Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 8. Januar 2026

Tausende Paraguayer überqueren täglich die Grenze nach Brasilien. Wie Última Hora berichtet, überquerten nach offiziellen Angaben in den vergangenen sechs Tagen insgesamt 12.761 paraguayische Staatsbürger die Grenze nach Brasilien, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Mehr als 1.000 Kilometer und bis zu zwei Stunden Wartezeit bei den Grenzformalitäten in Foz de Iguazú trennen viele Reisende von ihrem Reiseziel – den brasilianischen Stränden.
Mit Beginn des neuen Jahres hat der Sommer den Grenzübergang zwischen Paraguay und Brasilien erneut stark belastet. An der Freundschaftsbrücke, die Ciudad del Este mit Foz de Iguazú verbindet, sehen sich Reisende mit langen Warteschlangen, hohen Temperaturen und umfangreichen Formalitäten konfrontiert. Besonders in den Monaten Dezember und Januar erreicht der touristische Verkehr traditionell seinen Höhepunkt.
Nach Angaben der Migrationsbehörde wurden in den letzten sechs Tagen zirka 26.000 Einreisen und mehr als 21.000 Ausreisen registriert. Neben knapp 13.000 Paraguayern verließen auch etwa 9.000 ausländische Staatsbürger das Land. Wie die Migrationsbehörde informiert wird, ist für Reisen über den unmittelbaren Grenzbereich hinaus, etwa zu den Stränden der Bundesstaaten Paraná und Santa Catarina, eine obligatorische Migrationsregistrierung vorgeschrieben.
Trotz eines digitalen Vorregistrierungssystems kommt es insbesondere bei gleichzeitigem Aufkommen von Reisebussen und Privatfahrzeugen zu erheblichen Verzögerungen. Hauptursachen sind Personalmangel an den Kontrollstellen sowie eine begrenzte Infrastruktur. Dennoch bleibt die Nachfrage hoch, und die Behörden rechnen bis Ende Februar mit einem überdurchschnittlich starken Reiseverkehr. (Última Hora)