Ab dem heutigen Montag ist eine Gruppe von Zahnärzten aus der Schweiz für einen einwöchigen Einsatz im Chaco. Rossana Thielmann ist die Organisatoren des Einsatzes. Rossana ist eine in Paraguay ausgebildete Zahnärztin, sie lebt mit ihrer Familie in der Schweiz und ist Gründerin vom Programm „Lächeln verbinden“.
Wie sie gegenüber Radio ZP-30 mitteilte, erfolgt der Einsatz im Rahmen des Programmes „Uniendo sonrisas“, zu Deutsch „Lächeln verbinden“. Uniendo sonrisas ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Basel, der Brücken baut zwischen Studierende, zahnmedizinischem Fachwissen und Gemeinschaften in Paraguay. Ziel ist, praxisnahe Einsätze zu ermöglichen, den fachlichen und kulturellen Austausch zwischen der Schweiz und Paraguay zu fördern und zu stärken. Dabei soll auch die zahnmedizinische Versorgung in Gebieten mit erhöhtem Bedarf gestärkt werden. Das Projekt verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen.
Bei dieser Gelegenheit werden fünf Zahnmedizinstudentinnen der Universität Basel im Chaco sein. Begleitet werden sie von erfahrenen lokalen Zahnärzten. Unter anderem profitieren sie selbst von den Einsätzen durch das Sammeln praktischer Erfahrungen und den interkulturellen Austausch. Der Einsatz beginnt mit einem Treffen mit Pflegepersonal sowie Kollegen in der „Universidad Evangélica del Paraguay – Campus Filadelfia». Danach soll eine Rundfahrt in den Siedlungen Uje Lhavos und Cacique Mayeto gemacht werden, wo in den kommenden Tagen zahnärztliche Sprechstunden für die indigenen Gemeinschaften angeboten werden. Ab Donnerstag ist die Gruppe in den Siedlungen Yalve Sange und Campo Alegre im Einsatz. Zu ihrem Aufenthalt gehören auch der Besuch touristischer Orte. (Radio ZP-30/www.uniendosonrisas.ch)
