Nationale Nachrichten

Asunción/Havana: Gestern sind 41 Jugendliche Universitätsabsolventen von ihrem Studium aus Kuba zurückgekehrt. Es handelt sich bei den meisten um Jugendliche, die in Kuba ihren Doktortitel in Medizin oder einem anderen Fachbereich der Gesundheit erhalten haben. Ihre Rückkehr nach Paraguay wurde von dem nationalen Sekretariat für die Rückführung paraguayischer Bürger ermöglicht, die ihnen auch bei der Ankunft mit den notwendigen Formalitäten zur Wiedereinreise behilflich war. Die Jugendlichen kehrten nach einem 5 bis 6 jährigen Studium nach Paraguay zurück, um hier ihren Beruf als Facharzt oder Allgemeinmediziner auszuführen. (abc)

San Pedro del Ycuamandeyú: Staatspräsident, Fernando Lugo reist heute Nachmittag in das Departament San Pedro. Dort nimmt er um 18 Uhr 30 an der Einweihungsfeier einer neuen Abteilung der National Polizei für die Ausstellung von Dokumenten teil. Im Anschluss nimmt er auch an der offiziellen Eröffnung einer neuen Sporthalle in San Pedro del Ycuamandeyú teil. Die neue Sporthalle trägt den Namen “Prócer Vicente Ignacio Iturbe”. (ipp)

Asunción: Personen, die ihre Rechte von Ländereien verkaufen, sollen in Zukunft bestraft werden. Es geht dabei um Personen, die im Rahmen der Landreform Ländereien vom Staat erhalten haben und diese verkaufen. Der Senat hat gestern einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der eine Gefängnisstrafe für Personen vorsieht, die ihre Landrechte verkaufen. Auch Angestellte des Instituts für Ländereien und Landbesitz Indert, die in den Handel dieser Ländereien verwickelt sind, sowie Käufer dieser Ländereien müssen mit Strafen rechnen. Der Gesetzesentwurf wird nun an das Unterhaus zur Behandlung geschickt. Der Entwurf war von den Senatoren Miguel Abdón Saguir und Silvio Ovelar präsentiert worden und soll den illegalen Handel von Ländereien unterbinden. (abc)

Asunción: Heute beginnt die diesjährige Expo Moto Paraguay 2012. Die Ausstellung findet im Konventionszentrum Mariscal López statt und ist von heute bis zum 25. März geöffnet. Das Ziel der Motorradausstellung ist es, alle Neuheiten der wichtigsten Motorradmarken und Motorradindustrien im Land der Öffentlichkeit zu zeigen. Neben Motorrädern sollen auch die wichtigsten Accessoires ausgestellt werden. Ausgestellt werden jegliche Marken und Arten von Motorrädern, die es in Paraguay gibt. Auch Öle und Bekleidung für Motorradfahrer, sowie anderes Zubehör werden hier ausgestellt und zum Kauf angeboten.  Der Eintritt zu der Ausstellung in kostenlos. Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 17 bis 22 Uhr und Samstag und Sonntag jeweils von 1 bis 22 Uhr. (abc)

Asunción: Der Senat will den Staatspräsidenten um die Einberufung einer Sitzung mit den Staatschefs der Mercosurländer bitten. Bei der Sitzung soll Argentinien aufgefordert werden, ihre Handelsschranken für paraguayische Produkte aufzuheben. Der Antrag, der an Fernando Lugo diesbezüglich gestellt werden soll, wurde gestern vom Senator Juan Carlos Galaverna präsentiert und von den Senatoren einstimmig abgestimmt. Auch das Unterhaus hatte während seiner ordentlichen Sitzung beschlossen die Regierung zu Verhandlungen mit Argentinien aufzufordern. (uh)

Santa Rosa del Aguaray:   Die Nationale Regierung will morgen einen Kredit im Wert von 122 Millionen Dollar formalisieren. Es handelt sich um einen Kredit zur Asphaltierung einer Verbindungsstraße zwischen Santa Rosa del Aguaraý und Capitán Bado. Die Wegbauarbeiten sollen dem Ministerium für Öffentliche Bauten und Kommunikation unterstellt werden. Die Finanzierung soll der Finanzfond des La Plata Beckens, Fonplata übernehmen. Ein entsprechendes Abkommen soll morgen Vormittag zwischen der paraguayischen Regierung und Vertretern des Fonplata unterzeichnet werden. Die Zahlungsfrist beträgt 20 Jahre, wobei die Zinsen pro Jahr 1,75 Prozent betragen. Von den 20 Jahren sollen jedoch 60 Monate zinsfrei sein. Es ist der bisher größte Kredit, den Fonplata seit seiner Gründung an Paraguay vergeben hat. Die Wegstrecke zwischen Santa Rosa del Aguaraý und Capitán Bado soll eine Länge von 140 Kilometern haben und zur regionalen Integration zwischen Paraguay und Brasilien beitragen. Zudem soll es die Bedingungen der Kompetenzfähigkeit der Produktion verbessern. Durch Zufahrtsstraßen soll auch ein besserer Zugang zu den Ortschaften Santa Bárbara, Tava Guaraní, Aguerito, Carapa-í und Colonia Pira´y erreicht werden, die als wichtige Produktionszonen gelten. (presidencia)

Asunción: Das Nationale Tourismussekretariat hat für heute die Präsentation des ersten Internationalen Treffens für Tourismus in Paraguay organisiert. Die Präsentation findet heute Mittag im Sitz der Senatur, Turista Róga statt. Das Internationalen Tourismustreffen ist für den 28. und 29. März geplant und soll im Nationalen Zentrum zur Unterstützung der Entwicklung von Kapazitäten, CADEC in Asunción stattfinden. An dem Treffen nehmen verschiedene private und öffentliche Unternehmen teil. Das Treffen hat einen Erfahrungsaustausch zum Ziel, der die Erweiterung der Vision in Bezug auf den Tourismus auf nationaler Ebene hat. Zudem sollen die Institutionen über die Wirklichkeit in Bezug auf den Tourismus informiert werden. An dem Treffen nehmen auch Vertreter des argentinischen Tourismusministeriums teil, die über ihre Erfahrungen auf dem Gebiet des Inland-tourismus informieren wollen. Auf lokaler Ebene nehmen die INPRO, das Erziehungsministerium, die Senatur, die Stiftung Saraki, die Nationale Universität von Asunción, das Transportsekretariat und die Munizipalität von Asunción teil. (presidencia)

San Pedro: In der Ortschaft Nueva Germania ist gestern ein filmreifer Überfall mit Geiselnahme registriert worden. Wie die Presse informierte, drangen 4 Männer gestern in ein kleines Geschäft in Nueva Germania ein. Sie hatten sich zunächst als Kunden ausgegeben, bedrohten jedoch dann plötzlich die Eigentümer des Lokals mit Waffen und nahmen diese, sowie einige Kunden als Geiseln in ihre Gewalt. Der Überfall hatte sich gestern um 11 Uhr mittags ereignet. Als Geiseln wurden die Eigentümer des Lokals genommen. Es handelte sich um Andrés Adolfo Stern, seiner Frau Griselda, sowie den Kindern im Alter von 18 und 10 Jahren. Auch eine Pflegetochter im Alter von 5 Jahren, ein Verkäufer, ein Botenjunge und ein Kunde wurden ebenfalls von den Kidnappern festgehalten. Der 10 jährige Sohn konnte vor seiner Geiselnahme die Nachbarn um Hilfe bitten, die dann die Polizei verständigten. Diese forderte Verstärkung an, so dass einige Zeit später 150 Polizisten das Gebäude umzingelt hatten. Auch die Anti Entführungseinheit traf im Laufe des Nachmittags ein. Durch Verhandlungen mit den Verbrechern, gelang es den Beamten, 4 der Geiseln frei zu bekommen. Die Verbrecher forderten für die Freilassung der übrigen Geiseln ein Auto,  Waffen und Geld, um fliehen zu können. Durch Verhandlungen konnte der Sohn des Ehepaars Stern gegen einen Polizisten als Geisel ausgetauscht werden. Nach weiteren intensiven Verhandlungen und nach 17 stündiger Geiselnahme konnten die übrigen Geisel freikommen. Es kam dabei jedoch auch zu einem Schusswechsel zwischen den Geiselnehmern und der Polizei, bei dem jedoch niemand verletzt wurde. Die Kidnapper konnten letztendlich von der Polizei festgenommen werden und wurden zunächst in die Polizeistation von San Pedro del Ycuamandeyú gebracht. Ersten Polizeiangaben zufolge handelte es sich bei den Verbrecher um Jugendliche im Alter von 17 bis 19 Jahren. Drei der Jugendlichen kamen aus Villa Ygatymí und ein vierter aus Capitán Bado. (abc)

Asunción: Heute wird der Weltwassertag begangen. In diesem Sinne hat das Umweltsektariat eine Kampagne gestartet, die eine bessere Verwaltung und Überwachung der Gewässer in Paraguay vorsieht. Eine offizielle Feier zum Weltwassertag fand aus Anlass des Tages bei der Brücke  José Guggiari, beim Bach Yukyry, statt. Wie aus Anlass des Weltwassertags aus einem Bericht des staatlichen Unternehmens für sanitäre Dienstleistungen und Wasserversorgung, Essap hervorgeht, haben in Paraguay etwa 2 Millionen Bewohner keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser. Obwohl Paraguay ein Land ist, das reich an Wasser Ressourcen ist, sind die Gewässer nicht geschützt und sind daher nicht alle als Trinkwasser geeignet. Das Wasser wird sowohl zum Trinken, als auch für die Wäsche, zum Baden und zum gießen der Pflanzen gebraucht.  Von einer geregelten Trinkwasserversorgung sind etwa 65 Prozent der Bevölkerung begünstigt. Das sind 15 Prozent mehr als vor einem Jahrzehnt, erklärte Francisco Martínez, Vorsitzender der Essap. Paraguay habe jedoch einen Kompromiss mit den Vereinten Nationen im Rahmen der Milleniumsziele, bis zum Jahr 2015  85 Prozent der Bevölkerung mit Trinkwasser zu versorgen. Damit der Weltwassertag einen Sinn hat, müssen  in Ortschaften, in denen die Bevölkerung keinen Zugang zu gesichertem Trinkwasser hat, die notwendigen Finanzen diesbezüglich investiert werden. Um 2 Millionen Menschen in Paraguay mit Trinkwasser zu versorgen, werde der Regierung 400 Millionen Dollar kosten. Ein Schritt in diese Richtung der Essap war die Erweiterung der Aufbereitungsanlage von Viñas Cué, in der 30 Milliarden Guaranies investiert wurden. Neben einer ausreichenden Wasserversorgung müsse jedoch auch auf den Schutz der bestehenden Wasser Ressourcen geachtet werden.

Asunción:  In einer Woche soll die erste Fabrik zur Herstellung von Pulvermilch in Paraguay ihren Betrieb aufnehmen. Die Fabrik der Firma La Holanda soll eine Kapazität von 16 Prozent der Nationalen Produktion haben. Wie der Geschäftsführer der Kooperative La Holanda, Bernie Friesen erklärte, sei die Milchindustrie eines der Bereiche, die in den letzten Jahren das größte Wachstum verzeichnet habe. Mit der Inbetriebnahme der neuen Fabrik zur Herstellung von Pulvermilch werde auch ein neuer Impuls gegeben.  In die Fabrik wurden 8,5 Millionen Dollar investiert. Pro Tag sollen 250 tausend Liter zu Pulvermilch verarbeitet werden. Das sind etwa 16 Prozent der Industrialisierten Produktion im Land. Pro Tag werden im ganzen Land etwa 1,5 Millionen Liter Milch verarbeitet, wie aus Daten der Paraguayischen Kammer der Milchindustrien, Capainlac hervorgeht. Laut Friesen soll vorläufig die Milch verarbeitet werden, die nicht auf dem heimischen Markt verkauft wird. Momentan sei noch nicht genügend Rohmaterial vorhanden, damit die Fabrik ihre gesamte Kapazität zum Einsatz bringen kann. Möglicherweise wird in den ersten Jahren nur 50 Prozent der Produktionskapazität gebraucht werden. Die Fabrikanlage befindet sich an der Fernstraße 7 in der Ortschaft Eulogio Estigarribia, auch als Campo 9 bekannt. Die Pulvermilch wird zunächst nur den heimischen Markt abdecken. In Zukunft könne jedoch auch an einen Export gedacht werden, wenn mehr Rohmaterial vorhanden sei.  (lanación)

Asunción: Gestern ist die Ausstellung von Gebrauchtwagen der Cadam eröffnet worden. Diese findet wie in jedem Jahr auf dem Gelände des Jockey Clubs statt. Wie die Organisatoren informierten, werden dort Gebrauchtwagen mit einem Alter von nicht mehr als 8 Jahren ausgestellt und Preisen von 5 tausend Dollar und darüber. Es handelt sich dabei um 300 Wagen, die von der Cadam importiert wurden. Die Ausstellung ist bis Sonntag den 25. März jeweils von 10 bis 21 Uhr geöffnet. An der Exposition nehmen unter anderen die Firmen Automaq SAECA, Censu, Condor, de la Sobera, Diesa, Rieder y compañía und Toyotoshi teil. (py.com)

Asunción/Brasilia: Seit diesem Jahr ist Brasilien wieder Hauptabnehmer der paraguayischen Konfektionsexporte. Nachdem Argentinien Importschranken gegen paraguayische Produkte erhoben hat, werden vermehrt Konfektionsartikel nach Brasilien exportiert. Damit verdrängte Brasilien im Februar Argentinien als größter Abnehmer paraguaysicher Konfektionsartikel. Seit Anfang Februar wurden Textilwaren im Wert von fast 3 Millionen Dollar nach Brasilien exportiert. Das sind 83 Prozent der Exporte dieses Industriesektors. Im Januar hatte Argentinien noch einen Rekord an Importen paraguayischer Textilprodukte verzeichnet, um dieses dann jedoch fast gänzlich aufgrund von Importschranken zum Schutz des heimischen Marktes zu stoppen. (lanación)

Asunción: Für Mai plant Staatspräsident, Fernando Lugo eine Reise nach Japan. Dort will er ein Abkommen mit der Japanischen Agentur für Internationale Kooperation, JICA unterzeichnen. Es geht bei dem Abkommen um die Finanzierung eines Projekts zum Bau einer zweiten Asphaltstraße zwischen Encarnación und Ciudad del Este. Die Straßenbauarbeiten sollen von der JICA mit 216 Millionen Dollar finanziert werden. Das Ziel zum Bau einer weiteren Verbindungsstrecke zwischen Encarnación und Ciudad del Este, ist die Beschleunigung und Erleichterung des Transports landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Diese Schnellstraße ist vor allem für den LKW Transport mit schwerer Fracht gedacht und soll mit Zufahrtsstraßen zu 12 Häfen am Paranáfluss verbunden werden, erklärte Makoto Kitanaka, Vertreter der JICA in Paraguay. Er hob die Notwendigkeit zur Umsetzung dieses Projekts hervor, da Paraguay seiner Ansicht zufolge seine Straßen modernisieren müsse, um die nationale Wirtschaft zu dynamisieren. Die Wegstrecke zwischen Encarnación und Ciudad del Este wird vor allem für den Transport von Landwirtschaftserzeugnissen wie Soja, Weizen, Mais und Sesam genutzt.

Asunción: Im Unterhaus soll heute der Gesetzesentwurf in Bezug auf Aquädukte für den Chaco behandelt werden. Es handelt sich um den Entwurf, der sowohl öffentliche als auch privaten Firmen die Möglichkeit bieten soll, Wasserleitungen für den Chaco zu bauen.  Der Entwurf wird von dem Abgeordneten, Oscar Tuma vorangetrieben. Das Ziel dabei ist, dass auch private Unternehmen Aquädukte bauen dürfen, die die Lieferung von Wasser in dieser Zone des Landes das runde Jahr hindurch garantieren. Laut Tuma sei bereits seit 15 Jahren von dem Bau eines Aquädukts durch die Regierung gesprochen worden. Bisher sei das Projekt von der Regierung jedoch nicht umgesetzt worden. Bisher habe die Regierung auch nicht zugelassen, dass Wasserleitungen von Privatfirmen gebaut wurden. (abc)

Pedro Juan Caballero: Ein mutmaßliches Mitglied der EPP ist gestern in Pedro Juan Caballero verhaftet worden. Der Mann hatte 2 tausend Dollar bei sich. Die Banknoten gehörten zu denen, die für das Lösegeld des Viehzüchters, Fidel Zavala gezahlt worden waren. Der 31 jährige Néstor Damián Ocampos Fernández wurde nach Asunción überführt, wo er sich der Staatsanwaltschaft für Entführungsfälle stellen muss. Ocampos Fernández stammt aus der Zone von Kurusú de Hierro im Departament Concepción.  Seine Wohnung wurde durchsucht. Dabei fand die Polizei Hinweise, die darauf schließen ließen, dass es sich bei dem Mann um ein Mitglied der EPP handelt. Zu den Beweismitteln gehörten gefleckte Militäruniformen, sowie  Stiefel und Taschen, wie sie von den EPP Mitgliedern benutzt werden. Zudem wurden verschiedenen Fotos gefunden, die ebenfalls den Verdacht verstärken, dass der Mann der EPP angehört. (abc)

Asunción: Das paraguayische Rindfleisch hat einen relativ guten Preis auf dem internationalen Markt behalten. Obwohl der Fleischsektor sich allgemein unzufrieden mit den Preisen zeigt, seien diese relativ stabil geblieben. Lediglich ein Rückgang um 4 Prozent wurde im Vergleich zu den Preisen von 2011 verzeichnet.  So kamen in den ersten zwei Monaten dieses Jahres durch den Fleischexport Devisen in Höhe von 77,2 Millionen Dollar für den Export von 15 tausend 916 Kilogramm ins Land. Das ist ein Durchschnittspreis von 4 tausend 850 Dollar pro Tonne Fleisch. Im selben Vorjahreszeitraum wurden 5 tausend 85 Dollar pro Tonne Fleisch gezahlt. Das seien angesichts der schwierigen Situation in dem Fleischsektor keine schlechten Zahlen, verlautete seitens der Senacsa.  Wie der Vorstand der Senacsa weiter informierte, wolle man nun, nachdem nun der Sanitäre Notstand im Departament San Pedro aufgehoben wurde, sich um die Wiedergewinnung des Status als Aftosafreies Land mit Impfung bemühen. Nur so könnten die Anspruchsvollen Märkte wie Chile und die EU wieder gewonnen werden.  (lanacion)

Asunción: Die Landwirtschaftsverluste durch die Trockenheit sind höher als zunächst angenommen. Wie Héctor Cristaldo von der Vereinigung der Produzentengremien, UGP erklärte, werde in diesem Jahr ein Rückgang der Sojaernte um 60 Prozent verzeichnet. Der Durchschnittsertrag bei Soja liege bei zirka 1 tausend 170 Kilogramm pro Hektar und stelle somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von zirka 60 Prozent dar. Die niedrigen Ernteerzeugnisse werden auf die Trockenheit in Ostparaguay zurückgeführt, die aufgrund des Wetterphänomens La Niña verzeichnet werden. Laut Cristaldo sollen am kommenden Dienstag die offiziellen Daten der diesjährigen Ernte veröffentlicht werden. Die größten Verluste im Sojaanbau wurden laut Angaben des Vorsitzenden der Fecoprod, Gustav Sawatzky im Departament Itapúa verzeichnet. Hier wird mit einem Rückgang der Ernte-erträge von bis zu 70 Prozent gerechnet. Die Verluste werden somit auf etwa 2 Milliarden Dollar geschätzt. (abc)

Asunción: Die Schlachthäuser des Landes haben ihren Verkauf von Fleisch im Februar erhöht. Wie die Zeitung lanación informierte, wurde im Februar ein Anstieg der geschlachteten Rinder um 17 Prozent verzeichnet. Auch der Verkauf von Rindfleisch auf dem heimischen Markt wurde gesteigert. Während im vergangenen Jahr nur 0,1 Prozent des Rindfleisches für den heimischen Konsum geschlachtet wurde, waren es im Februar diesen Jahres 1 Prozent. Die Presse führte dieses auf den Verlust von Auslandsmärkten durch Aftosa und die günstigeren Rindfleischpreise auf dem heimischen Markt zurück. Von den fast 126 tausend Rindern, die vor dem Auftreten der Aftosa im Juli 2011 geschlachtet wurden, waren nur 136 Rinder für den heimischen Markt vorgesehen, was einem Prozentsatz von 0,1 gleichkommt. Im Februar dieses Jahres wurden dagegen 66 tausend 700 Rinder geschlachtet, von denen 664 Rinder für den heimischem Markt vorgesehen waren. Durch den Verlust von Auslandsmärkten ging die Zahl der geschlachteten Rinder um 54 Prozent zurück. (lanación)

Asunción: Mexikanische Unternehmer sind an Investitionen in den Transportsektor interessiert. In diesen Tagen befanden sich die Mexikaner Gonzalo García und Esteban Ramírez in Asunción. Sie trafen sich gestern zu Gesprächen mit Staatspräsident, Fernando Lugo um ihn über ihre Investitionspläne zu informieren. Es handelt sich um Mitglieder der Unternehmergruppe ADO. Die Firma ist sowohl an Investitionen im Bereich des Personentransports, als auch im Warentransport interessiert. Es handele sich ihren Angaben zufolge dabei jedoch nicht um das Projekt des Metrobusses. Einzelheiten über die Pläne und Projekte wurden jedoch nicht weiter erläutert.  (abc)

Asunción/Washington:  Eine Gruppe indigener Jugendliche haben die USA besucht. Die Gruppe bestand aus vier indigener Jugendlichen und einem Paraguayer, die an einem kulturellen Austauschprogramm mit Jugendlichen aus anderen Ländern in den USA teilnahmen. Bei den Indigenen Jugendlichen handelt es sich um Grace Ruiz Díaz, Gumercindo López, Emilce Aquino und Fidel Portillo. Sie waren von der US Botschaft ausgewählt worden, an dem Austauschprogramm teilzunehmen. In den USA wurden sie in einer Universität untergebracht und lernten die Geschichte, sowie die historischen Städte der Vereinigten Staaten kennen. Sie lernten während des Aufenthalts auch viele Jugendliche aus anderen Ländern der Welt kennen. Erstmals sahen die Jugendlichen auch Schnee. Die Gruppe besuchte auch das weiße Haus, das US Parlament und andere Institution, darunter auch verschiedene Schulen. Diese Erfahrungen gaben den indigenen Jugendlichen den Ansporn, das gelernte in ihren Heimatgemeinschaften anzuwenden. Vor allem hätten sie die Erkenntnis gewonnen, dass nur durch die Förderung der Bildung, ihre Gemeinschaften sich weiterentwickeln könnten. Nach der Rückkehr erklärte Fidel Portillo, von der Ethnie Ava Guaraní, dass es eine einmalige Gelegenheit und Erfahrung gewesen sei. Auch die Reise mit dem Flugzeug sei für ihn ein besonderes Erlebnis gewesen. Portillo studiert Rechtswissenschaft und glaubt, dass die Erfahrungen ihm auch in seinem späteren Beruf helfen werden. In den USA nahm er auch an Kursen über Politik und Leiterschaft teil. Gumercindo López, ein Jugendlicher der Ethnie Nivaclé aus dem Chaco erklärte, dass auch für ihn diese Reise ein einmaliges Erlebnis gewesen sei.  Die Erfahrungen hätten ihn darin ermutigt, die Jugendlichen seiner Ethnie anzuspornen, sich fortzubilden, um im Leben vorwärts zu kommen. Es ist bereits die dritte Gruppe von Jugendlichen, die an so einem Programm in den USA teilnimmt.  (abc)

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