Paraguay bestätigt Militär- und Polizeiparade zu den Nationalfeiertagen. In einer öffentlichen Mitteilung bestätigte der Vizepräsident Paraguays, Pedro Alliana, dass die traditionelle Militär- und Polizeiparade am 14. Mai stattfinden wird. Nach Angaben von ABC Color erfolgte die Bestätigung, nachdem die Regierung wegen der ursprünglichen Anordnung der Präsidentschaft, die Parade nicht durchzuführen, auf breite Kritik gestoßen war. Laut dem Präsidialamt soll die Veranstaltung das Vaterland sowie die Männer und Frauen ehren, die dem Land täglich dienen. Die Parade werde Teil der offiziellen Feierlichkeiten sein und Einheit, nationale Identität sowie die Wertschätzung staatlicher Institutionen stärken. Alliana erklärte, die Regierung wolle gemeinsam mit der Bevölkerung feiern, die nationale Geschichte würdigen und gleichzeitig Sicherheit und Verteidigung im gesamten Staatsgebiet gewährleisten. (ABC Color/Diario Hoy)
In Itauguá wird der städtische Markt durch einen Großbrand zerstört. Wie die Tageszeitung ABC Color berichtet, wurden bei einem Brand auf dem Stadtmarkt von Itauguá am Sonntag rund 95 % der Infrastruktur zerstört. Den Angaben zufolge begann das Feuer um 14 Uhr im Gastronomiebereich. Vermutlich verursachte die Explosion einer Gasflasche das Feuer, das sich rasch ausbreitete. Acht Köchinnen konnten rechtzeitig fliehen, zwei mussten wegen des Schreckens und der starken Rauchentwicklung medizinisch versorgt werden. Über acht Feuerwehreinheiten kämpften gegen das Feuer, dessen Glut stellenweise weiterhin aufflammt. Wie es heißt, haben zahlreiche Händler in der etwa 30 Kilometer von Asunción entfernten Stadt Itauguá ihre Waren und Einkommensquellen verloren. Der verheerende Brand hinterlässt Millionenschäden.
Der Bürgermeister von Itauguá, Horacio Fernández, erschien am Brandort und erklärte, dass der Stadtmarkt über eine Versicherung verfüge und zudem ein Renovierungsprojekt eingereicht worden sei. Allerdings sah dieses Projekt keine konkreten Lösungen für die Umsiedlung der betroffenen Arbeiter vor, weshalb es von den Betroffenen abgelehnt worden sei, so Fernández. (ABC Color/Última Hora)
In Ciudad del Este ist eine Frauenhaftanstalt geschlossen worden. Im Rahmen einer strukturellen Reform hat das Justizministerium die endgültige Schließung des Rehabilitations- und Arbeitswiederaufnahmezentrums „Juana María de Lara“ in Ciudad del Este bestätigt. Wie die Tageszeitung Hoy berichtet, ist diese Maßnahme Teil eines nationalen Strategieplans zur Abschaffung gemischter Haftanstalten und zur Schaffung würdiger Bedingungen für weibliche Gefangene.
Der Plan sieht eine neue Phase der Gefängnispolitik vor, die auf Spezialisierung und Menschenrechte setzt. Historisch wurden Frauen oft in Männergefängnissen untergebracht, was strukturelle Nachteile verursachte. Künftig sollen sie in spezialisierten Einrichtungen wie dem Zentrum „Serafina Dávalos“ in Coronel Oviedo und dem Komplex in Emboscada untergebracht werden. Zudem sollen Reintegrationsprogramme wie „Fujikura“ in Ciudad del Este sowie die Gefängnismarke „Muã“, die handgefertigte Produkte vermarktet, gefördert werden. (Diario Hoy)
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