Zum Welt-Tuberkulose-Tag informieren Behörden über Behandlungsmöglichkeiten und aktuelle Fallzahlen in Boquerón

Anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tags hat Rumilda Ayeri vom Tuberkulose-Programm der Gesundheitsregion Boquerón gegenüber ZP-30 über die aktuelle Situation im Departament informiert. Die Gesundheitsdienste arbeiten in allen Distrikten mit Unterstützung des Gesundheitsministeriums. In jedem Gesundheitszentrum können Patienten mit Tuberkulose untersucht und behandelt werden. Die Medikamente dafür seien kostenlos, so Ayeri.    

Von Januar bis März wurden im Departament Boquerón in diesem Jahr 17 neue Fälle registriert. Im gesamten Jahr 2025 waren es 132 Fälle. Laut Ayeri sei die aktuelle Zahl noch relativ niedrig, könne aber im Laufe des Jahres steigen.    

Tuberkulose ist eine bakterielle Krankheit, die durch die Luft übertragen wird, zum Beispiel beim Husten. Deshalb kann sie sich leicht von Mensch zu Mensch verbreiten, besonders bei Personen mit einem schwachen Immunsystem. Die Krankheit sei jedoch heilbar, betonte Ayeri. Wichtig ist, dass die Patienten die Behandlung konsequent durchführen. Diese dauert insgesamt sechs Monate: zuerst zwei Monate mit mehreren Medikamenten, danach vier Monate zur Stabilisierung. Die Patienten müssen die Medikamente täglich einnehmen. Wenn die Behandlung nicht richtig durchgeführt wird, kann die Krankheit gefährlich werden und im schlimmsten Fall zum Tod führen. Es gibt auch resistente Formen der Tuberkulose. Diese entstehen meist, wenn Patienten ihre Behandlung nicht regelmäßig machen. In solchen Fällen dauert die Therapie länger und erfordert andere Medikamente.    

Eines der typischsten Symptome von Tuberkulose ist ein Husten, der länger als zwei Wochen anhält. Auch Brustschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust können auf eine Erkrankung hindeuten. Wer solche Symptome hat, sollte sich schnell von einem Arzt untersuchen lassen, betonte Ayeri im Interview mit ZP-30. (ZP-30)

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