Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 26. Juni 2021

Japan wird als möglicher Markt für paraguayisches Fleisch erkundet. Wie die Wirtschaftszeitung Cinco Días schreibt, sind derzeit 40 Länder für den Fleischexport zugelassen. Vertreter vom Nationalen Tiergesundheitsdienst Senacsa und der paraguayischen Botschaft in Japan führen gegenwärtig Gespräche, um den Export in das Land zu analysieren. Der Spezialist für Fleisch und dessen Nebenprodukte vom Verband für Investitionen und Exporte Rediex Andrés Ginés sagte, dass die Verhandlungen für die Genehmigungen für Japan noch bis zu zwei Jahre andauern könnten. Außerdem erwähnte er, dass 12 Fleischverarbeitungsbetriebe in Paraguay für den Export von Rindfleisch zugelassen sind.  (5días)

 

Die Exekutive genehmigt Erhöhung des Mindestlohns um 4.4 Prozent. Gestern erließ die Exekutivgewalt das entsprechende Dekret dazu, wie Ultima Hora informiert. Der Mindestlohn wurde somit um 93.000 Guaraníes erhöht. Die Neuanpassung des Tageslohns und das Mindestgehalt wurde gemäß den Empfehlungen der Nationalen Mindestlohn-Kommission Conasam geprüft. Die Anpassung tritt am 1. Juli 2021 in Kraft. Der Mindestlohn beträgt somit exakt 2.286.324 Guaraníes und ein Tageslohn wurde auf 87.936 Guaraníes festgelegt. (Ultima Hora)

Der ehemalige Gesundheitsminister Julio Rolón übernimmt die Leitung des Incan. Doktor Julio Rolón ersetzt den Direktor des Nationalen Krebsinstituts Incan, Doktor Nelson Mitsui. Wie aus ABC Color hervorgeht, ist Mitsui aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Gesundheitsminister Julio Borba sagte, dass Rolóns Hauptaufgabe darin bestehe, die Abteilung für Finanzverwaltung am Krankenhaus zu organisieren. Besondere Aufmerksamkeit und Planung brauche der Einkauf von Medizin und Verbrauchsmaterial, da es in letzter Zeit viele Beschwerden von Patienten diesbezüglich gegeben habe. Borba wies darauf hin, Rolón auch an der Dezentralisierung der Dienstleistungen arbeiten müsse, damit Patienten nicht bis nach Asunción reisen müssen, um eine Behandlung zu bekommen. (ABC Color)

Villa Elisa verfügt bereits über ihre zweite Sauerstoffanlage. Der Bürgermeister von Villa Elisa, Ricardo Estigarribia gab gestern bekannt, dass die Anlage für das Bezirkskrankenhaus Villa Elisa bestimmt ist. ADN Polítco informiert weiter, dass die neue Anlage über eine dreimal höhere Kapazität verfügt, als die erste Sauerstoffanlage. Laut Estigarribia, soll die Stadt dadurch eigenen und nicht von privaten Unternehmen abhängig sein. Die Anlage hat eine Produktionskapazität von 60 Kubikmetern pro Stunde und kostete 230.000 US-Dollar. Anfang nächster Woche wird sie in Betrieb genommen und wird auch kostenlos Sauerstoffbehälter für Krankenhauspatienten und Bewohner von Villa Elisa anbieten. (ADN Político)