Morgennachrichten von Radio ZP-30 am 7. Januar 2026

Die Fernstraße 1 in Paraguay wird nach 70 Jahren ausgebaut.  Die Regierung hat den Vertrag einer öffentlich-privaten Partnerschaft für den Ausbau der Fernstraße 1 unterzeichnet. Die Fernstraße „Ruta Nacional Mariscal Francisco Solano López soll die Verbindung zwischen Central, Paraguarí und dem Süden Paraguays verbessern. Nach Angaben von Última Hora fand die Unterzeichnung im Regierungssitz Mburuvicha Róga statt und markiert den Beginn der Projektumsetzung. Das Projekt umfasst eine Investition von rund 414 Millionen US-Dollar.

 Wegebauministerin Claudia Centurión erklärte, der Vertrag sei ein bedeutender Fortschritt in der Infrastrukturpolitik Paraguays, da er die Anbindung zwischen dem Großraum Asunción und dem Süden des Landes verbessern soll. Rund 2,6 Millionen Einwohner der Departamente Central und Paraguarí werden direkt profitieren, mit indirekten Auswirkungen auf die Departamente Misiones und Itapúa.

Das Finanzierungsmodell sieht eine aufgeschobene Investitionszahlung mit halbjährlichen Auszahlungen über 15 Jahre vor, die erst beginnen, wenn das Projekt in Betrieb geht. Während der Bauphase bringt der Auftragnehmer eigenes Kapital ein. Wie Centurión erklärte, übernehme das Konsortium Rutas del Mercosur die Umsetzung des Projektes.

Die bestehende Straße aus dem Jahr 1956 ist überlastet: Täglich fahren 35.000 Fahrzeuge statt der geplanten 26.000, was zu Staus führt. Der Ausbau verdoppelt die Kapazität auf 50.000 Fahrzeuge, erhöht die Geschwindigkeit auf 100 Kilometer pro Stunde und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der über 6 tausend LKW auf den Exportrouten. Durch Über- und Unterführungen sollen Sicherheit und Fahrkomfort für paraguayische Familien deutlich verbessert werden. (Última Hora/RCC/mopc.gov.py)


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