren Orten durchgeführt, wie zum Beispiel in Filadelfia und Neuland, wo 58 Kilometer Hauptleitungen, 190 Kilometer Verteilungsnetze und 31 Hochbehälter und Druckerhöhungspumpen installiert werden. Auch wird die Verlegung der Wasserleitung zwischen Mariscal Estigarribia und Filadelfia fortgesetzt. Ebenso macht der Bau des 1.000 Kubikmeter großen Wasserspeichers in Mariscal Estigarribia bemerkenswerte Fortschritte. Diese Arbeiten weisen einen Gesamtfortschritt von 22 Prozent auf, heißt es.
Diese Infrastruktur soll den Zugang zu Trinkwasser für etwa 30.000 Menschen von Mariscal Estigarribia, Villa Choferes, Cruce Loma Plata, Cruce Pioneros und Teniente Irala Fernández gewährleisten. Das Programm für Abwasserentsorgung und Trinkwasser für den Chaco wird mit einer Spende der spanischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit in Höhe von 60 Millionen Dollar, einem Darlehen der Interamerikanischen Entwicklungsbank in Höhe von 20 Millionen Dollar und einem lokalen Eigenanteil von 8 Millionen Dollar finanziert, so RCC. Im August des vergangenen Jahres, inmitten einer kritischen Dürresituation, war zum ersten Mal Wasser aus der Anlage in Puerto Casado nach Loma Plata gekommen. (RCC)

Laut Ministerium für Industrie und Handel hat Paraguay seine Dieselimporte um 25 Prozent gesteigert. Darüber berichtet die Wirtschaftszeitung Cinco Días. Zwischen Januar und November des vergangenen Jahres wurden mehr als 1,9 Milliarden Liter Diesel importiert und übertrafen damit die 1,5 Milliarden, die im gleichen Zeitraum 2019 eingeführt wurden. Prozentual entspricht dies einer Steigerung von 25,78 Prozent. Die Daten basieren auf Eintragungen des sogenannten Sofia-Computersystems der Nationalen Zolldirektion, das geht aus einem Bericht des Industrie- und Handelsministeriums hervor.
In allen Monaten des Jahres 2020 wurden höhere Mengen an Dieselimporte im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Mit der Ausnahme vom April, wo ein Rückgang von etwa 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat registriert wurde. Im Zeitungsartikel wird ebenfalls erwähnt, dass es im vergangenen Jahr ein anhaltendes Wachstum gab, das seinen Höhepunkt im Juli 2020 erreichte, als mehr al 269 Millionen Liter Diesel importiert wurden. Das sind etwa 139 Millionen Liter mehr als im selben Monat des Jahres 2019. Ein Grund für den Anstieg der Dieselimporte war im vergangenen Jahr die niedrigen Preise für den Brennstoff im Ursprungsland aufgrund des Überangebots wegen der Pandemie, heißt es im Bericht des Ministeriums. (5 días)

Zurück zu den paraguayischen Wurzeln. Im Dezember vorigen Jahres wurden im Park Guasu Metropolitano in Asunción mehrere heimische Planzenarten gepflanzt, um die Ausbreitung von nicht heimischen Planzenarten zu kontrollieren. Nun verzeichnen sie erste Erfolge, wie die Zeitung Hoy informiert. Dieser Plan wurde vorest nur auf einem Hektar durchgeführt, soll aber noch auf 60 weitere Hektar im Naturpark angewandt werden. Dabei geht es den Biologen darum, die paraguayische Ökologie wiederzubeleben, und die nicht heimischen Pflanzenarten zu ersetzen, so der Biologe des Projektes Doktor Víctor Vera. Dieser Plan beinhaltet die Ausbreitung von 40 verschiedenen einheimischen Pflanzenarten, darunter der Lapacho, der Yvapovo und der Kurupa'y. Laut Vera ist es erschreckend, wie aggressiv sich die nicht heimischen Pflanzenarten ausbreiten und so die einheimischen Pflanzen verdrängen. Im Park Guasu Metropolitano selbst seien etwa 50 Prozent der Fläche frei von heimischen Pflanzenarten. Das Projekt wurde vom Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation MOPC und dem Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung Mades gefördert. (Hoy)

Spende für das Krebsinstitut. Wie La Nación informierte, kann das Nationale Krebsinstitut Incan nun bald wieder mit einem weiteren funktionierenden Linearbeschleuniger rechnen. Dieses Gerät wird zur Strahlenbehandlung von Krebspatienten genutzt. Dafür hat der Abgeordnete Erico Galeano gesorgt, indem er 66 Millionen Guaranies zur Reparatur eines kaputten Linearbeschleunigers spendete. Im öffentlichen Gesundheitssektor funktionieren nur zwei solcher Geräte, die zudem ständig überlastet werden. Dieser Linearbeschleuniger war deshalb auch vor einigen Monaten ausgefallen. Vom Hersteller wird empfohlen, mit diesen Geräten etwa 600 Bestrahlungen pro Jahr zu machen, während sie im Nationalen Krebsinstitut aber für bis zu 800 Bestrahlungen pro Jahr genutzt werden. Galeano äußerte, dass diese Spende die Wartezeit für mehrere Patienten verkürzen würde. (La Nación)

Zusammenarbeit zwischen der Regierung und dem Roten Kreuz. Sie erwähnte auch das angebliche Schweigen der Regierung zu diesem Fall. Es seien immer noch keine Ergebnisse oder Informationen über den Aufenthalt des Exvizepräsidenten aufgetaucht, so Última Hora. (Ultima Hora)

 

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